Am Spitz - Platzmöblierung

Die Bezirksvorstehung des 21. Bezirks initiierte die Umgestaltung und Attraktivierung des öffentlichen Raumes vor dem Amtshaus Am Spitz. Neue Sitzmöbel aus Holz wurden aufgestellt.

Blick auf ein freistehendes mehrgeschoßiges Gebäude, davor Platzbereich mit neuen Sitzelementen aus Holz

Platz vor dem Amtshaus Am Spitz

Durch die Sperre der ehemaligen Durchfahrtsmöglichkeit am Platz konnten die Verweildauer für Fußgängerinnen und Fußgänger gesteigert und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Bei der Umgestaltung (Eigenplanung der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19)) wurde darauf geachtet, die zentrale Sichtachse auf den repräsentativen Zugang zum Amtshaus zu erhalten. Die Platzmitte sollte frei gelassen werden und nutzungsneutral sein.


Änderung der Verkehrssituation

Die Durchfahrt am Vorplatz des Amtshauses "Am Spitz" ist nicht mehr möglich. Die Zufahrt ist nur mehr von der Prager Straße aus für ein Hochzeitsauto gestattet. Der dafür reservierte Bereich ist mit Steinkugeln abgegrenzt. Im Zuge der Umgestaltung wurden auch die Lage der Fahrradständer und Poller optimiert sowie neue Papierkörbe aufgestellt.

Überarbeitung der Platzgestaltung

Gestaltungsprinzipien waren das Beibehalten der zentralen Sichtachse auf das Amtsgebäude und die Freihaltung einer nutzungsneutralen Platzmitte, um noch genug Raum für temporäre Veranstaltungen zu lassen. Die Art der Aufstellung der Sitzmöbel entlang der dreieckigen Form des Platzes unterstreicht gestalterisch die räumliche Situation "Am Spitz".

Umgestalteter Platz mit neuen Sitzgelegenheiten, Brunnen, Bäumen und Pflanztrögen

Seitlicher Blick von der Prager Straße

Blick von oben auf den umgestalteten Platz mit neuen Sitzinseln und Steinkugeln als Begrenzung der Zufahrt

Vogelperspektive mit Sicht auf die Floridsdorfer Hauptstraße


Neue Bäume (ohne Obstbildung) ersetzen die alten Zierobstbäume und beschatten die Randbereiche, die nun besser als Aufenthaltszonen genutzt werden können. Neue Sitzgruppen aus Holz laden zum angenehmen Verweilen ein. Das Wegnehmen der Durchfahrtsmöglichkeit und die geschickt situierte Platzmöblierung lassen den Platz wieder in seiner Gesamtheit in Erscheinung treten. Er kann nun von den Menschen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad vorbeikommen, optimal genutzt werden.

Auswahl der neuen Sitzmöbel

Die neuen Sitzmöglichkeiten sollten für Leute aller Altersklassen gleichermaßen gut benutzbar sein - zum Sitzen, Abstellen von Einkaufstaschen, Sich-Anlehnen oder Chillen. Als Material wurde Holz gewählt, weil es sehr angenehme Sitzeigenschaften aufweist.

Loungeartige Sitzgelegenheiten für bequeme Sitzpositionen

Sitzinsel zum Chillen

Standardbänke und Bankgruppen zum aufrechten Sitzen

Klassische Sitzelemente


Die Produktwahl fiel auf das Modell "Landscape" der Firma Burri. Diese Serie bietet sowohl Elemente für gerades Sitzen als auch solche für bequemere, liegeähnliche Sitzhaltungen an. Das Modulsystem ermöglicht viele Varianten individuell zusammenstellbarer Sitzlandschaften, die auch mit Armlehnen ausgestattet werden können. Die Gestelle der Sitzmöbel sind aus feuerverzinktem Stahl und werden im Boden verankert. Die Sitzflächen bestehen aus Latten heimischer Hölzer (Lärche oder Esche). Eine spezielle Behandlungsmethode mit natürlichen Baumharzen und Wachs macht die Oberfläche glatter und widerstandsfähiger. Das Holz trocknet schneller und braucht nicht gestrichen zu werden. Dies hat niedrigere Erhaltungskosten zur Folge.

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