Schulerweiterung Eßlinger Hauptstraße

Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 werden in dem neu errichteten Zubau der Volksschule in der Eßlinger Hauptstraße 97 im 22. Bezirk acht zusätzliche Klassen geführt.

Außenansicht  der Schnittstelle des dreigeschoßigen, anthrazitfarbigen Neubaus und der zweigeschoßigen Bestandsschule.

Über eine im Eckbereich angeordnete Stiege gelangt man in den Eingangsbereich des Zubaus.

Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde bereits mehrmals durch Zubauten erweitert. Zunächst wurde ein Turnsaal mit sämtlichen Nebenräumen südlich an das ursprüngliche Schulgebäude angebaut. 1989 wurde der Bestand dann um einen zweigeschoßigen Klassentrakt erweitert.

Durch die von NMPB ZT Architekten GmbH geplante Schulerweiterung wurde das bestehende Volksschulgebäude 2016 um acht Klassenräume, zwei Gruppenräume und einen Gymnastiksaal einschließlich aller erforderlichen Nebenräume erweitert. Da die Schule auf Ganztagsschulbetrieb umgestellt wurde, war auch die Planung eines Speisesaals mit Aufwärmküche sowie zweier Freizeiträume erforderlich.

Fortlaufender Schulbetrieb

Die Anbindung an das denkmalgeschützte Gebäude erfolgte in jedem Geschoß. Dabei beschränkte sich der Eingriff in den Bestand auf die Herstellung eines Durchbruchs pro Geschoß. So war die unabhängige Errichtung des Zubaus bei fortlaufendem Schulbetrieb möglich.

Freiraum und attraktive Hofsituation

Die Anordnung des kompakten Baukörpers entlang der geschwungenen Baufluchtlinie schafft den größtmöglichen Freiraum. Zusätzlich wird durch die fast vollständige Schließung der bislang zum Straßenraum offenen, nördlichen Grundstücksgrenze die Hofsituation aufgewertet.

Gegliederter Baukörper schafft Freiluftbereiche

Innenansicht der mehrgeschoßigen Eingangshalle mit zahlreichen Verbindungsstegen und Treppen.

Großzügige Verglasungen in allen Geschoßen schaffen eine lichtdurchflutete Eingangshalle.

Außenansicht des mehrgeschoßigen Zubaus, Fensterbänder und braune Verkleidungen, davor die in mehreren Ebenen gestaltete Freifläche.

Im Übergang zum Bestandsgebäude finden sich große Freibereiche in den oberen Geschoßen.


Durch die Gliederung des neuen Baukörpers entstehen Terrassen und Loggien. Freiluft-Nutzungsbereiche sind so in allen Geschoßen vorhanden. Vorspringende Baukörper an der Straßenfassade definieren die Eingangssituation und spezielle Nutzungen.

Der Zubau verfügt über einen eigenen Zugang. Der Gymnastiksaal ist für unterschiedliche NutzerInnen-Gruppen über einen getrennten Eingang erreichbar.

Innenraum, Tischreihen mit orangefarbigen Sesseln

Blick in den Speisesaal mit raumhoher Verglasung zum Innenhof.

Innenansicht eines Gruppenraums mit gelben Sesseln und einem bunten Teppich

Gruppenraum mit Blick in den Hofbereich durch die großflächige verglaste Fensterwand.


Die Aula dient als Ort der Begegnung sowie für Veranstaltungen und ist gleichzeitig Verteilerin für Neubau und Bestandsgebäude. Der fließende räumliche Übergang zum Speisesaal und der Terrasse ermöglicht vielfältige Nutzungen des großzügigen Eingangsbereiches.

Die innere Aufteilung der einzelnen Bereiche ist übersichtlich organisiert und über kurze Wege miteinander verbunden. Aufenthaltsräume für die Pausen sind den Klassenräumen direkt zugeordnet und können nach Bedarf auch im Unterricht genutzt werden.

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Architektur und Stadtgestaltung (Magistratsabteilung 19)
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