3. Objekt-und Gebietsschutz

3.2 Nationalpark Donau-Auen

Ein Bild, das Wasser, See enthält.

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Der Geschichte des Nationalparks und der Lobau auf der Spur © Lammerhuber

Der Nationalpark Donauauen – „in unmittelbarer Nähe der Weltstadt eine noch recht einsame und ganz für sich allein charakteristische Wildnis“ (Kronprinz Rudolf 1888).

Mit der Errichtung eines Nationalparks im Gebiet der Donau-Auen und der Erlassung des Wiener Nationalparkgesetzes, LGBl. für Wien Nr. 37/1996, in der geltenden Fassung, hat man sich zum Ziel gesetzt, in diesem Gebiet den Ablauf des natürlichen Kreislaufes der Lebewesen und Elemente sicherzustellen, die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihres Lebensraumes zu bewahren und zu fördern sowie den Besucherinnen und Besuchern ein Naturerlebnis zu ermöglichen.

Im Managementplan sind die Erhaltungsziele bzw. der Schutzzweck der Europaschutzgebiete (Europaschutzgebiet „Donau-Auen östlich von Wien“ und Europaschutzgebiet „Nationalpark Donau-Auen (Wiener Teil))“ miteingebunden.

Adriatische Riemenzunge © Baumgartner

Die allgemeinen Leitlinien lauten wie folgt: der Erhalt der freien Fließstrecke, der Schutz natürlicher Prozesse, die Gleichwertigkeit aller Wildtiere, die besondere Verantwortung für gefährdete Arten, die Ermöglichung eines unmittelbaren Erlebnisses ursprünglicher Natur, die Sensibilisierung der Besucherinnen und Besucher, die Kontinuität in Forschung und Monitoring, der ökologische Verbund, ein Beitrag zur Lebensqualität in der Region sowie das Prinzip Kooperation.

https://www.donauauen.at/ueber-uns/organisation/managementplan-2019-2028

https://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/rechtsvorschriften/pdf/l4900000.pdf

Ein Bild, das Vogel, niedergelassen, Zweig, Bienenfresser enthält.

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