Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 10.02.2014:
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"Wifi Overflow": Kinder und Jugendliche sind überall verbunden

Anlässlich des morgigen Safer Internet Days weist der Wiener Bildungsserver auf Gefahren bei Smartphone-Nutzung in offenen Schul- und Heimnetzwerken hin.

Das Smartphone wird nicht nur in den Händen von Jugendlichen und Erwachsenen gesichtet, sondern auch Kinder im Volksschulalter können ihre Finger nicht davon lassen. Diese können sich egal ob in der Schule, zuhause oder an öffentlichen Plätzen fast überall mit dem Smartphone verbinden. Aus Anlass des Safer Internet Days mit dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet!" bietet der Wiener Bildungsserver in Zusammenarbeit mit IKARUS Security Software GmbH einen Workshop an, der auf die Gefahren bei Smartphone-Nutzung in offenen Schul- und Heimnetzwerken und auf Maßnahmen für einen guten Schutz hinweist. Da der Workshop "Wifi Overflow" am 17.02.2014 vollständig ausgebucht ist, bietet der Wiener Bildungsserver einen zweiten Termin am 25.02.2014 an.

Zugang zum Internet allein ist nicht alles

Klar ist, dass der Zugang zum Internet über mobile Endgeräte wie Handy, Smartphones, Tablet-PCs für Kinder immer einfacher wird und auch nicht fehlen darf. LAbg. Barbara Novak, Vorsitzende des Wiener Bildungsservers, erklärt: "Das Internet ist ein wichtiger Schlüssel zur gleichberechtigten Teilhabe an Bildung, Information, Wissen und Kultur. Freies WLAN ist hier ein maßgeblicher Beitrag zur Demokratisierung der Kommunikationsmedien und wirkt der digitalen Kluft entgegen." Dies ist bewiesenermaßen für Jugendarbeit und Medienpädagogik eine wichtige Voraussetzung, aber Barbara Novaks Ansicht nach nicht die einzige: "In der Schule und bereits im Kindergarten gilt es abzuwägen, welche pädagogischen Maßnahmen zur Wissensvermittlung junge Menschen in ihrer Medienkompetenz fördern. In der digitalen Gesellschaft muss die Medienpädagogik Grundlagen dafür schaffen, dass sich Kinder und Jugendliche medial frei, aber verantwortungsbewusst ausdrücken können."

Kinder denken nicht über Kosten und Datenschutz nach

Dass das Smartphone schnell zur Kostenfalle wird, haben schon viele selbst erlebt. Obwohl jedes dritte Kind ein eigenes Handy besitzt (vgl. 3. Oö. Kinder-Medien-Studie 2012), können Kinder die Gefahren von versteckten App-Käufen nicht abschätzen. Viele Apps locken mit Gratis-Spielen, in denen Kinder unwissentlich auf Links tippen, die mit kostenpflichtigen Angeboten verknüpft sind. Durch das Geschäftsmodell der In-App-Käufe ist die Kostenexplosion vorprogrammiert.

Welche Schäden mangelhaft gesicherte Netzwerke anrichten können, ist sowohl für Kinder, als auch für viele Eltern kaum vorstellbar. Smartphone-NutzerInnen können über offene Netzwerke nämlich ausspioniert und Daten durch Dritte ausgelesen werden. "Umso wichtiger ist es für Eltern und Bezugspersonen, über den sicheren und bewussten Umgang mit Handy und Co. bescheid zu wissen und ein entsprechendes Vorbild für ihre Kinder zu sein", betont Novak.

Im Workshop "Wifi Overflow" soll das gelernt werden

Daher demonstrieren die Experten von IKARUS, welche Maßnahmen Eltern und PädagogInnen ergreifen können, um Kinder und sich selbst vor den genannten Gefahren gut zu schützen. Bestandteil des Abends wird auch das Interactive Whiteboard sein, mit dem die TeilnehmerInnen im Kontext des Workshops die Funktionen ausprobieren und anhand Beispiele arbeiten werden.

Da sich der Workshop nicht ausschließlich an PädagogInnen und Eltern richtet, sind auch Medienverantwortliche herzlich zu "Wifi Overflow" eingeladen.

  • Was: Workshop "Wifi Overflow" - Risiken und Gefahren in Schul- und Heimnetzwerken
    Zeit: 25.02.2014, 18:00-20:00
    Ort: Schulungsraum des Wiener Bildungsservers, Alserbachstraße 23, 2.Stock, 1090 Wien
  • Teilnahme ist kostenlos, Online-Anmeldung jedoch erforderlich.
    http://www.wiener-bildungsserver.at/
  • Pressebilder auf Anfrage!

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