Wien 1967: Berichte vom Oktober 1967

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

2.10.1967:65. Geburtstag von Eduard Holzmair

Am 4. Oktober feiert der Direktor des Kunsthistorischen Museums Prof. Dr. Eduard Holzmair den 65. Geburtstag.

Er wurde in Wien geboren, studierte Germanistik, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Kunst- und Wirtschaftsgeschichte und ist seit 1952 in der Bundessammlung für Medaillen, Münzen und Geldzeichen tätig, einer Abteilung des Kunsthistorischen Museums, deren Leitung er 1952 übernahm. Seit 1. Jänner 1967 ist er Erster Direktor des Museums. Holzmair ist auf dem Gebiet der Numismatik ein anerkannter Fachmann und übt auch an der Wiener Universität das Lehramt aus.

3.10.1967: Serbischer Priesterchor im Rathaus

Orthodoxe Priester der jugoslawischen Diözese Novisad unter Führung ihres Bischofs Nikanor wurden heute im Wiener Rathaus von Vizebürgermeister Dr. Heinrich Drimmel empfangen und sangen zur Begrüßung drei Kirchenlieder.

Der Priesterchor von Novisad befindet sich derzeit auf einer Reise durch mehrere europäische Länder. Anlass dieser Reise ist sein 15jähriger Bestand. In Istanbul sangen die bärtigen Herren vor dem orthodoxen Metropoliten Athenagoras, in Bulgarien wurde in mehreren Kirchen von Sofia gesungen. In der Wiener serbisch-orthodoxen Kirche, 3, Veitgasse 3, die dem heiligen Sava geweiht ist, hat der Priesterchor dieser Tage bei einer Bischofsliturgie mitgewirkt.

5.10.1967: Ein Marmorrelief für Döbling

Die neu entstehende städtische Wohnhausanlage, 19, Krottenbachstraße, gegenüber der Ordnungsnummer 101, wird einen künstlerischen Schmuck erhalten. Auf dem Kinderspielplatz der Wohnhausanlage wird eine freistehende Reliefwand errichtet. Die Skulptur wird vom Wiener akademischen Bildhauer Robert Schwaiger ausgeführt. Das Material ist roter Marmor, das Thema der Darstellung "Turnende und spielende Kinder". Die Marmorreliefwand kostet 300.000 Schilling.

6.10.1967: Premiere am "Tag der offenen Tür": Männliche Verstärkung für die Rathaus-"Viennessen"

Menschenmenge drängt ins Rathaus

Besucherstrom am "Tag der offenen Tür 1967" im Wiener Rathaus

Marek zeigt Kind Exponat

"Tag der offenen Tür" Eine der jüngsten Besucherinnen bei Bgm. Marek

Kind bekommt Helm von Feuerwehrmann aufgesetzt

"Tag der offenen Tür" bei der Wiener Feuerwehr

Kind rutscht Notrutsche aus Fenster hinunter

"Tag der offenen Tür" bei der Wiener Feuerwehr


Am Tag der offenen Tür im Wiener Rathaus haben heuer zehn junge Männer in Dienstkleidung, die als Verstärkung der schon bestens eingeführten "Viennessen" gedacht sind, ihre Premiere. Ihre Aufgaben sind die gleichen, wie sie das inzwischen auf 30 Damen angewachsene "Viennessen"-Korps zu erfüllen hat, das bei verschiedensten Veranstaltungen repräsentativ in Erscheinung tritt.

Die Viennessen im bordeauxroten Jackenkleid und der Brosche mit dem Wiener Wappenadler, gehen auf eine Idee von Personalstadtrat Hans Bock zurück und wurden vom Jugendbetreuungsbüro "gemanagt". Ebenso wie die Damen rekrutieren sich auch ihre männlichen Kollegen aus jungen Gemeindebediensteten und Kanzleilehrlingen von 16 bis 21 Jahren. Sie haben sich alle freiwillig für dieses neue Aufgabengebiet gemeldet. Ihrem ersten Einsatz am "Tag der offenen Tür" ging selbstverständliche eine besondere Schulung voraus.

Nach dem "Tag der offenen Tür" sollen sie - ähnlich wie ihre Kolleginnen - bei repräsentativen Veranstaltungen der Stadt Wien, bei offiziellen Anlässen, bei Kongressen und anderen Gelegenheiten zur Betreuung der Gäste eingesetzt werden.

7.10.1967: Großer Andrang beim "Tag der offenen Tür" im Wiener Rathaus

Fast 85.000 WienerInnen nahmen heute im Wiener Rathaus am "Tag der offenen Tür" teil. Das Arbeitszimmer des Bürgermeisters war auch heute der "Brennpunkt" im Wiener Rathaus. Bürgermeister Marek schüttelte unermüdlich Hände. Für die kleinen BesucherInnen gab es Schokolade.

In dem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm waren natürlich u.a. auch die besonders beliebten Fahrten mit der Wiener Feuerwehr rund um das Rathaus ständig "ausgebucht". Pro Stunde waren es 300 Kinder, die diese Fahrten mitmachen konnten. Eine besondere Attraktion gab es in der Feuerwehrzentrale Am Hof. Hier war vom ersten Stock des Hauses herunter ein Rutschtuch gespannt. Ständig standen hier die kleinen Besucher geduldig angestellt und warteten und warteten...

7.10.1967: Eröffnung des neuen Hallenbades in Floridsdorf

In Floridsdorf wurde heute das neue Hallenbad in Anwesenheit von Bundespräsident Franz Jonas feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die neue Anlage ist das modernste Hallenbad Europas.

Der Bundespräsident ging in seiner Eröffnungsrede auf die Probleme Floridsdorfs ein und erinnerte an die Zeit vor mehr als 60 Jahren, als die damals selbständige Gemeinde Floridsdorf als 21. Bezirk in den Verband der Stadt Wien aufgenommen wurde. Wien sei damals um ein großes Hoffnungsgebiet reicher geworden. Die konkreten Pläne zum Ausbau des neuen Bezirks seien aber durch den schon zehn Jahre später ausgebrochenen Ersten Weltkrieg, dann durch Krisen und Inflation, durch Bürgerkrieg und noch später den Zweiten Weltkrieg, in der jüngsten Zeit schließlich durch zehnjährige Besetzung entscheidend behindert worden.

"Was die Floridsdorfer vor dem Ersten Weltkrieg erhofft haben", sagte Jonas, "geht jetzt in Erfüllung. Floridsdorf und Donaustadt haben den Anschluss an die moderne Zeit gefunden, das Gebiet links der Donau blüht auf und hat großstädtisches Gepräge erhalten."

9.10.1967: Gustav Vigeland-Ausstellung eröffnet

Ehrengäste vor Exponat

Eröffnung der Gustav Vigeland-Ausstellung

Im Messepalast eröffneten heute die Bürgermeister von Oslo, Richter Brynjulf Bull, und von Wien, Bruno Marek, eine Ausstellung von Werken und Reproduktionen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Die Ausstellung besteht aus 76 Exponaten, Kleinplastiken, Zeichnungen und Photographien.

Von Vigeland wird erzählt, dass er sich einmal selbstbewusst geäußert haben soll: "Die Welt kann zu mir kommen!" Er stellte zu Lebzeiten selten aus und widmete sein ganzes Lebenswerk der norwegischen Hauptstadt. Die Wiener Ausstellung ist die erste Vigeland-Exposition nach dem 1943 erfolgten Tod des Künstlers. Vigeland war ein Zeitgenosse Edvard Munchs und in jungen Jahren dessen Freund. Als der Künstler 52 Jahre alt war setzte er seinen Namen unter den merkwürdigsten Vertrag, der je mit einer öffentlichen Behörde geschlossen wurde. Dafür, dass ihm Oslo ein Atelier zur Verfügung stellte, verpflichtete sich Vigeland, nicht nur sein Hauptwerk - eine große Fontäne - sondern auch sein ganzes weiteres Lebenswerk der norwegischen Hauptstadt zu schenken.

Vigeland bekam sein Atelier 1921. Aber nicht nur weitläufige Räumlichkeiten für die Entstehung seiner Monumentalplastiken, sondern auch Gipsmacher, Steinmetze und Schmiede standen ihm zur Verfügung. Zwei Jahre später wurde ihm ein großes Gelände in einer zentral gelegenen Grünanlage der Stadt überlassen: der heute weltberühmte Skulpturenpark. Nach dem Tod des Künstlers im Jahre 1943 eröffnete Oslo dessen Atelier als Vigeland-Museum.


10.10.1967: Weltweites Interesse für Schubert-Wettbewerb

Weltweites Interesse hat der von der Stadt Wien gemeinsam mit dem Wiener Kunstfonds der Zentralsparkasse ausgeschriebene Schubert-Wettbewerb für Sologesang und Klavier gefunden, der im November in Wien durchgeführt wird. Insgesamt sind 132 Anmeldungen aus 34 Staaten aller Kontinente eingelangt. Das Schlusskonzert wird am 17. November im Theater an der Wien stattfinden.

Aus den österreichischen Bundesländern nehmen 18, aus Wien 14 Kandidaten an dem Wettbewerb teil. 18 Anmeldungen liegen aus den USA und der Bundesrepublik Deutschland vor. U.a. schickt England 2 Musiker, die Schweiz fünf, Japan hat drei Kandidaten nominiert, die UdSSR fünf. Fast alle osteuropäischen Staaten sind mit ein oder zwei Künstlern vertreten. Auch Teilnehmer aus Kanada, Australien, Chile, Venezuela, Argentinien und Brasilien werden erwartet. Vertreten sind darüber hinaus auch alle europäischen Länder.

10.10.1967: Manager der englischen Herrenmode in Wien

Bürgermeister Bruno Marek empfing heute den Direktor der "British Menswear Guild" - Dachverband der englischen Herrenmode-Erzeuger-, Ponsonby Mitchell. Der Dachverband führt in Wien derzeit eine Werbekampagne für englische Herrenmode durch.

10.10.1967: Antrittsbesuch des jugoslawischen Botschafters

Majsov und Marek in Gespräch

Der jugoslawische Botschafter Lazar Majsov (re.) bei Bürgermeister Marek

Der neu akkredidierte jugoslawische Botschafter in Wien, Lazar Majsov, stattete heute Bürgermeister Marek im Wiener Rathaus seinen Antrittsbesuch ab. Majsov berichtete bei dieser Gelegenheit vom großen Erfolg der Wiener Wochen in Zagreb.


11.10.1967: Bürgermeister Marek als Ehrengast bei der Eröffnung der Wildbretwochen

Marek begrüßt Maurer

Bgm. Marek/Lhptm. Maurer bei der Eröffnung der Wildbretwochen

Niederösterreichs Landeshauptmann Andreas Maurer begrüßte heute Bürgermeister Bruno Marek als Ehrengast bei der Eröffnung der Wildbretwochen 1967.


12.10.1967: Antrittsbesuch des spanischen Botschafters

Portrait Marquesa de Castell-Florite Buxo-Dulce

Marquesa de Castell-Florite Buxo-Dulce

Bürgermeister Marek begrüßte heute im Wiener Rathaus den neuen Botschafter Spaniens in Österreich, Marquesa de Castell-Florite Buxo-Dulce.


13.10.1967: Dreizehn bekommt Bruder: 13 A - Eine neue Autobuslinie der Wiener Verkehrsbetriebe zwischen 11. und 3. Bezirk

Ab 16. Oktober richten die Wiener Verkehrsbetriebe eine neue Autobuslinie ein: den 13 A. Er wird in Verlängerung der Linie 13 an Werktagen ganztägig, an Samstagen bis 14 Uhr betrieben und das bisher nicht sehr für den Verkehr erschlossene Gebiet rund um das Arsenal bedienen.

16.10.1967: Neuer Rektor der Wiener Universität

Portrait Fritz Schwind

Rektor Univ.-Prof. Dr. Fritz Schwind

Der neue Rektor der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Fritz Schwind, der auch das Amt des Vorsitzenden der österreichischen Rektorenkonferenz bekleidet, stattete heute Bürgermeister Marek seinen Antrittsbesuch ab. In einem längeren Gespräch wurden dabei aktuelle Probleme der Wiener Hochschulen behandelt. Der neue Rektor ist übrigens ein Großneffe des Malers Moritz von Schwind.


18.10.1967: Der Rathausmann - Ein Millionengeschenk. Das Wahrzeichen wird 85 Jahre alt

"Bei Wahrzeichen ist der ideelle Wert naturgemäß größer als der materielle. Das gilt auch für den Wiener Rathausmann, dessen 85. Geburtstag am 21.10. festlich begangen wird. Der heutige Wert der über drei Meter hohen Turmfigur lässt sich daher kaum in Zahlen ausdrücken. Der Preis vor 85 Jahren ist hingegen überliefert: er würde 50.000 Gulden betragen haben, was ungefähr einer Million Schilling entspricht."

Dieser Betrag musste allerdings nie bezahlt werden, denn der Rathausmann wurde der Gemeinde Wien von dem Schlossermeister und Fabriksbesitzer Ludwig Wilhelm aus der Rossau, Hahngasse 10-12, zum Geschenk gemacht.

In einem Brief, der am 16. Oktober 1882 im Gemeinderat verlesen wurde, schrieb Wilhelm an den Wiener Bürgermeister:

"Hiemit erlaube ich mir, Ihnen die ergebenste Bitte vorzutragen, daß mir gestatten werden möge, das für die Spitze des Rathhausthurmes bestimmte Standbild, dessen Ausführung in getriebenem Kupfer mir übertragen wurde, sammt allen dazugehörigen Constructions-Theilen aus Eisen der Gemeinde Wien als freie Schenkung widmen zu dürfen. Es ist mir hiebei lediglich darum zu thun, der Gemeinde, welcher ich anzugehören die hohe Ehre genieße und in welcher ich so glücklich war, mein Geschäft begründen zu können, ein bleibendes Zeichen der Anhänglichkeit und Dankbarkeit zu geben. Schon beim Einreichen meines diesbezüglichen Offerts setzte ich nur den dritten Theil des Werthes dieser Leistung ein und habe jetzt nur gewartet, bis der Erfolg meiner Arbeit als ein solcher herausstellt, daß ich der Zufriedenheit meiner Auftraggeber gewiß zu sein glaube und ich sohin mit Ehren wagen darf, dieses Standbild als ein Geschenk anzubieten. Durch die gütige Genehmigung dieser meiner Bitte von Seiten des löblichen Gemeinderathes würde ich mich sehr geehrt fühlen und mich glücklich schätzen, so gut es an mir ist, auch etwas beigetragen zu haben zu dem großen, schönen Rathhausbau".

Das Sitzungsprotokoll hat auch die Antwort des damaligen Vize-Bürgermeisters Dr. Prix überliefert:

"Ich glaube, den Intentionen der Gemeinde-Vertretung zu entsprechen, indem ich mir die Vollmacht erbitte, dem Spender namens des Gemeinderathes den Dank auszusprechen."

19.10.1967: 75. Geburtstag von Hermann Hubert Knaus

Portrait Hermann Hubert Knaus

Univ.-Prof. Dr. Hermann Hubert Knaus

Der bekannte Gynäkologe Univ.-Prof. Dr. Hermann Hubert Knaus feiert heute seinen 75. Geburtstag.

Knaus wurde in St. Veit/Glan (Kärnten) geboren, absolvierte das Medizinstudium an der Grazer Universität und arbeitete anschließend als Operationszögling sowie als Assistent an den dortigen chirurgischen und gynäkologischen Kliniken. Ein Rockefellerstipendium ermöglichte ihm eine weitere Ausbildung an den Universitäten in London und Cambridge. Nach seiner Rückkehr habilitierte er sich 1927 für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Grazer Universität. 1930 erfolgte seine Ernennung zum a. o. Professor. Die folgenden Jahre verbrachte Knaus in Paris, Berlin und schließlich seit 1934 als Ordinarius und Vorstand der Deutschen Universitätsfrauenklinik an der Deutschen Universität in Prag. 1945 musste er seinen Wirkungskreis verlassen und kehrte nach Graz zurück. 1950 übernahm er die Leitung der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Lainzer Krankenhauses der Stadt Wien. Seine wissenschaftlichen Arbeiten umfassen 165 Publikationen, die in vielen Sprachen übersetzt wurden. Knaus ist Mitglied internationaler Gelehrtenvereinigungen und Mitherausgeber des Archivs für Gynäkologie sowie der Zeitschriften für Strahlentherapie, Geburtshilfe und Frauenheilkunde. 1962 wurde ihm die Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold verliehen.


24.10.1967: Professor Navratil bei Bürgermeister Marek

Portrait Johann Navratil

Prof. Dr. Johann Navratil

Der neue Chef der Zweiten chirurgischen Klinik im Allgemeinen Krankenhaus, Prof. Dr. Johann Navratil, stellte sich heute Bürgermeister Marek vor. Der international bekannte Herzspezialist war vor seiner Berufung nach Wien Vorstand der Zweiten chirurgischen Universitätsklinik in Brünn.

Dr. Navratil, der 1954 zum Professor der Chirurgie ernannt wurde, befasst sich seit nunmehr vierzehn Jahren mit Herzoperationen. Anfänglich arbeitete er in geschlossenen Herzen, wobei auf "blindem Weg" gearbeitet wurde. 1956 wurde die Operation offener Herzen eingeführt, wobei man den Patienten auf 30 Grad unterkühlte. Die Einführung der Herzlungenmaschine, die eine Unterkühlung auf 20 Grad erlaubt, ermöglichte die Durchführung komplizierterer, länger dauernder Operationen. Der Ruf Prof. Navratils als erfolgreicher Herzchirurg fand bald weite Verbreitung; Patienten aus allen Teilen der CSSR, aber auch aus vielen europäischen Ländern kamen nach Brünn.

In Wien findet Prof. Navratil ein weites Betätigungsfeld vor. In seiner Klinik, die durch Zubauten wesentlich vergrößert wurde, wird er folgende fünf Herzoperationen durchführen:


  • Eingriffe an den sogenannten "blauen Babys";
  • Operation an Vorhof- und Kammerscheidewand-Defekten;
  • Operation erworbener Herzklappenfehler;
  • Angina pectoris und
  • der sogenannte Herzblock.

24.10.1967: Antrittsbesuche der Botschafter des Iran und Italiens

Portrait Roberto Ducci

Italienischer Botschafter Roberto Ducci

Afshar und Marek in Gespräch

Iranischer Botschafter Dr. Aslan Afshar


Bürgermeister Marek begrüßte heute zwei in Wien neuakkreditierte Diplomaten und zwar den Botschafter des Iran, Dr. Aslan Afshar, und den Botschafter Italiens, Roberto Ducci.

27.10.1967: 65. Geburtstag von Armin Kaufmann

Portrait Armin Kaufmann

Prof. Armin Kaufmann

Am 30. Oktober vollendet der Komponist und Geiger Professor Armin Kaufmann das 65. Lebensjahr.

Er wurde in Neu-Itzkany Bukowina geboren, bildete sich in Brünn im Violinspiel sowie in der Musiktheorie aus und brachte sein Fachstudium in Wien an der Akademie zum Abschluss. In der Folge wurde er Lehrer am Volkskonservatorium, dann Mitglied des Rothschild-Quartetts, mit dem er ausgedehnte Konzertreisen im In- und Ausland absolvierte. 1938 erfolgte seine Berufung in das Orchester der Wiener Symphoniker, dem er bis 1966 als Geiger angehörte. 1966 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Musik verliehen.


27.10.1967: Bürgermeister von Izmir im Rathaus

Kibar überreicht Marek Uhrturm-Miniatur

Bgm. von Izmir, Osman Kibar (re.) bei Bgm. Marek

Bürgermeister Marek empfing heute den Bürgermeister der türkischen Stadt Izmir, Osman Kibar, im Wiener Rathaus. Die beiden Stadtoberhäupter unterhielten sich längere Zeit über kommunalpolitische Probleme.

Bürgermeister Kibar überreichte seinem Wiener Kollegen ein Modell des "Uhrturmes" von Izmir.


Verantwortlich für diese Seite:
Rathauskorrespondenz (Magistratsabteilung 53)
Kontaktformular