Wien 1965: Berichte vom Oktober 1965

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

1.10.1965: Schulverkehrsgarten Prater eröffnet

Gäste und Schüler im Verkehrsgarten

Eröffnung Schulverkehrsgarten durch Bürgermeister Marek

Marek schüttelt Schüler auf Fahrrad die Hand

Eröffnung Schulverkehrsgarten durch Bürgermeister Marek


Der erste Schulverkehrsgarten der Stadt Wien an der Prater Hauptallee wurde von Bürgermeister Marek seiner Bestimmung übergeben.

Bei der Eröffnung übernahmen zwei Wiener Schulklassen die Rolle der Kraftfahrer und Passanten. Die Verkehrszeichen, Kreuzungen, Ampelanlagen, Fußgänger- und Radwege en miniature im Verkehrsgarten repräsentieren nahezu alle Verkehrssituationen einer Großstadt.

Die Kosten für den 3.652 Quadratmeter großen Verkehrsgarten betrugen 1,650.000 Schilling.

Der Präsident des Wiener Stadtschulrates, Nationalratsabgeordneter Dr. Max Neugebauer, übernahm den Schulverkehrsgarten in die Verwaltung der Schulbehörde.

2.10.1965: Übergabe von Brot durch die Wiener Bäcker

Bäcker überreichen Brot und Gebäck

Delegation der Bäckerinnung im Wiener Rathaus

Anlässlich des Tages des Brotes am 4. Oktober übergab heute eine Abordnung der Wiener Bäckerinnung Brot und Gebäck an Bürgermeister Marek und die beiden Vizebürgermeister Slavik und Dr. Drimmel.


4.10.1965: Ein Bürgermeister, ein Bär und viele Kinder

Marek und Kinder um Schokoladenbär versammelt

Übergabe Schokoladebär an Zentralkinderheim

Bürgermeister Marek besuchte heute das Zentralkinderheim der Stadt Wien, um den Kindern, den vor einigen Tagen erhaltenen 30 kg schweren "Schoko-Braunbären" zu überbringen.Das Zentralkinderheim beherbergt derzeit 480 Kinder.


6.10.1965: Antrittsbesuch des Portugiesischen Botschafters

Coelho und Marek in Gespräch

Botschafter Almando Ramos de Paula Coelho bei Bürgermeister Marek

Der neue Botschafter Portugals in Wien, Almando Ramos de Paula Coelho, absolvierte heute seinen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Marek.


7.10.1965: Festakt 50 Jahre Österreichischer Städtebund

Portrait Antoine Spinoy

Minister Antoine Spinoy

Aufschrift "Österreichischer Städteubund 1915-1965"; Aufdruck Kopf des Bundesadlers

Sonderpostmarke anlässlich 50 Jahre österreichischer Städtebund (Entwurf Bundespräsident Franz Jonas)

Portrait Henry Cravatte

Dr. Henry Cravatte

Portrait Josef Klaus

Bundesminister Dr. Josef Klaus


Im Theater an der Wien fand heute ein Festakt in Anwesenheit zahlreicher Festgäste anlässlich des 50jährigen Bestandes des Österreichischen Städtebundes statt. Der Festakt wurde von Bundespräsident Franz Jonas eröffnet. Festreden hielten u.a. Bundeskanzler Dr. Josef Klaus, der Präsident des Rates der Gemeinden Europas, Staatssekretär Dr. Henry Cravatte, der Präsident des Internationalen Gemeindeverbandes, Minister Antoine Spinoy und Bürgermeister a.D. Dr. Ernst Koref.

7.10.1965: Der Rot-Kreuz-Kongreß tanzte. Eine Landesfürstin und zwei Königliche Hoheiten beim Rathaus-Empfang

Gracia Patricia trifft mit Begleitung in Festsaal ein

Fürstin Gracia Patricia im Rathaus

Gracia Patricia an Festtafel in Gespräch mit Klaus und Kreisky

Gracia Patricia bei BK Klaus und Kreisky


Bürgermeister Bruno Marek gab zu Ehren der gegenwärtig in Wien stattfindenden 20. Internationalen Rot-Kreuz-Konferenz einen Empfang im Wiener Rathaus. Rund 1.000 Delegierte aus 106 Ländern aller Kontinente waren erschienen.

Neben den zahlreichen Ehrengästen, wie den Päpstlichen Nuntius in Österreich, die Schwester und den Bruder des Königs von Nepal, stellte sich auch Fürstin Gracia Patricia von Monaco mit kleinem Gefolge ein. Besonderes Aufsehen erregte ein "Letkiss", den Gracia Patricia mit dem Präsidenten des russischen Roten Kreuzes aufs Parkett legte.

8.10.1965: Der Bürgermeister von Okayama zu Besuch in Wi

Okazaki und Marek in Gespräch

Bürgermeister aus Okayama, Hirao Okazaki, bei Bürgermeister Marek

Bürgermeister Marek empfing heute den Bürgermeister der japanischen Stadt Okayama, Hirao Okazaki, im Wiener Rathaus. Die Stadt Okayama hat 200.000 Einwohner und liegt in der Nähe von Hiroshima. Bürgermeister Okazaki ist in erster Linie am Fürsorge- und Erziehungswesen unserer Stadt interessiert. Er wird morgen mehrere Kindergärten, die Körperbehindertenschule, den Blindengarten und verschiedene andere soziale Einrichtungen unserer Stadt besichtigen.


9.10.1965: Eröffnung der städtischen Sportanlage Schwarzlackenau

Mandl kickt Fussball am Rasen

Eröffnung Sportplatz Schwarzlackenau, StR. Mandl

Kulturstadtrat Hans Mandl eröffnet heute die neue städtische Sportanlage Schwarzlackenau (in Floridsdorf), die in zweijähriger Bauzeit von der Gemeinde Wien errichtet wurde.

Die Sportanlage, deren Baukosten sich auf 5,545.000 Schilling belaufen, hat eine Gesamtfläche von 35.000 Quadratmeter und umfasst ein Hauptspielfeld mit einer Laufbahn, einen Trainingsplatz, drei Tennisplätze, die Winter als Eislaufplätze benützt werden, eine kombinierte Hoch- und Weitsprunganlage sowie ein großes Garderobenhaus. Die Anlage ist für eine Gesamtbesucherzahl von 3.000 Personen eingerichtet.


11.10.1965: Dachgleichenfeier für die "Wohntürme" des neuen "Allgemeinen". Bürgermeister Marek: "ein gewaltiges Werk der Zusammenarbeit"

Rohbau Krankenhaus

AKH-Baustelle

Rohbau Krankenhaus

AKH-Baustelle

Marek und Ehrengäste auf Baustelle

Gleichenfeier AKH


Als ein "gewaltiges Werk der Zusammenarbeit, ein Werk der Humanitas" bezeichnete Bürgermeister Marek den Bau des neuen Allgemeinen Krankenhauses, für dessen im Rohbau fertiggestellte Personalwohnhäuser und das Schwesterninternat heute die Dachgleichenfeier stattfand.

Der Bürgermeister hob in seiner Rede hervor, dass auch hier wie auf allen Gebieten der menschlichen Gesellschaft der Erfolg in der Zusammenarbeit zu suchen sei. Das gewaltige Werk sei für ihn auch ein Symbol unseres freien Staates, der nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Zusammenschluss aller Kräfte und in einträchtiger Zusammenarbeit wiedererrichtet wurde. Die erste Etappe dieses Milliardenprogrammes sei in einer Rekordzeit von 13 Monaten bewältigt worden. Der Beschluss, in einem Zug weiterzubauen, sei außerordentlich begrüßenswert, vor allem im Hinblick auf die dadurch möglichen Einsparungen. Immerhin koste ein Arbeitstag an dieser Baustelle 1,3 Millionen Schilling.

An der Feier nahmen u.a. die beiden Vorsitzenden des Spitzenausschusses, Unterrichtsminister Dr. Piffl-Percevic und Bürgermeister Marek, Baustadtrat Heller sowie Vertreter der Universität Wien mit Rektor Dr. Fellinger an der Spitze teil.

13.10.1965: Bezirksvorsteher Panek legt sein Amt zurück

Der Bezirksvorsteher des 17. Bezirks, Karl Panek, legt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurück.

20.10.1965: Österreichischer Städtebund: 26. Oktober soll dienstfrei sein!

Der Personalausschuss des Österreichischen Städtebundes hat heute in Linz eine Sitzung abgehalten und sich in dieser auch mit der Forderung der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten beschäftigt, am 26. Oktober dienstfrei zu geben. Dabei kam einstimmig folgende Auffassung zum Ausdruck:

Durch Gesetzesbeschluss des Nationalrates wird der 26. Oktober zum österreichischen Nationalfeiertag erhoben werden. Nationalrat und Bundesrat werden an diesem Tag zu einer gemeinsamen Festsitzung zusammentreten, um die Bedeutung dieses Tages für Österreich sichtbar zu manifestieren. Landtage und Gemeindevertretungen werden sich zu feierlichen Kundgebungen versammeln, die Schuljugend wird in Feierstunden unserer Heimat gedenken.

Unser Ziel aber muss es sein, zu erreichen, dass ganz Österreich, dass jeder einzelne Bürger an diesem Tag stärksten Anteil nimmt. Das erfordert aber auch, ihm das Gefühl zu geben, dass es sich um einen Tag handelt, der ein Feiertag, ein Festtag des gesamten Volkes ist. Dieser Tag wird aber solange nicht im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sein, solange diesem Tag nicht auch die äußere Form eines Feiertages, eines Tages des Feierns, verliehen wird.

Prompt reagiert hat Bürgermeister Marek auf diesen Vorschlag. Er verfügte heute in einem Erlass, dass der 26. Oktober für die städtischen Bediensteten als dienstfreier Tag gilt. (Von dieser Regelung sind selbstverständlich jene Bediensteten ausgenommen, die auch sonst an Sonn- und Feiertagen Dienst machen müssen, wie z.B. bei der Straßenbahn, bei E- und Gaswerk usw.)

21.10.1965: Größtes Schulgebäude der Zweiten Republik offiziell eröffnet

Marek in Klassenzimmer

Eröffnung des 3. Zentralberufsschulgebäudes

Marek und Ehrengäste besichtigen Arbeitsplatz einer Schülerin

Eröffnung des 3. Zentralberufsschulgebäudes

Marek und Ehrengäste besichtigen Arbeitsplatz einer Schülerin

Eröffnung des 3. Zentralberufsschulgebäudes


Das dritte Zentralberufsschulgebäude der Stadt Wien in Meidling, Malfattigasse-Längenfeldgasse, wurde heute durch Bürgermeister Marek offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Der größte und modernste Schulneubau der Zweiten Republik wurde auf einem zentral gelegenen 27.000 Quadratmeter großen Grundstück an o.a. Adresse auf dem Gelände der ehemaligen Heizwerkstätte errichtet. Die verbaute Fläche beträgt 5.600 Quadratmeter. Der Komplex umfasst vier Teile: einen Klassen- und Werkstättentrakt, einen Saaltrakt mit Fest- und Turnsaal, das Verwaltungsgebäude und den Trakt mit den Dienstwohnungen. Diese Baulichkeiten umschließen einen 2.500 Quadratmeter großen Pausenhof, der von einem Kunststeinbrunnen geschmückt wird. Überdachte Gänge verbinden die einzelnen Gebäudeteile. Auch ist ein 6.500 Quadratmeter großer Sportplatz vorhanden, der ebenso wie der Turnsaal fallweise auch anderen Schulen aus der Umgebung zur Verfügung stehen wird.

Der Haupttrakt umfasst 25 Klassenzimmer für den theoretischen Unterricht, 17 Lehrwerkstätten, die Direktions- und Lehrerzimmer sowie die notwendigen Lehrmittel- und Materialräume. Bemerkenswert ist die Ausstattung der Lehrwerkstätten. Hier werden Weber, Schneider, Hutmacher, Schuhmacher, Wäschenäher, Posamentierer und verwandte Berufe auf modernste und pädagogisch zweckmäßigste Weise ausgebildet. Maschinen, wie Webstühle aller Art, Knüpfrahmen oder verschiedene Nähmaschinen machen die Lehrlinge mit dem Grundsätzlichen ihrer zukünftigen Tätigkeit vertraut. Aber auch einige hypermoderne Apparaturen sind vorhanden, wie etwa die "Raketenspulmaschine", von der es in Österreich derzeit nur zwei Exemplare gibt, davon eines hier in Meidling.

Der Festsaal, der 532 Sitzplätze hat, ist auch für Film- und Theateraufführungen eingerichtet. Auch Tanzveranstaltungen können hier durchgeführt werden.

Mit dem Bau wurde am 3. Dezember 1962 begonnen. Er konnte in 706 Arbeitstagen fertiggestellt werden. Der gesamte Komplex mit 71.467 Kubikmeter umbauten Raumes erforderte rund 100 Millionen Schilling.

23.10.1965: 75. Geburtstag von Ernst Lothar

Am 25. Oktober vollendet der Schriftsteller und Regisseur Hofrat Prof. Dr. Ernst Lothar das 75. Lebensjahr.

28.10.1965: Neuer Bezirksvorsteher in Döbling. Bezirksvorsteher Opfermann krankheitshalber zurückgetreten

In Döbling wurde heute der neue Bezirksvorsteher für den 19. Bezirk von der Bezirksvertretung gewählt: Bezirksvorsteher Franz Weber, der im 55. Lebensjahr steht. Bezirksvorsteher Franz Opfermann (65) hat, wie er zu Beginn der Sitzung ausführte, auf ärztliches Anraten seine Funktion zurückgelegt.

29.10.1965: Aus dem Wiener Gemeinderat: Dkfm. Dr. Maria Schaumayer - Amtsführender Stadtrat für die Städtischen Unternehmungen

Portrait Maria Schaumayer

StR. Dkfm. Dr. Maria Schaumayer

Anstelle des verstorbenen Stadtrates Dr. Hans Wollinger wurde von der ÖVP die Gemeinderätin Dkfm. Dr. Maria Schaumayer zum Stadtrat vorgeschlagen. Sie wurde mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ zum Stadtrat gewählt.

Dkfm. Dr. Maria Schaumayer wurde am 7. Oktober 1931 in Graz geboren. Sie besuchte das Realgymnasium in Fürstenfeld und bestand 1949 die Matura mit Auszeichnung. Anschließend studierte sie bis 1952 an der Hochschule für Welthandel in Wien und legte sämtliche Staatsprüfungen mit Auszeichnung ab. Dr. Schaumayer beherrscht außer ihrer Muttersprache Englisch, Französisch und Spanisch. Am 8. November 1952 wurde sie zum Diplomkaufmann graduiert, bis 1954 studierte sie an der juridischen Fakultät der Universität Innsbruck mit besonderer Berücksichtigung von Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Am 29. Mai 1954 erfolgte die Promovierung zum Doktor rer. oec..

Dr. Schaumayer trat dann bei der Credit-Anstalt ein, wo sie im Exportgeschäft tätig war. Seit 1957 war sie auch Betriebsrat und Leitungsmitglied der Betriebsgruppe des ÖAAB. Am 25. Oktober 1964 wurde Dr. Maria Schaumayer vom 19. Bezirk in den Wiener Gemeinderat gewählt. Seit 11. Dezember des gleichen Jahres gehört sie dem Gemeinderatsausschuss für die Städtischen Unternehmungen an. Sie war auch bis 25. Juni 1965 Schriftführerin des Gemeinderates und bis zu diesem Datum auch im Ausschuss für Wohlfahrtswesen tätig.

Am 2. Juni 1965 wurde Dr. Schaumayer vom Bürgermeister mit der Vertretung des erkrankten Amtsführenden Stadtrates der Geschäftsgruppe XII Dr. Hans Wollinger betraut. Seither und auch nach dem Tod von Dr. Wollinger führt sie die Städtischen Unternehmungen.


30.10.1965: Zum Jubiläum der Technischen Hochschule: Straßennamen nach Professoren

Unter Berücksichtigung des diesjährigen Jubiläums der Wiener Technischen Hochschule wurden für Straßenbenennungen im 10. Bezirk ausschließlich Professorennamen gewählt, die sich um die Technische Hochschule besondere wissenschaftliche Verdienste erworben haben.

So erinnert nunmehr die Saligergasse an den Professor der Technischen Hochschule Rudolf Saliger, der von 1873 bis 1958 lebte und als Pionier des Eisenbetonbaues gilt. Saliger übernahm 1908 die neugeschaffene Lehrkanzel für Baumechanik, Eisenhochbau und Eisenbetonbau und wirkte 1924/25 als Rektor magnificus.

Der Holeyplatz verewigt das Andenken des Architekten und Dombaumeisters zu St. Stephan Karl Holey, der von 1879 bis 1955 lebte und ebenfalls an der Technischen Hochschule gelehrt hat. Er wurde 1925 zum Ordinarius für Baukunst, Entwerfen und Bauaufnahmen ernannt und war in den Folgejahren zweimal Rektor. 1947 übernahm er die Präsidentschaft des Vereins für Denkmalpflege in Wien. Holey, der auch an Ausgrabungen der Österreichischen Akademie für Wissenschaften in Ägypten teilgenommen hat, wurde 1937 Dombaumeister zu St. Stephan und leitete ab 1945 den Wiederaufbau des Salzburger Domes. Holey baute Kirchen und Kulturstätten nicht nur in Österreich, sondern auch in Italien und beteiligte sich maßgeblich an Restaurierungsarbeiten in Dalmatien.

Die Pichelmayergasse erinnert an den Professor der Technischen Hochschule Karl Pichelmayer, der von 1868 bis 1914 lebte. 1905 wurde Pichelmayer an die Technische Hochschule zur Übernahme der neu geschaffenen Lehrkanzel für den Bau und die Konstruktion elektrischer Maschinen und Apparate berufen, nachdem er bereits 1900 auf der Pariser Weltausstellung die goldene Medaille für die von ihm entworfenen Produkte der Firma Siemens & Halske in Wien erhalten hatte. Pichelmayer gehörte auch dem Patentgerichtshof an und war Mitglied der Internationalen Kommission.

Die Stinygasse wurde nach dem Ingenieurgeologen Prof. Josef Stiny, der von 1880 bis 1958 lebte, benannt. Stiny betreute von 1925 bis 1947 die Geologische Wissenschaft an der Wiener Technischen Hochschule und trat durch seine Arbeiten über die Auswahl und Beurteilung der Straßenbaugesteine sowie durch seine Tunnelbaugeologie zeitgemäß besonders hervor.

Schließlich erinnert die Fingergasse an Prof. Josef Finger, der von 1841 bis 1925 lebte und sich an der Technischen Hochschule besonders mit reiner Mechanik und graphischer Statik befasst hat. Finger war noch vor der Jahrhundertwende Rektor der Technik und gilt als Erfinder des Kommunikationspendels.

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