Wien 1965: Berichte vom November 1965

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

2.11.1965: 80. Geburtstag von Felix Braun

Portrait Felix Braun

Felix Braun

Am 4. November feiert der Dichter Prof. Dr. Felix Braun seinen 80. Geburtstag.


3.11.1965: Eine Fahne für das "Favoritner Hausregiment"

Bürgermeister Marek überreichte heute in Anwesenheit von Verteidigungsminister Dr. Prader in der Franz Ferdinand-Kaserne in Favoriten eine von der Stadt gestiftete Standarte an das I. Bataillon des Heerestelegrafenregiments.

4.11.1965: Wien "verwöhnt" seine Denkmäler

Die Stadt Wien "verwöhnt" ihre rund 250 Denkmäler. Sie werden nämlich alle nach einem genauen "Fahrplan" des Kulturamtes der Stadt Wien in verhältnismäßig kurzen Abständen einer gründlichen Säuberung mittels Bürste und viel Wasser unterzogen. Dies ist deshalb notwendig, weil nicht nur sterbliche, sondern "auch unsterbliche Personen schwitzen". Bei den Denkmälern nennen es die Fachleute zwar etwas vornehmer "Feuchtigkeitsrhythmus", aber im Prinzip läuft es auf dasselbe hinaus. Durch die Aufnahme und das Wiederabgeben von Feuchtigkeit bilden sich an der Oberfläche des Gesteines Sinterstoffe, unter denen sich das ursprüngliche Material völlig zersetzen kann. "Regelmäßige Wäsche verhindert oder verzögert zumindest diesen Prozess".

Passanten können derzeit "emsige Denkmalpflegerinnen" beobachten, die die bekannten Monumente berühmter Wiener zwischen Burgtheater und Rathaus mittels Bürste und Wasser "verwöhnen". Noch vor Beginn des Winters folgt noch die Reinigung der Pestsäule am Graben, des Donnerbrunnens am Neuen Markt und der Dreifaltigkeitssäule bei der Ulrichskirche.

5.11.1965: Heimatmuseum und Cafe "Alte Backstube" in der Josefstadt

Kellnerin schiebt Brot in alten Backofen; Kellner posiert mit Tablett

Heimatmuseum 8., Lange Gasse, Kaffeehaus und Alte Bäckerstube

Kellner bedient Gast an Kaffeehaustisch

Heimatmuseum 8., Lange Gasse, Kaffeehaus und Alte Backstube

Frau an altem Küchentisch sitzend

Heimatmuseum 8., Lange Gasse, Kaffeehaus und Alte Bäckerstube


Im Haus Lange Gasse 34 in der Josefstadt wurde heute die "Alte Backstube" - jene für Wien einzigartige Kombination eines Volkskunde-Museums mit einem Alt-Wiener-Cafe - ihrer Bestimmung übergeben.

Im Hause 8, Lange Gasse 34, das 1697 von dem Ringlschmidt Leopoldt unter Verwendung spätmittelalterlicher Bauteile errichtet wurde, befand sich seit 1701, als es der "Bekh" Peter Reichgruber erwarb, eine Backstube. Nach mehrfachem Wechsel ging das Haus 1854 in den Besitz der Familie Punzmann. 1963 wurde der Betrieb eingestellt. Dank der Initative des Leiters des Josefstädter Heimatmuseums, Gemeinderat Ludwig Sackmauer, gelang es im Einvernehmen mit den Hauseigentümern zu verhindern, dass bei Neuvermietung der Räume die Backöfen abgerissen werden.

Durch einen glücklichen Umstand ergab es sich, dass Baumeister Ing. Franz Schlögl, der in einem Teil dieser Räume ein Alt Wiener-Cafe und Museum, in dem Handwerk und Brauchtum der Bäcker, sowie Haus- und Familiengeschichte gezeigt werden sollen - in eine Einheit zu bringen. Damit hat Wien auch das Novum: ein Museum, das jederzeit der Öffentlichkeit (ohne Konsumationszwang) zugänglich ist.

8.11.1965: Wien ehrt seine Bühnenlieblinge - Feierliche Überreichung der Kainz-Medaille 1965 im Rathaus

Auszuzeichnende in erster Reihe sitzend bei Laudatio

Prof. Rudolf Steinboeck, Käthe Gold, Leopold Rudolf (v.li.n.re.)

Im Wiener Rathaus fand heute die Überreichung der Joseph Kainz-Medaille 1965 an Kammerschauspielerin Käthe Gold, Leopold Rudolf und Prof. Rudolf Steinboeck statt.

Käthe Gold erhält die Kainz-Medaille für die Darstellung der Frau Page in der Shakespeare-Komödie "Die lustigen Weiber von Windsor" im Burgtheater; Leopold Rudolf für die Darstellung des Antonio Fabrizzi in der Komödie "System Fabrizzi" von Albert Husson im Theater in der Josefstadt; Rudolf Steinboeck für die Inszenierung des Miller-Stückes "Nach dem Sündenfall" im Burgtheater.


9.11.1965: Gedenkstein für Floridsdorfer Heimatforscher Smital

In einer kleinen Parkanlage vor dem Floridsdorfer Heimatmuseum, 21, Prager Straße 33, wurde ein Gedenkstein für Hans Smital enthüllt. Hans Smital, der 1935 starb, war der bekannteste Floridsdorfer Heimatforscher und der Verfasser der grundlegenden "Geschichte der Großgemeinde Floridsdorf". Der Gedenkstein wurde vom Floridsdorfer Heimatmuseum gestiftet.

9.11.1965: 20 indonesische Krankenschwestern in Wien eingetroffen

Krankenschwestern treffen am Flughafen ein

Empfang für indonesische Krankenschwestern

Einen "großen Flughafen" gab's heute in Schwechat für 20 indonesische Krankenschwestern, die aus Rom kommend in Wien eintrafen. Der Amtsführende Stadtrat für das Gesundheitswesen, Dr. Glück, begrüßte die Krankenschwestern am Flughafen und hoffte, dass den 20 Indonesierinnen noch viele andere folgen mögen, denn den Wiener Spitälern mangelt es bereits an 500 Krankenschwestern.


10.11.1965: Antrittsbesuch des venezolanischen Geschäftsträgers

Alavarria und Marek in Gespräch

Neuer venezolanischer Geschäftsträger in Wien, Louis Alberto Alavarria, bei Bürgermeister Marek

Der neue venezolanische Geschäftsträger in Wien, Louis Alberto Alavarria, stattete heute Bürgermeister Bruno Marek seinen Antrittsbesuch ab.


11.11.1965: Neuer Hernalser Bezirksvorsteher einstimmig gewählt

Veleta in Gespräch mit Kollegen

Neuer Bezirksvorsteher für den 17. Bezirk, Josef Veleta (rechts)

In einer Sitzung der Hernalser Bezirksvertretung (17. Bezirk) wurde Bezirksrat Josef Veleta auf Vorschlag der Sozialistischen Partei einstimmig zum neuen Bezirksvorsteher gewählt.


11.11.1965: Oktoberfest-Plakat preisgekrönt

Die Jury des Kulturamtes der Stadt Wien hat zum besten Plakat des dritten Vierteljahres 1965 die Werbegraphik "STADTHALLE Oktoberfest" ausgewählt. Der Entwurf stammt aus dem Atelier Wilhelm Jaruska, den Druck besorgte die Tusch-Druck GesmbH.. Die Wertung ist mit einem Geldpreis der Gewista verbunden.

11.11.1965: Höchste Auszeichnung der Technischen Hochschule für Wiens Stadtbaudirektor

Der Rektor der Wiener Technischen Hochschule, Prof. Dr. Kresser, überreichte heute dem Wiener Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Koller die Prechtl-Medaille.

Johann Josef Ritter von Prechtl war der Organisator und erste Direktor des polytechnischen Instituts, wie die Technische Hochschule damals hieß. Zur Erinnerung an diesen großen Wiener Techniker, der einst in den Straßen Wiens die erste Gasbeleuchtung des Kontinents installieren ließ, stiftete das Professorenkollegium 1950 die Prechtl-Medaille, die seither erst sechzehnmal verliehen worden ist. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die das Professorenkollegium der Technischen Hochschule aus eigenem vergeben kann.

Dipl.-Ing. Dr. Koller hat schon als junger Mann seine ersten Verdienste beim Bau der Glocknerstraße erworben, kam dann zur Gemeinde Wien, wo er am Bau der Höhenstraße mitwirkte. Nach seiner Kriegsdienstleistung im Zweiten Weltkrieg wurde er wieder Mitarbeiter der Wiener Straßenbauabteilung und war als solcher maßgeblich bei allen großen Verkehrsbauwerken der Stadt beteiligt. Als Leiter des Wiener Stadtbauamtes gestaltet er das Baugeschehen in Wien maßgeblich mit und veranlasste unter anderem die Vergabe zahlreicher Forschungsaufträge an die Wiener Technische Hochschule.

15.11.1965: Wasserwerk Lobau: Pioniere legen Unterwasserrohre

Grabenbaustelle

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau

Baustelle

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau

Arbeiter räumen Graben aus

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau

Baustelle mit Graben

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau

Baustelle

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau

Bauarbeiter beim Verlegen einer behelfsmässigen Brücke

Rohrverlegung beim Grundwasserwerk Lobau


Beim Grundwasserwerk Lobau beginnt eine interessante Phase der Rohrverlegung. Pioniere des Bundesheeres leisten dabei entscheidende Hilfe, wobei die ausgeführten Arbeiten zugleich eine Einsatzübung für diese Spezialtruppe darstellen.

Der Rohrstrang, der das Wasser vom Grundwasserwerk Lobau in die Stadt leiten soll, muß dabei einen alten Donauarm, das sogenannte Gänshaufenwasser, queren, der 30 Meter breit ist. Der Bau einer Brücke, die dauernde Instandhaltungsarbeiten notwendig macht, wäre unrentabel. Man versenkt die Rohre daher in einer Künette, die am Grund des Gewässers ausgehoben werden muss. Um den Künettenbagger einsetzen zu können, werden die Pioniere zwei Schwimmpontons errichten, auf denen der Bagger stehen und arbeiten kann. Die Pontons werden dann durch Seilwinden ans andere Ufer gezogen, und zwar in demselben Tempo, in dem der Bagger mit seiner Arbeit vorankommt.

Die Spezial-Eternitrohre, die versenkt werden sollen, werden durch eigens konstruierte Kupplungen aneinandergehängt und in den ausgehobenen Graben hinuntergelassen. Darüber kommt zunächst ein Stahlgitter, auf das mit Sand gefüllte Papiersäcke gelegt werden. Das Papier löst sich im Wasser auf, der Sand rieselt in die Künette und schüttet den Graben wieder zu.

15.11.1965: 70. Geburtstag von Werner Riemerschmid

Portrait Werner Riemerschmid

Prof. Dr. Werner Riemerschmid

Am 16. November feiert der Schriftsteller Prof. Dr. Werner Riemerschmid seinen 70. Geburtstag.

Er wurde in Maria Enzersdorf geboren, studierte an der Wiener Universität und bildete sich an der Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst zum Schauspieler aus. In der Öffentlichkeit wurde er durch seine intensive Betätigung im Rundfunk sehr bekannt, wo er das Hörspiel als besondere Kunstform durchsetzte. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher und Dramaturg der Ravag war er auch einige Jahre Lektor des Burgtheaters. Sein Schaffen umfasst Prosa, Lyrik, Hörspiel, Drama und Nachdichtung. Als sein erstes größeres Werk erschien 1930 der Roman "Der liebe Augustin". Riemerschmid verfasste auch Gedichtbände wie "Das verzauberte Jahr" und "Der Bote im Zwielicht". Österreichische Lyrik ist in seiner Anthologie "Österreich im Gedicht" gesammelt. Auch als Hörspielautor ist Werner Riemerschmid mit einer großen Zahl von Arbeiten hervorgetreten. 1957 erschient unter dem Sauter-Motto "Frohgelebt und leicht gestorben" eine Sammlung von Wiener Miniaturen.

(Werner Riemerschmid verstarb am 16. April 1967 in Mödling/Niederösterreich. Red.)


17.11.1965: Rumäniens Präsident Maurer im Wiener Rathaus

Maurer erhält Porzellanpferd als Gastgeschenk

Rumänischer Präsident Maurer bei Bürgermeister Marek

Maurer und Festgäste zu Gast bei Jonas

Präsident von Rumänien, Ion Gheorghe Maurer (2.v.li.) bei Bundespräsident Jonas


Der Präsident des Ministerrates der Sozialistischen Republik Rumänien, Ion Gheorghe Maurer, wurde heute im Wiener Rathaus von Bürgermeister Marek begrüßt.

Maurer trug sich in das Goldene Buch der Stadt Wien ein.

22.11.1965: Die Tat ist das oberste Erziehungsprinzip, nicht das Wort! - Bürgermeister Marek gab der renovierten Kinderübernahmsstelle den Namen "Julius Tandler-Heim"

"Die Tat ist das oberste Erziehungsprinzip, nicht das Wort!" Diesen Ausspruch Julius Tandlers stellte Bürgermeister Bruno Marek in den Mittelpunkt seiner Festrede, die er heute anlässlich der Wiedereröffnung der städtischen Kinderübernahmsstelle im 9. Bezirk, Lustkandlgasse 50, hielt. Im Rahmen dieser Feierstunde gab der Bürgermeister der von Grund auf renovierten Kinderübernahmsstelle den neuen Namen "Julius Tandler-Heim".

Eine dieser Taten, von denen das Zitat spricht, war die Neugestaltung der von Univ.-Prof. Dr. Julius Tandler Anfang der Zwanzigerjahre gegründeten Kinderübernahmsstelle. Julius Tandler war von 1920 bis 1934 Amtsführender Stadtrat für Wohlfahrt und Gesundheit gewesen und hatte sich dabei besonders um die Jugendfürsorge große Verdienste erworben.

23.11.1965: Mira Lobe, Marlen Haushofer und Helga Demmer erhielten Kinder- und Jugendbuchpreise der Stadt Wien 1965

Der "Jugendbuchpreis der Stadt Wien 1965" wurde Mira Lobe für ihr Werk "Meister Thomas in St. Wolfgang" (Verlag für Jugend und Volk) zuerkannt.

Den "Kinderbuchpreis der Stadt Wien 1965" erhielten Mira Lobe für ihr Werk "Die Omama im Apfelbaum" (Verlag Jungbrunnen) und Marlen Haushofer für "Brav sein ist schwer" (Verlag für Jugend und Volk).

Der Illustrationspreis wurde Helga Demmer für die Bilder zu dem Buche von Elly Demmer "Was kribbelt und krabbelt und leuchtet und blüht" (Österreichischer Bundesverlag) zuerkannt.

25.11.1965: 70. Geburtstag von Nico Dostal

Portrait Nico Dostal

Prof. Nico Dostal

Der Komponist Nico Dostal feiert am 27. November seinen 70. Geburtstag.

Er wurde in Korneuburg geboren und bildete sich zum Theaterkapellmeister aus. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren Sankt Pölten, Innsbruck, Czernowitz und Salzburg. 1924 wandte er sich nach Berlin, wo ihm 1934 mit seinem Operettenerstling "Clivia" der große Wurf gelang. Der Erfolg dieses Werks legte den Grundstein zu der Karriere, die Dostal als moderner Operettenkomponist machte. Es folgten "Vielgeliebte", "Extrablätter", "Prinzessin Nofretete". Einen Sensationserfolg erzielte die 1937 in Stuttgart uraufgeführte Operette "Monika", deren Melodien auch durch die Verfilmung weiteste Verbreitung fanden. Seither zählte Nico Dostal zu den begehrtesten Komponisten der Operettenbühne ("Ungarische Hochzeit", "Flucht ins Glück", "Manina", "Eva im Abendkleid") und des deutschen Tonfilms ("Kaiserwalzer", "Fiakerlied", "Mirandolina", "Die Geyer-Wally", "Glück bei Frauen" und andere). Nach Ende des Zweiten Weltkrieges übersiedelte Nico Dostal nach Wien.

(Nico Dostal verstarb am 25. Oktober 1981 in Salzburg. Red.)


27.11.1965: "Schillochweg" in der Donaustadt

Im 22. Bezirk hat die Verkehrsverbindung, zwischen dem Schilfweg und dem Neufahrtweg, den Namen "Schillochweg" erhalten. Es wurde damit eine alte Flurbezeichnung berücksichtigt. Der Weg führt nämlich in die Richtung des Großen und Kleinen "Schilloches", das sind Donaualtwässer, die ihren Namen nach dem Süßwasserfisch "Schill" tragen, der dort vorkommt und häufig gefangen wird.

29.11.1965: Sensationeller Ankauf der Wiener Stadtbibliothek: Hugo Wolf-Briefe

Von einem Münchner Musikantiquariat wurde der Wiener Stadtbibliothek die vollständige, 245 eigenhändige Schriftstücke umfassende Sammlung der Briefe Hugo Wolfs (1860 bis 1903) an die Wiener Hofjuweliersgattin Melanie Köchert angeboten. Diese Briefe waren der einschlägigen Forschung bis vor kurzem nur in ihrer Existenz, nicht aber in ihrem Inhalt bekannt. Ihr Besitz vermittelt daher gänzlich neue Aufschlüsse über das Leben und Schaffen des großen österreichischen Komponisten Hugo Wolf. Die Handschriftensammlung der Wiener Stadtbibliothek, in der die Briefe nach ihrem Anhang aufbewahrt werden sollen, gehört neben dem Goethe- und Schiller-Archiv zu den größten deutschsprachigen Briefsammlungen.

Die Hugo Wolf-Briefe kosten 345.000 Schilling.

30.11.1965: Antrittsbesuch des neuen Rektors der Universität Wien

Portrait Nikolaus Hofreiter

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hofreiter

Der neugewählte Rektor der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hofreiter, stattete heute Bürgermeister Marek im Wiener Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.


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