Wien 1962: Berichte vom Mai 1962

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

2.5.1962: Vizebürgermeister Slavik 50. Geburtstag

Vizebürgermeister Felix Slavik feiert morgen seinen 50. Geburtstag.

(Felix Slavik ist am 3. Mai 1912 in Wien geboren, am 6. Oktober 1980 in Wien gestorben. Er war von 1945 bis 1949 Mitglied des Bundesrates, von 1949 bis 1957 Abgeordneter zum Nationalrat, von 1957 bis 1973 Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates, von 1959 bis 1970 Vizebürgermeister und von 1970 bis 1973 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Red.)

2.5.1962: Altes Allgemeines Krankenhaus wird noch lange gebraucht - Arbeitsgemeinschaft mit dem Neubau der Universitätskliniken betraut

Der Wiener Stadtsenat beschäftigte sich heute mit dem Neubau des Allgemeinen Krankenhauses bzw. mit der Sanierung des alten Allgemeinen Krankenhauses. Der städtische Gesundheitsreferent Stadtrat Dr. Glück beantragte die Übertragung der Durchführung des Neubaues an die "Arbeitsgemeinschaft der Republik Österreich und der Stadt Wien für den Neubau des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (Universitätskliniken)". Gleichzeitig wäre die Generalsanierung der II. Chirurgischen und der I. Frauen-Universitätsklinik mit einem Gesamtkostenaufwand von 65 Millionen Schilling, wovon die Hälfte - also 32,5 Millionen Schilling - von der Stadt Wien zu tragen ist, zu genehmigen.

Bis zur endgültigen Fertigstellung des neuen Allgemeinen Krankenhauses ist mit einer Bauzeit von zehn bis zwölf Jahren zu rechnen.

3.5.1962: Sportehrenzeichen für fünf verdiente Funktionäre

Die Gemeinderäte Johan Kaps, Max Opravil, Prof. Josef Layr, Komm.-Rat Anton Marousek und Adolf Pekarek erhielten das Sportehrenzeichen der Stadt Wien überreicht.

3.5.1962: Die erste Platte aus der Wohnungsfabrik - In Kagran hat die Industrialisierung des Wiener Wohnungsbaues begonnen

Bürgermeister Jonas hob heute in der Montagefabrik in Kagran die erste Betonplatte mit Hilfe eines Kranes aus ihrer Form. Mit dieser probeweisen Inbetriebnahme der Wohnungsfabrik in der Erzherzog Karl-Straße hat auch für die Gemeinde Wien die Industrialisierung des Wohnungsbaues begonnen.

Die Stadträte Bauer, Heller und Koci, Baudirektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Koller, der Schöpfer des Fertigteilverfahrens, der französische Ingenieur Raymond Camus mit seinem Stab waren bei der Geburt der ersten Betonplatte vertreten.

Nur einige hundert Meter von der Wohnungsfabrik entfernt beginnt man bereits mit dem Aushub für die erste Wohnhausanlage aus Fertigbauteilen. Bis Jahresende sollen die ersten 60 Wohnungen aus der Wohnungsfabrik fertig sein. Insgesamt sollen 5.000 Wohnungen errichtet werden, die durch ein Fernheizwerk mit Wärme versorgt werden.

Die Montagebau Wien-GesmH. wurde im Jahre 1961 gegründet. Sie arbeitet nach dem Camus-Verfahren, einer Bauweise, die seit 14 Jahren in Frankreich und in vielen anderen Ländern erprobt wurde. Sämtliche Bauelemente werden in der Fabrik vorgefertigt, gehärtet, mit Spezialfahrzeugen auf die Baustelle gebracht und dann mit Hilfe von schweren Kränen montiert.

Die Wiener Wohnungsfabrik in Kagran breitet sich auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern aus.

4.5.1962: 60. Geburtstag von Erich Schenk

Portrait Erich Schenk

Prof. Dr. Erich Schenk

Am 5. Mai vollendet der Musikwissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Erich Schenk das 60. Lebensjahr.

In Salzburg geboren, absolvierte er die Fachstudien am Mozarteum und an der Akademie der Tonkunst in München, wo er auch die Universität besuchte. Ferner studierte er in Wien und Berlin. Seine berufliche Laufbahn begann er 1925 als Lehrer für Musikgeschichte und als Bibliothekar an der Musikschule Mozarteum. Gleichzeitig war er Mitarbeiter des Pressebüros der Salzburger Festspiele. 1929 erfolgte seine Habilitierung an der Universität Rostock. 1940 wurde Schenk nach Wien berufen und übernahm als Ordinarius das musikwissenschaftliche Institut, das durch sein organisatorisches Geschick nach 1945 bald wieder ein Zielpunkt zahlreicher Studierender aus dem In- und Ausland wurde. In der Folge bekleidete er die Dekans- und Rektorswürde. Sei 1946 ist er wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Eine besondere Leistung stellt die durch ihn herbeigeführte Reaktivierung der mit Kriegsbeginn stillgelegten Tätigkeit der Gesellschaft zur Herausgabe der Denkmäler der Tonkunst in Österreich dar. Seine eigenen Forschungen betreffen vor allem die Wiener Klassik und die Musik des Barocks.


5.5.1962: 60. Geburtstag von Walter Slezak

Ehepaar Slezak beim Tanzen

Walter Slezak mit Gattin (auf dem Opernball)

Walter Slezak feiert in Kalifornien seinen 60. Geburtstag. Walter Slezak, der Sohn des Tenors Leo Slezak, fand im amerikanischen Film reiche Entfaltungsmöglichkeiten als Charakterdarsteller und Komiker.


8.5.1962: Goldener Lorbeer für die 100.000. Straßenlampe. Bürgermeister Jonas: Sicherheit ist dort, wo es licht ist!

Mit goldenem Lorbeer und einem transparenten "Hunderttausender" hatten die Arbeiter der Öffentlichen Beleuchtung die Jubiläumslampe geschmückt, die Bürgermeister Jonas auf dem Kopalplatz unmittelbar am Stubenring einschaltete. Es ist dies die 100.000. Straßenlampe in Wien. In seiner Festrede betonte der Bürgermeister, dass Sicherheit dort ist, wo es licht ist!

9.5.1962: Schnitzlerhof in Döbling

Das städtische Wohnhochhaus in 19, Döblinger Hauptstraße 1, wird den Namen "Schnitzlerhof" tragen, zur Erinnerung an den großen österreichischen Dichter, dessen 100. Geburtstag sich heuer jährt.

Der Wiener Arzt und Bühnenautor Arthur Schnitzler, dessen Stücke zum ständigen Repertoire der internationalen Theaterwelt gehören, lebte von 1862 bis 1931 und wohnte lange Zeit in der Sternwartestraße, also in der Nähe jener Anlage, die nunmehr seinen Namen trägt.

10.5.1962: Empfang für die Statistiker

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Statistischen Amtes der Stadt Wien und anlässlich der 12. Kommunalstatistischen Tagung gab Bürgermeister Jonas einen Empfang.

10.5.1962: Eine Benatzkygasse im 22. Bezirk

Im 22. Bezirk wird eine Verkehrsfläche durch ein Kleingartengebiet zur Magdeburgstraße in "Benatzkygasse" benannt. Mit der Benennung wird das Andenken des österreichischen Operettenkomponisten Dr. Ralph Benatzky geehrt, der 1884 bis 1957 gelebt hat und mit seinem "Weißen Rössl" einen Welterfolg erzielte.

10.5.1962: Wien erhält Kopenhagenhof

Auf Anregung von Bürgermeister Jonas beschloss der Kulturausschuss, als Ausdruck der Verbundenheit zwischen Dänemark und Österreich, die städtische Wohnhausanlage in 19, Schegargasse 13-15 "Kopenhagenhof" zu benennen. Eine Widmungtafel soll an die Hilfe erinnern, die das dänische Volk zweimal den an Kriegsfolgen leidenden Kindern Wiens gebracht hat.

10.5.1962: 60. Geburtstag von Prof. Günther Baszel

Der akademische Maler Prof. Günther Baszel feiert seinen 60. Geburtstag. Prof. Baszel ist sowohl als Landschaftsmaler und Porträtist, wie auch als Bildhauer und Grafiker über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt geworden.

10.5.1962: Jurij Gagarin zu Besuch im Wiener Rathaus

Jurij Gagarin in Uniform

Jurij Gagarin

Der erste Weltraumflieger J.A. Gagarin und seine Gattin Walentina Iwanowja statteten heute Bürgermeister Jonas im Wiener Rathaus einen Besuch ab.


11.5.1962: 70. Geburtstag von Maria Mayen

Die Burgschauspielerin Maria Mayen feiert ihren 70. Geburtstag. Maria Mayen fand als Elevin im Burgtheaterensemble Aufnahme und blieb dem Theater über 40 Jahre treu.

(Maria Mayen, geb. 11.5.1892, gest. 15.7.1978, verheiratet mit Emmerich Reimers. Sie debütierte 1913 in H. Ibsens "Die Wildente" am Burgtheater und spielte von 1914 bis 1953 in klassischen und modernen Rollen. Red.)

12.5.1962: 70. Geburtstag von Fritz Kortner

Portrait Fritz Kortner

Fritz Kortner

Der bekannte österreichische Schauspieler und Regisseur Fritz Kortner feiert seinen 70. Geburtstag.

(Fritz Kortner, eigentlich Fritz Nathan Kohn, wurde am 12. Mai 1892 in Wien geboren und starb am 22. Juli 1970 in München. Kortner war von 1919 bis 1933 in Berlin engagiert, danach am Volkstheater, Raimundtheater und Theater in der Josefstadt in Wien. Kortner spielte unter der Regie von Max Reinhardt u.a. in Schillers "Kabale und Liebe" und feierte große Erfolge als Shylock in "Der Kaufmann von Venedig". Als Filmschauspieler u.a. in "Danton" und "Dreyfus". Als Regisseur u.a. "Der brave Sünder" mit Heinz Rühmann. Kortner musste 1938 nach Amerika emigrieren und kehrt 1949 nach Europa zurück, wo er bis zu seinem Tode als Regisseur für Film, Theater und Fernsehen tätig war. 1967 erhielt Kortner die Kainz-Medaille. Red.)


12.5.1962: 65. Geburtstag von Prof. Dr. Rudolf Henz

Portrait Rudolf Henz

Prof. Dr. Rudolf Henz

Der Schriftsteller und Wegbereiter des Österreichischen Rundfunks, Prof. Dr. Rudolf Henz, feiert seinen 65. Geburtstag. Henz führte u.a. 1932 den Schulfunk ein und war von 1945 bis 1957 Programmdirektor des österreichischen Rundfunks Ravag.


14.5.1962: Slowenischer Kulturminister in Wien

Auf Einladung der Stadt Wien ist der slowenische Kulturminister Boris Kocijancic zu einem viertägigen Besuch in Wien eingetroffen.

15.5.1962: 60. Geburtstag von Dr. Treichlinger

Der Filmautor und Schriftsteller Dr. phil. Wilhelm Treichlinger feiert seinen 60. Geburtstag.

Dr. Treichlinger, dessen Karriere in Wien begann, ist auch als Herausgeber volkstümlicher Anthologien, Lieder-, Märchen- und Briefsammlungen bekannt geworden.

15.5.1962: Überreichung der Förderungsbeiträge aus dem "Wiener Kunstfonds"

Zum elften Mal wurden heute die Förderungsbeiträge aus dem von der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien ins Leben gerufene "Wiener Kunstfonds" überreicht.

Mit der elften Verleihung hat der "Wiener Kunstfonds" seit seinem Bestehen an 222 Wiener Künstler Förderungsbeiträge von insgesamt 1,7 Millionen Schilling verliehen.

Die heurigen Preisträger sind:

Engelbert Lanzenberger (Bildhauer), Annie Eisenmenger (Keramikerin), Romulus Candea (Maler), Gertrude Diener-Hillinger (Bildhauerin), Kurt Mikula (Maler und Grafiker), Elisabeth Prantner (Keramikerin), Sieglinde Pichler (Schauspielerin), Klaus Rott (Schauspieler), Vera Gribbon (Tänzerin) Ernst Jagenbrein (Schauspieler), Franz Karasek (Schauspieler), Ilse Meyer-Scheer (Schauspielerin), Johann A. Boeck (Schriftsteller), Erika Eyer (Schriftstellerin), Josef Hermann Stiegler (Schriftsteller), Trinidad Paniagua (Sängerin), Horst Kies (Musiker), Svatava Machanec (Pianistin) und Tomiko Tajima (Sängerin).

18.5.1962: 80. Geburtstag von Ernst Benedikt

Am 20. Mai vollendet der Schriftsteller und Journalist Dr. Ernst Benedikt das 80. Lebesjahr.

In Wien geboren, absolvierte er die juristischen Studien und arbeitete in der von seinem Vater gegründeten und geleiteten Neuen Freien Presse. Von 1920 bis 1935 war er selbst Chefredakteur. 1938 ging Benedikt nach Schweden. Aufsehen errangen seine Interviews mit den großen Politikern der Nachkriegszeit, wie Masaryk, Baldwin und Hoover.

18.5.1962: Abschiedsbesuch beim Bürgermeister

Der Botschafter der USA H. Freeman Matthews stattete heute Bürgermeister Jonas seinen Abschiedsbesuch ab.

21.5.1962: 65. Geburtstag von Robert Neumann

Der Schriftsteller Robert Neumann feiert seinen 65. Geburtstag.

Sein literarisches Schaffen begann mit Gedichten, die dem Expressionismus neue Form zu geben suchten. Bekannt machten ihn allerdings seine Parodienbände. Neumann schrieb u.a. "Die Sintflut", "Struensee", "An den Wassern von Babylon".

22.5.1962: Das niederländische Königspaar zu Besuch im Wiener Rathaus

Festlicher Empfang im Rathaus

Königin Juliana der Niederlande und Prinz Bernhard

Königin Juliana der Niederlande und Prinz Bernhard besuchten heute Bürgermeister Jonas im Wiener Rathaus und trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Wien ein.


24.5.1962: Übergabe der "Theater an der Wien-Schallplatte"

Mandl nimmt Auszeichnung entgegen

Übergabe der "Theater an der Wien-Schallplatte" an Vizebürgermeister Mandl

Vizebürgermeister Mandl empfing heute Dr. Haerdtl und Dr. Langer von der Amadeo-Österreichischen Schallplatten A.G., die ihm ein Exemplar der soeben fertig gestellten Platte "Das Theater an der Wien - seine Geschichte in Wort und Musik" überreichten. Die Platte über das Theater an der Wien enthält in ihrem Umschlag eine theatergeschichtliche Chronik mit den bedeutendsten Uraufführungen.

Zu hören sind Ausschnitte aus den Werken Mozarts und Beethovens, Sprechstellen aus Dichtungen von Kleist, Grillparzer, Nestroy und Anzengruber. Auch die bedeutendsten Vertreter der goldenen und silbernen Operettenzeit sind in Wort und Ton vertreten. Als Ausführende fungieren das Orchester der Wiener Staatsoper unter namhaften Dirigenten sowie das Londoner Philharmonische Orchester. Sprecher sind Raoul Aslan, Attila Hörbiger, Inge Konradi, Josef Meinrad, Fritz Muliar, Walter Reyer und Sonja Sutter. Die verbindenden Worte sprechen Judith Holzmeister, Fred Liewehr und Richard Eybner.


28.5.1962: Eröffnung des Theaters an der Wien

Nach fast zweijährigem Umbau und Restaurierungsarbeiten eröffnete heute Bundespräsident Dr. Adolf Schärf das "neue Theater an der Wien".

28.5.1962: Großes Bürgermeistertreffen im Wiener Rathaus

Bürgermeister Jonas begrüßte heute im Wiener Rathaus die Bürgermeister, Oberbürgermeister und Stadtpräsidenten von elf europäischen Städten, die anlässlich der Eröffnung der Wiener Festwochen als Gäste der Wiener Stadtverwaltung in Wien sind: Bürgermeister Dr. Mario Franzil (Triest), Oberbürgermeister Dr. Andreas Urschlechter (Nürnberg), Stadtpräsident Dr. Emil Landolt (Zürich), Oberbürgermeister Peter Müller (Düsseldorf), Lord Provost J. G. Dunbar (Edinburg), Stadtpräsident Nationalrat Dr. Eduard Freimüller (Bern ). Unter den Gästen befanden sich weiters die Mitglieder der Delegation Kopenhagens, Stadtpräsident Henry Stjernquist, der 1. Stellvertretende Stadtpräsident Architekt Flemming Grut, die Oberbürgermeister Urban Hansen und Sigvard Munk. Auch eine Delegation rumänischer Bürgermeister ist gekommen: Nicolae Petre (Constanta), Vasile Zabis (Galati), Ing. Anghel Negulescu (Iasi) und Ing. Ioan Popet (Timisoara).

28.5.1962: Eröffnung der Großausstellung "Kobenhavn" im Wiener Rathaus

Der Kopenhagener Stadtpräsident Stjernquist eröffnete heute in der Volkshalle des Wiener Rathauses die Ausstellung "Kobenhavn".

29.5.1962: Ein Schiffsmodell als Geschenk für den Bürgermeister

Der Bürgermeister von Triest, Dr. Mario Franzil, verabschiedete sich heute von Bürgermeister Jonas mit einem sehenswerten Geschenk der italienischen Hafenstadt, einem fast zwei Meter langen Modell des Passagierschiffes " Marconi", das im kommenden Jahr von Triest seine Jungfernfahrt nach Australien antreten wird. Das Schiff wird Platz für 1.700 Passagiere bieten.

29.5.1962: Vizebürgermeister Mandl eröffnete Schnitzler-Ausstellung

In der Akademie der bildenden Künste eröffnete heute Vizebürgermeister Mandl die große Arthur Schnitzler-Ausstellung. Der Sohn des Dichters, Prof. Heinrich Schnitzler, hat für die Ausstellung zahlreiche wertvolle Exponate zur Verfügung gestellt.

30.5.1962: Gleichenfeier der Müllverbrennungsanlage auf dem Flötzersteig

Rohbau Müllverbrennungsanlage

Gleichenfeier Müllverbrennungsanlage

Bei der Müllverbrennungsanlage auf dem Flötzersteig wurde heute die Gleichenfeier begangen. Mit der Inbetriebnahme ist etwa im Sommer 1963 zu rechnen.

In seiner Festrede kündigte Bürgermeister Jonas den Bau einer zweiten Müllverbrennungsanlage und zwar im 9. Bezirk an.


30.5.1962: 50. Geburtstag von Herbert Tichy

Am 1. Juni feiert der Himalayaforscher und Reiseschriftsteller Dr. Herbert Tichy seinen 50. Geburtstag.

30.5.1962: 60. Geburtstag von Leopold Lindtberg

Portrait Leopold Lindtberg

Leopold Lindtberg

Ebenfalls am 1. Juni feiert der Oberregisseur des Burgtheaters Prof. Leopold Lindtberg seinen 60. Geburtstag.


30.5.1962: 75. Geburtstag von Gottfried Vockenhuber

Der Schriftsteller Gottfried Vockenhuber feiert seinen 75. Geburtstag. Vockenhuber gilt als Arbeiterdichter von beachtlichem Format, der in seinen Liedern, Erzählungen und Skizzen Mundart und Schriftsprache gleichermaßen beherrscht.

30.5.1962: Der türkische Gesundheitsminister in Wien

Dr. Suat Seren, der türkische Gesundheitsminister, ist mit Staatssekretär Alah Eddin Erkmen und dem Chefarzt des Krankenhauses von Ankara, Dr. Abidin Ara, zu einem Studienaufenthalt nach Wien gekommen. Die türkischen Gäste, die sich vor allem für Einrichtungen des Wiener Gesundheitswesens interessieren, wurden heute von Bürgermeister Jonas empfangen.

30.5.1962: Gouverneur Dr. Azuma in Wien

Jonas und Ryotaro Azuma schütteln Hände

Stadtoberhaupt von Tokio Dr. Ryotaro Azuma

Das Stadtoberhaupt von Tokio, Dr. Ryotaro Azuma ist heute in Begleitung vom Generalsekretär des Japanischen Olympischen Büros Kazuhiro in Wien eingetroffen. Der Gouverneur wird in Wien verschiedene kommunale Einrichtungen besichtigen, darunter auch Sportanlagen, die Tokio als Veranstalter der Olympischen Spiele interessieren. Die japanischen Gäste wurden von Bürgermeister Jonas und Vizebürgermeister Mandl empfangen.


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