Wien 1955: Berichte vom Dezember 1955

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

1.12.1955: 70. Geburtstag von Karl Sterrer

Am 4. Dezember vollendet der Maler Prof. Karl Sterrer, ein gebürtiger Wiener, sein 70. Lebensjahr.

An der Akademie von Griepenkerl und Delug ausgebildet, erhielt er den Rom-Preis, der ihm einen Aufenthalt in Neapel und Capri ermöglichte. 1919 wurde er mit dem Reichel-Preis ausgezeichnet und 1921 als Professor an die Kunstakademie berufen. 1930 folgte er einer Einladung des Carnegie-Institutes in die Vereinigten Staaten. In den Jahren 1937 bis 1938 war er Rektor der Akademie der bildenden Künste. Prof. Sterrer genießt als Maler internationalen Ruf und ist mit seinen Werken in den öffentlichen Sammlungen Wiens sowie in ausländischen Galerien vertreten. Von ihm stammt auch das Altarmosaik der Seipel-Kirche.

2.12.1955: Die Lipizzaner - untrennbar mit Wien verbunden

Podhajsky in Bereiteruniform neben Lipizzaner stehend

Oberst Podhajsky ist Leiter der Spanischen Hofreitschule

Honay und Podhajsky um Tisch sitzend im Gespräch

Vizebürgermeister Honay empfängt Oberst Podhajsky


Der Leiter der Spanischen Reitschule, Oberst Podhajsky, stattete heute Vizebürgermeister Honay einen Besuch, um sich für die begeisterte Aufnahme der Lipizzaner durch die Wiener Bevölkerung anlässlich ihrer Heimkehr in die Bundeshauptstadt zu bedanken.

Die Wiener bekundeten ihre Sympathien für die 54 weißen Hengste vor allem durch ausverkaufte Vorstellungen. Ein besonderes Ereignis für die Reitschule wird die Mitwirkung bei den Wiener Festwochen im kommenden Jahr sein.

6.12.1955: 70. Geburtstag von Robert Streit

Am 9. Dezember vollendet der Maler und Grafiker Prof. Robert Streit das 70. Lebensjahr.

In Gränzendorf bei Reichenberg geboren, absolvierte er die kunstgewerbliche Fachschule in Gablonz und die Wiener Kunstakademie. Zum Abschluss seiner Studien erhielt er den Rom-Preis, dem später der Preis der Stadt Wien und der österreichische Staatspreis folgten. Seit 1924 ist Prof. Streit Mitglied des Künstlerhauses. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Ölbilder und Aquarelle und besteht vorwiegend aus Porträts, die zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen und Theaterlebens von Wien festhalten sowie aus Landschaften mit vielen Stadtansichten. Werke von ihm befinden sich u.a. in den Städtischen Sammlungen.

6.12.1955: Wiener Bezirke endgültig

Das neue Landesgesetzblatt für Wien enthält das vom Wiener Landtag im Oktober beschlossene Gesetz über die Abänderung des Bezirkseinteilungsgesetzes vom Jahre 1954. Darin werden die Grenzen der Wiener Bezirke nunmehr endgültig festgesetzt. Die neue Bezirkseinteilung tritt mit 1. Jänner 1956 in Kraft.

7.12.1955: Kulturausschuss protestiert gegen "Bilderstürmer"

Vor einiger Zeit wurde von unbekannten Tätern im Wettsteinpark ein dort aufgestellte Figur beschädigt. Die Wiener Künstlerverbände und andere Institutionen haben gegen den Vandalismus der unbekannten Bilderstürmer protestiert. Das Vorgehen dieser Leute wurde auch in der Öffentlichkeit abgelehnt. Nun hat der Gemeinderatsausschuss für Kultur und Volksbildung einstimmig folgende Stellungnahme beschlossen:

"Das Recht auf freie Meinungsäußerung, eines der Grundrechte der Demokratie, muss für jeden künstlerisch Schaffenden in gleicher Weise gelten wie für jeden anderen Staatsbürger. Darum muss es schärfstens verurteilt werden, wenn persönliches Missfallen durch Zerstörung oder Beschädigung eines Kunstwerkes ausgedrückt wird. Der Gemeinderatsausschuss III, Kultur und Volksbildung, verurteilt ein solches Vorgehen und wird alles tun, um die Freiheit des künstlerischen Schaffens als ein selbstverständliches Postulat der Demokratie zu wahren und zu schützen."

7.12.1955: Ein Aufruf des Stadtschulrates zur Katastrophe in Kaprun

Der Stadtschulrat für Wien richtet an Schüler und Eltern folgenden Aufruf:

"Liebe Schüler, liebe Eltern!

Eine fürchterliche Katastrophe hat sich in den Bergen von Kaprun ereignet. Eine riesige Staublawine hat dort das Leben von 15 Arbeitern mit einem Schlag ausgelöscht. 21 Kinder haben vierzehn Tage vor Weihnachten ihre Väter verloren. Helft! Sie haben für uns alle - sie haben für Österreich gearbeitet."

7.12.1955: Das ehemalige Czartoryski-Schlössel wird abgetragen

Der Gemeinderatsausschuss für Bauangelegenheiten erteilte in seiner heutigen Sitzung die Abtragungsgenehmigung für das Objekt 18, Währinger Straße 173-181. Mit diesem Beschluss wurde dem einstimmigen Antrag einer Kommission stattgegeben, die sich in der letzten Zeit mit dem Bauzustand des ehemaligen Czartoryski-Schlössels in Währing beschäftigte. Eine Instandsetzung des im Jahre 1807 von Jakob Friedrich van der Nüll erbauten Objektes mit einem Mitteltrakt und verschiedenen Nebengebäuden könnte wirtschaftlich nicht mehr verantwortet werden. Die meisten Räume des unbrauchbaren Schlössels, das den primitivsten sanitären Anforderungen längst nicht mehr entspricht, mussten bereits gepölzt werden.

Das Objekt hat ein Flächenausmaß von 3.676 Quadratmetern. Zur Liegenschaft, die im Besitz der Gemeinde Wien ist, gehört auch ein 14.800 Quadratmeter großer Garten mit uraltem Baumbestand. Das ganze Objekt wurde nach Kriegsende auf zehn Jahre von der Kommunistischen Partei gepachtet, die im Laufe der Jahre ohne Zustimmung der Gemeinde Wien mehrere Räume an verschiedene Gewerbebetriebe als Lagerräume und Werkstätten untervermietete. Mit der Abtragung des baufälligen Schlössels wird der Gemeinde Wien wertvoller Baugrund für die Errichtung weiterer Wohnhausbauten im Anschluss an die bereits bestehenden schönen städtischen Wohnhausanlagen in der Simonygasse und in der Paulinengasse zur Verfügung stehen. Der alte Baumbestand wird erhalten bleiben.

12.12.1955: Das älteste Zwillingspaar Wiens feiert Geburtstag

Honay und Pflegepersonal um Betten mit Zwillingsschwestern versammelt; Honay überreicht Blumen

Vizebürgermeister Honay gratuliert dem ältesten Zwillingspaar Wiens

Das Zwillingspaar Viktoria Gröschl und Johanna Nierlich feiern heute im Altersheim Baumgarten, den 90. Geburtstag.

Vizebürgermeister Honay überbrachte die Glückwünsche der Stadtverwaltung.


13.12.1955: 85. Geburtstag von Josef Hoffmann

Am 15. Dezember vollendet Architekt Oberbaurat Prof. Dr. techn. h.c. Josef Hoffmann sein 85. Lebensjahr.

Zu Pirnitz in Mähren geboren, kam er nach Wien, um an der Akademie der bildenden Künste bei Hasenauer und Otto Wagner zu studieren. 1899 übernahm er die Lehrstelle für Architektur an der Kunstgewerbeschule, an der er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1936 wirkte und zahllose Schüler zu führenden Fachleuten heranbildete. Prof. Hoffmann war Mitbegründer der Secession, des Österreichischen Werkbundes und der Kunstschau sowie künstlerischer Leiter der Wiener Werkstätte, deren gesamte Produktion seine Entwürfe bestimmten. Von ihm stammen Wohn- und Zweckbauten, Villen, Büroräume, Inneneinrichtungen, Möbel, Gebrauchs- und kunstgewerbliche Gegenstände sowie Schmuck in jedem Material. Auch mit dem Problem des Siedlungswesens befasste er sich. Für die Gemeinde Wien baute er mehrere Wohnhäuser. Als Schöpfer von Ausstellungsbauten errang er im In- und Ausland große Erfolge.

13.12.1955: Die Tage des Türmers sind gezählt

Am 15. September 1855 wurde in Wien der erste österreichische Feuerwehrtelegraph in Betrieb genommen. Die neuhergestellte Telegraphenleitung führte vom Wächterzimmer auf dem Stephansturm in das städtische Bauamt Am Hof 9, in das bürgerliche Zeughaus Am Hof 10, in die Feierreservestallungen und in die Naturalwohnung eines städtischen Ingenieurs. An diese Leitung waren zwei Kramer'sche elektromagnetische Zeigerapparate und drei Penn'sche Glockenapparate angeschlossen.

Auf dem Stephansturm war bereits durch mehrere Jahrhunderte, wahrscheinlich schon seit der Vollendung des Turmes (1433) ein Feuerwächterdienst eingerichtet. Nach der Einrichtung des ersten Feuertelegraphen stellte nun die Wiener Berufsfeuerwehr Telegraphisten als Beobachtungsposten auf den Stephansturm. Diese Posten hatten die Aufgabe, bei Tag und Nacht das Stadtgebiet sowie dessen nähere Umgebung zu überschauen und etwa wahrgenommene Brände telegraphisch der Feuerwehrzentrale anzuzeigen. Die ganze Einrichtung, die noch durch ein theodolitartiges Messinstrument zur möglichst genauen Bestimmung des Brandortes ergänzt wurde, war seinerzeit ein außerordentlich modernes und zweckmäßiges Mittel zur Feueranzeige. Mit dem fortschreitenden Ausbau des Telegraphennetzes der Polizei und infolge der Einrichtung von Bezirks-Feuerwehrfilialen, die im Jahre 1864 telegraphische Verbindungen mit der Zentrale erhielten, vor allem aber nach der Aufstellung von automatischen Feuermeldern (ab 1878) verlor jedoch die Feuermeldung vom Stephansturm immer mehr an Bedeutung. Immerhin kam es noch in den beiden letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts ziemlich häufig vor, dass Brände zuerst durch eine Anzeige des Türmers der Feuerwehrzentrale zur Kenntnis kamen. Solche Fälle wurden jedoch immer seltener und die Tätigkeit des Türmers erstreckte sich bald weniger auf die Entdeckung von Bränden als vielmehr auf die Beobachtung des Verlaufes von Bränden, die der Feuerwehr bereits bekannt geworden waren und bei denen sie oft sogar schon tätig war. Dank der fortschreitenden Verdichtung des Telefon- und Feurmeldernetzes konnten nun eben weitaus die meisten Brände schon der Feuerwehr gemeldet werden, bevor sie sich durch weithin sichtbaren Rauch oder Feuerschein bemerkbar machten.

Der Nutzen, der sich aus der Tätigkeit des "Türmers" ergab, wurde somit immer geringer und schließlich wurde dieser Dienst nur mehr deshalb aufrechterhalten, weil beabsichtigt war, so wie in der Zeit von 1936 bis 1945 die ortsfeste Sende- und Empfangsanlage für den UKW-Funksprechdienst der Feuerwehr nun wieder in der Türmerstube einzurichten. Inzwischen haben aber genaue Untersuchungen ergeben, dass infolge von Störungen, die auf die weit fortgeschrittene Elektrifizierung der Innenstadt zurückzuführen sind, der Stephansturm für die Unterbringung der Funksprechanlage nicht mehr geeignet ist. Diese Anlage wurde daher bereits in der nach ihrer Lage hierfür besonders geeigneten Feuerwache Steinhof aufgestellt, wo sie durch den Stationstelegraphisten bedient wird.

Damit ist aber eine weitere Beibehaltung des Beobachtungspostens auf dem Stephansturm nicht mehr vertretbar. Dieser Dienst wird daher mit Jahresende aufgelassen werden.

19.12.1955: "Wien im Blumenschmuck 1955"

Bürgermeister Jonas gratuliert Siegerin

Preisverleihung "Wien im Blumenschmuck"

Im Wiener Rathaus wurden 56 Teilnehmer an der Aktion "Wien im Blumenschmuck" von Bürgermeister Jonas mit Preisen ausgezeichnet.


20.12.1955: Überreichung der Renner-Preise 1955 im Wiener Rathaus

Publikum im Festsaal

Überreichung der Renner-Preise

Preisträger nimmt Gratulation entgegen

Die Preisverleihung war ein historischer Festakt


Ein historischer Festakt fand heute im Wiener Rathaus statt: die Überreichung der Preise aus der Dr. Karl Renner-Stiftung für das Jahr 1955 an Bundeskanzler Ing. Dr. h.c. Julius Raab, Vizekanzler Dr. Adolf Schärf, Außenminister Ing. Ddr.h.c. Leopold Figl und Staatssekretär Dr. Bruno Kreisky.

Damit sollte gerade am Ende dieses Jahres noch einmal jenen vier Männern, deren schwerste Verhandlungen in Moskau letzten Endes zum Abschluss des Staatsvertrages am 15. Mai dieses Jahres führten, der sichtbare Dank der Bundeshauptstadt zum Ausdruck gebracht werden. Alles was in Wien und Österreich Rang und Namen hat, war zu diesem bedeutenden Anlass erschienen.

23.12.1955: Antrittsbesuch des neuen Rektors der Universität

Magnifizenz Prof. Dr. Jellouschek, der neue Rektor der Wiener Universität, stattete heute Bürgermeister Jonas im Wiener Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.

24.12.1955: 19.102 Wiener arbeiteten in USIA-Betrieben

Das soeben erschienene Heft der Mitteilungen aus Statistik und Verwaltung der Stadt Wien, das die Monate Juli, August und September behandelt, beschäftigt sich in einer Studie mit den Arbeitern und Angestellten in den ehemals sowjetisch verwalteten Betrieben in Wien. In den 69 Wiener Industriebetrieben des USIA-Konzerns waren 19.102 Arbeiter und Angestellte beschäftigt; davon allein mehr als 12.000 in den 11 Großbetrieben der Eisen- und Elektroindustrie.

Aus den in den "Mitteilungen" veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass in der sowjetischen Zone Wiens ein Drittel aller Beschäftigten der Industrie in USIAUSIA-Betrieben arbeitete. In der Maschinen-, Stahl- und Eisenindustrie erhöhte sich der Beschäftigtenstand von ganz Wien durch die Übertragung der USIA-Betriebe um 40 Prozent; in der Glas-, Fahrzeug- und Elektroindustrie um mehr als ein Fünftel.

Von den 9.811 Beschäftigten der sowjetischen Mineralölverwaltung war ein Teil in der Zentralverwaltung, in den Laboratorien, Lagern, Raffinerien usw. in Wien tätig. Man kann deren Zahl auf etwa 2.000 schätzen. Hierzu kommt noch das Personal der Handelsgesellschaft OROP.

In den Baubetrieben der USIA mit dem Sitz in Wien wurden 2.243 Beschäftigte gezählt; der Personalstand der DDSG und sonstiger sowjetisch verwalteter Verkehrsunternehmungen dürfte, soweit erfassbar, etwa 1.300 betragen haben.

In den Wiener USIA-Läden waren 626 Personen, in den sonstigen Handelsunternehmungen, soweit erfassbar, 532 Personen, in den sowjetisch verwalteten Theatern, Kinos, Filmverleihbetrieben 174 Personen und in den beschlagnahmten Hotels 150 Personen beschäftigt. In der USIA-Zentralverwaltung, in der Verwaltung für sowjetisches Eigentum und bei verschiedenen anderen Stellen waren etwa 500 Personen angestellt.

28.12.1955: Brandungsgerölle in der Eichelhofstraße

In das Naturschutzbuch der Gemeinde Wien wurde unter der laufenden Nummer 439 folgende Eintragung vorgenommen:

"Strandnahe Bildungen des miozänen Meeres. Primäre Leithakalkbänke mit sekundären Brandungsgeröllen." Dieses für die geologische und paläontologische Geschichte Wiens wichtige und interessante Naturdenkmal befindet sich im 19. Bezirk, in den Einschnittsböschungen der Eichelhofstraße, zwischen "Bockkeller" und "Eichelhof".

28.12.1955: Gleichenfeier auf der Baustelle Karlsplatz - Ein Museum auf 411 Stahlbetonpfählen

Rohbau

Gleichenfeier des Museums der Stadt Wien auf dem Karlsplatz

Auf der Baustelle des Museums der Stadt Wien wurde heute im Beisein der Stadträte Mandl und Thaller die Dachgleiche gefeiert.

In den vierzehn Monaten seit der Grundsteinlegung durch den Bürgermeister ist es trotz vielen Schwierigkeiten gelungen, den Rohbau fertig zu stellen. Nach dem Erdaushub wurden in dreimonatiger Winterarbeit 411 Stahlbetonpfähle von 35 Zentimetern Durchmesser bis zum tragfähigen Grund gerammt und die Pfahlköpfe mit mächtigen Stahlbetonrosten verbunden. Diese Pfähle und Roste bilden das Fundament des Museums, auf dem der Stahlbetonskelettbau ruht.


30.12.1955: Der Leiter der Wiener Wasserwerke in den Ruhestand getreten

Der Leiter der Wiener Wasserwerke, Dipl.-Ing. Steinwender, tritt mit Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Stadtbaudirektor Hosnedl überreichte Oberstadtbaurat Dipl.-Ing. Geilhofer das Ernennungsdekret zum neuen Leiter der Magistratsabteilung 31 - Wasserwerke.

30.12.1955: 75. Geburtstag von Else Wohlgemuth

Am 1. Jänner vollendet Hofschauspielerin Else Wohlgemuth, verehelichte Thun-Hohenstein, ihr 75. Lebensjahr.

In Berlin geboren, verbrachte sie ihre Kinderzeit in den Vereinigten Staaten und bildete sich wieder zurückgekehrt in ihrer Heimatstadt für die Bühne aus. Nach ihrem ersten Debut im dortigen königlichen Schauspielhaus wurde sie als jugendliche Heldin und Salondame an das Hoftheater in Mecklenburg-Schwerin engagiert. Ein Gastspiel am Burgtheater führte 1910 zur dauernden Verpflichtung. Die junge Künstlerin wurde eine berühmte Tragödin und spielte nicht weniger als 109 Rollen in klassischen, aber auch in modernen Stücken. Während des Nationalsozialismus ausgeschaltet, kehrte sie 1945 in ihren früheren Wirkungskreis zurück. Sie wurde zur Hofschauspielerin und zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt und erhielt das Goldene Ehrenzeichen der Republik sowie den Ring des Burgtheaters, in dessen Ehrengalerie ihr Porträt aufgenommen wurde.

31.12.1955: Neujahrsempfang bei Bürgermeister Jonas

Festgäste versammelt im Bürgermeisterbüro

Silvesterempfang bei Bürgermeister Jonas

Bürgermeister Jonas empfing heute die Mitglieder des Wiener Stadtsenates zu dem traditionellen Neujahrsempfang.


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