Wien 1950: Berichte vom August 1950

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

1.8.1950: Neues Baulos der Liesingbach-Regulierung wird begonnen

Im Rahmen der Gesamtregulierung des Liesingbaches werden nun die Arbeiten an dem neuen Baulos "Liesing-West" begonnen. Der Bauabschnitt schließt an die bereits ausgeführte Strecke Rodaun an und erstreckt sich bis zur Rathausbrücke in Liesing.

Die Gesamtkosten für das Baulos betragen 2,6 Millionen Schilling.

2.8.1950: Ausbau der Wiener Schlachthöfe

Die verbesserte Fleischbelieferung Wiens bringt die Notwendigkeit der beschleunigten Behebung von Kriegsschäden auf dem Zentralviehmarkt Sankt Marx mit sich. Der Wiederaufbau dieser schwerbeschädigten Anlage macht in den letzten Monaten gute Fortschritte.

Gegenwärtig wird mit Hochdruck an der Instandsetzung der Kälberverkaufshalle (Schafhalle) gearbeitet. Auch die zweite Verkaufshalle für Schweine, die sogenannte Fettschweinehalle, wird wiederaufgebaut. Die Kosten für den Wiederaufbau werden ca. 15 Millionen Schilling betragen.

Der Pferdemarkt wurde von der Siebenbrunnenfeldgasse in den Pferdeschlachthof Spittelbreitengasse verlegt. Seit der Freigabe durch die britische Besatzungsmacht wurden hier kleinere Kriegsschäden behoben.

3.8.1950: Turngeräte in den Parkanlagen

In den Werkstätten der Aktion "Jugend am Werk" in der Liebhartsgasse sind die Jugendlichen derzeit mit der Herstellung von verschiedenen Turngeräten beschäftigt. Es werden Schwebebalken, Klettergerüste, Rutschbahnen und Turnbänke gezimmert, die demnächst als Geschenk von "Jugend am Werk" in einigen Wiener Parkanlagen aufgestellt werden. Für die Aufstellung dieser Geräte sind die Parkanlagen im Kinderpark des Stadtparkes, im 6. Bezirk Esterhazypark und im 18. Bezirk Türkenschanzpark ausersehen.

4.8.1950: Zusätzlicher sozialer Wohnraum

Festansprache am Baugrund

Grundsteinlegung zum Bauvorhaben "Wankläcker" im 21. Bezirk.

Bürgermeister Körner legte heute den Grundstein zum Bauvorhaben "Wankläcker" im 21. Bezirk, Siemensstraße. Dieses Bauvorhaben stellt den ersten Teil des Schnellbauprogramms zur Beschaffung von zusätzlichem sozialen Wohnraum dar. Mit den Bauarbeiten wurde bereits begonnen.

Die Urkunde, die der Bürgermeister in den Grundstein versenken wird, hat folgenden Wortlaut:

"Im Zeichen der großen Wohnungsnot seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges legt die Stadt Wien heute an dieser Stelle den Grundstein zum Schnellbauprogramm - 1. Teil im Rahmen des sozialen Wohnbaus. Hier werden auf den sogenannten Wankläckern 500 Kleinwohnungen nach einem wohlüberlegten Grundrissverfahren errichtet. Trotz der harten Zeitumstände soll damit zusätzlicher sozialer Wohnraum für die dringendsten Fälle des Wohnungsbedarfes geschaffen werden, der bei Besserung der Allgemeinverhältnisse hochwertige Volksnormalwohnungen durch Zusammenlegung benachbarter Wohneinheiten möglich macht.

Im zwingenden Gefühl menschlicher Verantwortlichkeit ist es der Wunsch der Stadtverwaltung, dass auch jene Familien, welche die unwürdigen Lebensbedingungen zermürbender Heimat- und Obdachlosigkeit lange Zeit ertragen mussten, sobald wie möglich eine bescheidene, aber sozial gesunde Wohnung haben sollen. Mögen alle, die in dieser besseren Umgebung eine Heimstätte finden, ihre volle Kraft den Gemeinschaftsaufgaben Wiens widmen können!

Es wird das ernsthafte Bemühen der Stadtgemeinde sein, die vorgesehene Zusammenlegung der Kleintypen dieses Schnellbauprogrammes sobald als möglich vorzunehmen, damit alle Voraussetzungen einer höheren Wohnkultur für die Bewohner dieser Nachbarschaft wirksam werden können!

Wien, im 21. Gemeindebezirk-Floridsdorf, am 4. August 1950. Der Bürgermeister: Körner e.h."


5.8.1950: Wien baut Wohnhäuser für Tuberkulosekranke

In Wien wird in jedem Jahr in allen Häusern eine Sammlung durchgeführt, deren Ertrag der Fürsorge für an Tuberkulose erkrankten Personen gewidmet ist. Die diesjährige Sammlung hat ein Ergebnis von rund 620.000 Schilling gebracht.

Der Betrag soll in zweckmäßigster Weise zur Bekämpfung der Tuberkulose verwendet werden. Da sich die schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt besonders ungünstig auf die an Tuberkulose erkrankten Menschen auswirkt, sollen nach schwedischem Muster zwei einstockhohe Holzhäuser gebaut werden, die nur Einzelräume enthalten. Ein geeigneter Baugrund wurde bereits erworben. Er befindet sich in Ober St. Veit, Löfflergasse. Insgesamt sollen dort hundert alleinstehende, berufstätige Kranke, die in ambulatorischer Behandlung sind, eine Wohnung erhalten.

7.8.1950: Eröffnung des Kinderfreibades im Auer-Welsbach-Park

Bürgermeister Körner eröffnete heute im Auer-Welsbach-Park eines der größten Kinderfreibäder. Das im Krieg völlig zerstörte Bad, hat jetzt wieder eine Umkleideanlage für 500 Kinder.

Die Stadt Wien hat bereits im Jahre 1919 im Auer-Welsbach-Park ein Freibad errichtet, das so wie viele andere, dem Krieg zum Opfer gefallen ist.

8.8.1950: Grundsteinlegung zur 10.000. Gemeindewohnung

Bürgermeister Körner legt Ziegel auf Mauer

Grundsteinlegung zur 10.000sten Gemeindewohnung in Wien.

Bürgermeister Körner legte den Grundstein zur 10.000. Gemeindewohnung, die im Rahmen des sozialen Wohnbauprogrammes nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut wird. Die Feier findet im 18. Bezirk, Paulinengasse, statt.

Die Wohnhausanlage, in der die 10.000 Gemeindewohnung entsteht, umfasst insgesamt 27 Wohnungen. Das Projekt wurde seinerzeit bei einem Wettbewerb des Stadtbauamtes aus 150 Vorschlägen von Wiener Architekten als die beste Lösung ausgewählt.


9.8.1950: Der Gürtel - die erste moderne Betonstraße Wiens

Schon in wenigen Tagen werden beim Umbau der Straßendecke des Äußeren Lerchenfelder Gürtels die Betonierungsarbeiten so weit beendet sein, dass bereits das zweite Baulos, Burggasse - Felberstraße in Angriff genommen werden kann. Noch im Laufe des Herbstes wird die 1.300 m lange Strecke Felberstraße - Thaliastraße für den Verkehr freigegeben. Im Rahmen der Aufbauarbeiten auf dem Westbahnhofgelände wird dann diese moderne Betonstraße bis zur Mariahilfer Straße fortgesetzt.

10.8.1950: Englische Kinder in Österreich

In Durchführung einer Austauschaktion sind 51 englische Knaben und Mädchen aus den Städten Luton, Clacton-on-Sea, Rotherham und Eiddlesbrough, im Kindererholungsheim des Wiener Jugendhilfswerkes in Grundlsee eingetroffen.

Die Kinder werden von drei englischen Erziehern begleitet. Sie werden sechs Wochen in Österreich bleiben. Die Kosten des Aufenthaltes werden von der Gemeinde Wien getragen.

11.8.1950: Wieder Verwaltungsakademie für Wiener Gemeindebedienstete

Die Wiener Gemeindeverwaltung hat die bereits im Jahre 1928 gegründete Verwaltungsakademie, wieder ins Leben gerufen. Die Verwaltungsakademie verfolgt den Zweck, den Bediensteten der Stadt Wien Gelegenheit zu geben, ihre Kenntnisse auf dem Gebiet des öffentlichen Rechtes zu vervollkommnen und auf den neuesten Stand zu bringen. In Seminaren, Kursen und Einzelvorträgen werden bestimmte ausgewählte Gebiete des Verfassungs- und Verwaltungsrechtes, insbesondere des Verwaltungsverfahrens behandelt.

Die Verwaltungsakademie wird ihre Tätigkeit in der Volkshochschule Alsergrund aufnehmen. Die Kurse werden mit Vorträgen über Verfassungsangelegenheiten eingeleitet.

11.8.1950: Grundsteinlegung zur Schule Schäffergasse

Bürgermeister Körner wird die Grundsteinlegung zum Bau der Volks- und Hauptschule 4, Schäffergasse vornehmen.

Die Schule in der Schäffergasse, die auf den Gründen des ehemaligen Bezirksamtsgebäudes errichtet wird, soll 18 Schulklassen mit den notwendigen Verwaltungsräumen, einen Physiksaal, einen Zeichensaal und einen Turnsaal enthalten. Der Entwurf stammt von den Architekten Prof. Theiss und Baurat Jaksch.

Die Gesamtbaukosten betragen 6,8 Millionen Schilling.

14.8.1950: Jubilare des Künstlerhauses

Bereits am 3. August hat der bekannte Porträtbildner und Medailleur Karl Fiala, ein Schüler der Wiener Akademie unter den Professoren Hellmer und Müllner, seinen 65. Geburtstag gefeiert. Nun beging der Otto Wagner-Schüler, Architekt Alfons Hetmanek, der in Gemeinschaft mit dem verstorbenen Architekten Franz Kaym in Wien und der Provinz zahlreiche Villen, Wohnhaus-, Schul- und Fabriksbauten errichtet und 1948 den Bau des Künstlerhaus-Kinos durchgeführt hatte, seinen 60. Geburtstag.

16.8.1950: Wiener Stadtbahn rascher als Pariser U-Bahn

Ein Vergleich der Fahrgeschwindigkeiten verschiedener europäischer Schnellbahnen untereinander ergibt, dass die Wiener Stadtbahn eine gute Mittelgeschwindigkeit entwickelt. Dabei ist zwischen Höchst- und Reisegeschwindigkeit zu unterscheiden. Die Höchstgeschwindigkeit der Wiener Stadtbahn beträgt 40, die Reisegeschwindigkeit 24 Stundenkilometer. Die Pariser U-Bahn hat eine Höchstgeschwindigkeit von 36 und eine Reisegeschwindigkeit von 20, die Berliner U-Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 50 und eine Reisegeschwindigkeit von 23 - 24, die Hamburger Hoch- und U-Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 60 und eine Reisegeschwindigkeit von 28 Stundenkilometern.

16.8.1950: Ehrenmedaille für die Leiterin des Niederländischen Roten Kreuzes in Österreich

Bürgermeister Körner überreichte heute der Leiterin des Niederländischen Roten Kreuzes in Österreich, Maria E. Wenkebach, die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien.

Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte Holland zu jenen Ländern, deren Einwohner immer bereit waren, im In- und Ausland großzügige Hilfe zu leisten. Schon im Jahre 1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, wurden tausende von österreichischen, belgischen und deutschen Kindern von Holländern gastfreundlich aufgenommen. Ähnliche Hilfsaktionen wurden jahrelang fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann das Niederländische Rote Kreuz in Wien seine Tätigkeit im Sommer 1946. Insgesamt 200.000 Lebensmittelpakete kamen auf diese Weise Österreichern zugute. Nachdem sich in Holland die Lebensmittellage gebessert hatte, begannen die Transporte österreichischer Kinder, die zur Erholung nach Holland reisten. Ungefähr 12.000 Kinder wurden seither bei holländischen Pflegeeltern untergebracht. Auch derzeit sind ungefähr 1.200 Kinder über die Sommerferien zur Erholung in den Niederlanden.

18.8.1950: Internationaler Musikstudenten-Kongress Bayreuth 1950. Ein Trio des Konservatoriums der Stadt Wien nimmt daran teil

Ende August findet in Bayreuth ein internationales Musikstudenten-Treffen statt, bei dem Musikstudierende verschiedener Länder Werke junger Komponisten ihres Heimatlandes aufführen werden. Es wurde ermöglicht, ein aus Schülern des Konservatoriums der Stadt Wien bestehendes Trio zu diesem Bayreuther Kongress zu entsenden. Die Ausführenden sind Dr. Erich Roubicek (Klavier), Josef Völkert (Violine) und Ernst Knava (Violoncello). Diese drei Schüler haben im vergangenen Jahr bei fast allen Festakten im Rathaus musiziert.

18.8.1950: Der neue amerikanische Stadtkommandant bei Bürgermeister Körner

Der scheidende Kommandant der amerikanischen Besatzungstruppen in Wien, Oberst Samouce, stellte heute Bürgermeister Körner seinen Nachfolger, Oberst Barlow, vor.

19.8.1950: 50. Geburtstag von Ernst Krenek

Portrait Ernst Krenek

Ernst Krenek feiert 50. Geburtstag.

Am 23. August vollendet Ernst Krenek, einer der bedeutendsten lebenden Vertreter der zeitgenössischen österreichischen Musik sein 50. Lebensjahr.


21.8.1950: Die ausländischen Schwimmer bei Bürgermeister Körner

Anlässlich der Europa-Schwimmeisterschaften 1950 in Wien wurden die mehr als 300 Teilnehmer aus 11 Nationen von Bürgermeister Körner im Rathaus empfangen. Die Meisterschaften werden im Stadionbad stattfinden.

21.8.1950: 70. Geburtstag von Robert Stolz

Professor Robert Stolz vollendet am 25. August sein 70. Lebensjahr.

Als Sohn eines Operndirigenten und Musikpädagogen in Graz geboren, betrieb er schon frühzeitig musikalische Studien und begann seine Laufbahn als Theaterkapellmeister und Korrepetitor. Über Graz, Salzburg und Brünn kam er als erster Kapellmeister an das Theater an der Wien und trat bald als erfolgreicher Operettenkomponist hervor. 1911 gab er seine Theatertätigkeit auf und widmete sich der Komposition. Im Anschluss an seinen ersten Wiener Erfolg "Das Glücksmädel" entfaltete Stolz eine äußerst fruchtbare Produktion von Operetten, von denen "Das Sperrsechserl" ein vielbejubelter Serienerfolg wurde. Auch durch seine Lieder- und Tonfilmkompositionen wurde er sehr populär. In der Folgezeit teilte er seine Tätigkeit zwischen Wien, Berlin und dem Ausland bis zu seiner Emigration im Jahre 1938. Er übersiedelte nach New York, wo er sich gleichfalls durchsetzte. Durch Neueinstudierungen der Fledermaus, Lustigen Witwe, des Zigeunerbarons u.a. bewirkte Stolz in New York geradezu eine Renaissance der Wiener Operette und seine Konzerte mit Wiener Musik erzielten Besuchsrekorde. Die angebotene amerikanische Staatsbürgerschaft nahm er nicht an, weil er sich immer als Österreicher fühlte. Anlässlich seines letzten Aufenthaltes in Wien wurden Stolz, dessen Schaffen bisher insgesamt 42 Operetten, 60 Tonfilme und über 1.200 Schlagerlieder umfasst, für sein verdienstvolles musikalisches Wirken der Professorentitel und das Bürgerrecht der Stadt, in der sein Aufstieg begann, verliehen.

23.8.1950: "Die Fährte der Kopfjäger" nichts für Jugendliche

Über Antrag der Bundespolizeidirektion Wien wurde das 74. Sonderheft der "Weiten Welt" mit dem Untertitel "Die Fährte der Kopfjäger" von jeder Verbreitung an Personen unter 16 Jahren ausgeschlossen. Die Verbreitungsbeschränkung gilt für alle Hefte dieser Serie auf ein Jahr.

24.8.1950: Die Wiener Stadtwerke wollen Werkswohnungen bauen

Als Beitrag im Kampf gegen die Wohnungsnot, die auch unter den Bediensteten der Wiener Stadtwerke groß ist, beabsichtigen die Wiener Stadtwerke Werkswohnungen zu errichten. Sie sollen vor allem in der Nähe der Elektrizitätswerke und der Gaswerke Simmering und Leopoldau sowie bei einigen großen Betriebsbahnhöfen der Wiener Verkehrsbetriebe errichtet werden. Kleine Werkswohnungsanlagen sind für die Bediensteten der Wasserkraftwerke der Stadt Wien Gresten und Opponitz geplant.

Projekte und Pläne für nahezu 300 Werkswohnungen liegen bereits vor. Zur Durchführung wurden bereits gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaften gegründet. Diese haben sich um Bauzuschüsse aus jenen Mitteln beworben, die von der Marshall-Plan-Hilfe für den Bau von Werkswohnungen bereitgestellt wurden.

26.8.1950: Schwedische Kunstfreunde beim Bürgermeister

Bürgermeister Körner empfing heute im Beisein von Stadtrat Dr. Robetschek die Freunde des Drottningholmer Schlosstheaters, die auf ihrer Rückfahrt einige Tage in Wien verbringen.

29.8.1950: Asche Hugo Breitners heimgekehrt

Vor einigen Tagen ist die Witwe des ehemaligen Finanzreferenten der Stadt Wien, Stadtrat Hugo Breitner, aus den Vereinigten Staaten nach Wien zurückgekehrt. Frau Breitner hat die Urne, die die sterblichen Überreste Breitners enthält, mitgebracht und der Stadtverwaltung zur Bestattung in heimatlicher Erde übergeben. Bürgermeister Körner hat heute verfügt, dass dem großen Kommunal- und Finanzpolitiker ein Ehrengrab gewidmet wird.

Stadtrat Breitner war Finanzreferent der Stadt Wien von Mai 1919 bis Ende 1932. Er hat die Finanzen der Stadt Wien nach Zusammenbruch und Inflation auf neue Grundlagen gestellt und damit eine von sozialen Gesichtspunkten getragene neue kommunale Finanz- und Wirtschaftspolitik begründet, und damit die bedeutenden Mittel erschlossen, die den sozialen Wohnungsbau und die soziale Fürsorge der Gemeinde Wien in der Ersten Republik ermöglichten. Breitner musste 1938 in die Emigration gehen; er lebte zuerst unter kümmerlichen Verhältnissen in Italien, später in den Vereinigten Staaten und ist am 5. März 1946 in der kleinen kalifornischen Universitätsstadt Clairemont im Alter von 71 Jahren gestorben.

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