Wien 1946: Berichte vom Mai 1946

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

2.5.1946: Eröffnung der Schwedenbrücke

Teilweise zerstörte Brücke

Die Schwedenbrücke vor der Eröffnung.

Geschmückte Straßenbahnen und Schaulustige auf der neuen Brücke

Mit Eröffnung der Schwedenbrücke ist auch der Straßenbahnbahnverkehr über die Brücke wieder hergestellt.


Im Beisein von Vizebürgermeister Speiser, StR. Novy und zahlreichen Offizieren der Roten Armee eröffnete heute der russische Stadtkommandant von Wien Gardegeneralleutnant Lebedenko, die Schwedenbrücke über den Donaukanal.

In seiner Rede betonte Vbgm. Speiser, dass es erfreulich sei, dass mit der Roten Armee auch österreichische Firmen und das Wiener Stadtbauamt am Werk waren. Die Initiative sei von der Roten Armee ausgegangen und auch die zum Brückenbau erforderlichen Materialien wurden von ihr herbeigeschafft.

3.5.1946: Entschädigungen für die von den Alliierten in Anspruch genommenen Wohnungen

Für die von den Alliierten in Anspruch genommenen Wohnungen in Groß-Wien wird seit längerer Zeit eine Entschädigung für Mieten, Möbelabnützung, usw., gewährt. Die Entschädigungsanträge sind mit den erforderlichen Unterlagen (Gas- und Stromrechnungen usw.) bei folgenden Dienststellen einzureichen:

Für die amerikanische Zone: beim Magistrat der Stadt Wien - Verrechnungs- und Kassenstelle für die amerikanische Militärbehörde (9, Porzellangasse 51)

Für die britische Zone: beim Magistrat der Stadt Wien - Verrechnungs- und Kassenstelle für die britische Militärbehörde (12, Theresienbadgasse 3)

Für die französische Zone: beim Magistrat der Stadt Wien - Verrechnungs- und Kassenstelle für die französische Militärbehörde (14, Breitenseer Straße 82 a - Kasino)

Für die russische Zone: bei der Magistratsabteilung 5 (1, Neues Rathaus)

Für die gemeinsame Zone (1. Bezirk): bei der Einreichungsstelle für jene Militärbehörde, von der die Wohnung in Anspruch genommen ist.

3.5.1946: Britische Lastautos für Wien

Die Britische Militärregierung hat sich entschlossen, der Wiener Landesregierung durch Überlassung einer großen Anzahl von Lastkraftwagen weitere Hilfestellung zu geben. Ungefähr 1.000 auf dem italienischen Kriegsschauplatz erbeutete deutsche Wagen wurden zu diesem Zweck nach Klagenfurt und Leoben zur Reparatur gebracht. Kraftwagenlenker vom Wiener städtischen Fuhrpark übernahmen dort die Wagen und brachten bereits ungefähr 200 nach Wien. Ein Teil von ihnen wird im Rahmen einer eigenen Lastkraftwagen-Betriebs-Gesellschaft in erster Linie der Verwaltung der Stadt Wien zur Verfügung stehen. Die weiteren Wagen werden durch die Handelskammer den privaten Fuhrwerks- und Speditionsbetrieben sowie Industrie, Handel und Gewerbe zugeteilt.

Ein Teil dieser ehemaligen Militärautos wurden heute in der Rennweger Kaserne von der Britischen Militärbehörde, vertreten durch Col. Swift, an Bürgermeister Körner übergeben.

6.5.1946: Beflaggung am 8. Mai

Anlässlich der Feierlichkeiten des Sieges über die Deutsche Wehrmacht, hat Bürgermeister Körner in der Zeit von 7. bis 9. Mai die Beflaggung der städtischen Gebäude und Objekte angeordnet. Die Bevölkerung wird aufgefordert, auch die Privathäuser zu beflaggen.

6.5.1946: Arbeitsruhe am 8. Mai

Gemäß einer Anordnung des Bundeskanzleramtes hat am 8. Mai, anlässlich der Feiern zum Jahrestag der Befreiung Österreichs, die Arbeit in allen öffentlichen und privaten Betrieben und Büros zu ruhen. Der Ernährung der Bevölkerung dienende und sonstige lebenswichtige Betriebe sind von dieser Anordnung nicht betroffen. Den Arbeitern sind die auf diesem Tag entfallenden Löhne zu bezahlen.

7.5.1946: Zur Ausgabe der Salzfische

Vom Marktamt der Stadt Wien wird anlässlich der Ausgabe von Salzfischen von Küchenchef Ruhm folgende Kochanweisung mitgeteilt:

Die von den Schuppen befreiten und gewaschenen Fische mit gleichhoch kaltem Wasser zustellen, rasch aufkochen lassen, nach dem Erkalten alles reine Fleisch von den Gräten ablösen und mittelfein hacken.

Verwendbar für: Geschmacksverbesserung von eingebrannten Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Erdäpfelknödeln, Semmelknödeln; ferner als Zugabe für Aufstriche aller Art und zur Bereitung von falscher Sardellensauce. Der verhältnismäßig hohe Salzgehalt des Fischfleisches wird meistens ein Salzen der Speisen überflüssig machen.

7.5.1946: Freiheitsplatz - Rooseveltplatz

Arbeiter pflanzen Baum auf Rooseveltplatz

In der amerikanischen Zone ehrt man den verstorbenen Präsidenten der USA Franklin D. Roosevelt mit der Umbenennung des Freiheitsplatzes.

Zur Ehrung des vor Jahresfrist verstorbenen viermaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Franklin D. Roosevelt, wird eine Verkehrsfläche in der amerikanischen Zone Wiens nach ihm benannt. Aufgrund einer Vereinbarung der drei politischen Parteien Österreichs wurde die Umbenennung des Freiheitsplatzes im 9. Bezirk in Rooseveltplatz beschlossen.

Der Text der Erläuterungstafel lautet:

"Franklin Delano Roosevelt, 1892 - 1945, viermaliger Präsident der USA, Freund Österreichs."


9.5.1946: Schuttbeseitigung in Hernals

Einige Wiener Bezirke haben aus eigener Initiative und um rascher den Schutt aus ihren Straßen wegzubringen, die Schuttaktion wieder aufgenommen. Im 17. Bezirk wurde von der Bezirksvertretung mit Unterstützung der amerikanischen Besatzungsbehörde eine Organisation zur Schuttbeseitigung aufgebaut. In der Zeit vom 27. März bis 30. April 1946 wurden 656 Fuhren mit 1.326 m3 Schutt aus dem Bezirk entfernt.

9.5.1946: Das Friedrich Schmidt-Denkmal soll wieder aufgestellt werden

Während des Krieges sind viele Denkmäler aus dem Wiener Stadtbild verschwunden, nur wenige, weil man sie vor Kriegsschäden bewahren wollte, die meisten deshalb, weil der "totale Krieg" die Bronzestatuen zum Einschmelzen brauchte. Ein verhältnismäßig großes Standbild ist diesem Vernichtungsprozess dadurch entgangen, dass es in einem Nebenhof des Rathauses deponiert war, als die zuständige Kriegsbehörde die Denkmäler für ihren Zweck einer Musterung unterzog. Es ist dies das Denkmal des Erbauers des Wiener Rathauses, Dombaumeister Friedrich von Schmidt, welches auf dem nach ihm benannten Platz hinter dem Rathaus mit dem Blick auf "sein Bauwerk" stand. Dieses Monument musste beim Bau des Rathausbunkers, welcher jetzt in eine Garage umgewandelt werden soll, abgetragen werden. Sobald die geringfügigen Beschädigungen des Denkmals behoben sein werden, soll dieses wieder aufgestellt werden.

10.5.1946: Süßwaren für Kinder

Aus einer Spende des Irischen Roten Kreuzes werden an Kinder bis zu 6 Jahren Süßwaren ausgegeben. Die Kinder bis zu 3 Jahren erhalten 125 g Schokoladepulver und die Kinder von 3 bis 6 Jahren 80 g Bonbons. Eine Ausgabe von Süßwaren an Kinder von 6 bis 12 Jahren wird vorbereitet.

11.5.1946: Tagung des Städtebundes

Der Große Ausschuss des Österreichischen Städtebundes ist zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Zu Vorsitzenden wurden die Bürgermeister General Dr. h.c. Körner (Wien), Dr. Speck (Graz), Dr. Koref (Linz) und Dr. Melzer (Innsbruck) gewählt. Folgende Geschäftsleitung wurde gewählt: Vizebürgermeister Speiser (Wien), Bürgermeister Dr. Koref (Linz) und Bürgermeister Dr. Melzer (Innsbruck) als Obmänner, Bürgermeister Wendt (Krems) als Kassier und Gemeinderat Dr. Fischer (Wien) als Schriftführer, ferner je ein Vertreter von Wiener Neustadt, St. Pölten, Graz, Leoben, Salzburg, Klagenfurt, Villach, Bregenz, Eisenstadt und Wien als Beisitzer.

Den Hauptgegenstand der Beratung bildete der von der Regierung ausgearbeitete neue Entwurf eines "Bundesgesetzes über die Wiederherstellung der durch Kriegseinwirkungen zerstörten oder beschädigten Wohnhäuser und Ersatz des Schadens zerstörter Mobilien".

11.5.1946: Bürgermeister Körner im Floridsdorfer Krankenhaus

In Floridsdorf ist ein Krankenhaus entstanden, das nach Durchführung der geplanten Ausbaumaßnahmen dem Bedarf der Floridsdorfer Bevölkerung entsprechen wird. Aus Anlass der Zuerkennung des Rechtes, als öffentliche Anstalt zu wirken, besuchte Bürgermeister Körner das Krankenhaus. Dieses befindet sich in einer ehemaligen Doppelschule in der Franklinstraße.

Die Schule wurde im Jahre 1941 von der Deutschen Wehrmacht angefordert und in ein Heereslazarett umgewandelt. Im März 1945 wurde es als Hilfskrankenhaus für Floridsdorf bestimmt. Es hatte die Aufgabe, nach Sprengung der Donaubrücken den von Wien abgeschnittenen Bezirk mit Spitalshilfe zu versorgen. Oberarzt Dr. Wolfgang Riese wurde als Leiter eingesetzt. Ihm wurde als Personal eine junge Ärztin, eine Operationsschwester und zwei Pflegerinnen beigegeben. Mit einem Inventar von 100 Betten, etwas Wäsche, wenigen Instrumenten, Verbandmaterial und Lebensmitteln, die für 20 Personen für 14 Tage reichten, wurde der Betrieb eröffnet. Heute verfügt das Krankenhaus über eine chirurgische und eine interne Abteilung mit zusammen rund 170 Betten, von denen derzeit 115 belegt sind. Das städtische Krankenhaus Floridsdorf hat in dem ersten Jahr seines Bestandes 3.347 Kranke aufgenommen. In der Ambulanz wurden 6.509 Patienten behandelt. Die Kosten für den Ausbau des Krankenhauses werden derzeit auf 1,2 Millionen Schilling geschätzt.

13.5.1946: Wiederbelebung auf dem Kahlenberg

Die Kahlenberg A.G. hat gestern ihren dritten Betrieb, die "Josefinenhütte" wieder eröffnet. Die Gaststätte ist nicht sehr groß, sie umfasst nur einen einzigen holzgetäfelten Gastraum und bietet auf einer Naturterrasse vor dem Hause einigen Dutzend Gästen Platz. Sie ist einer der modernst eingerichteten Ausflugsbetriebe Wiens mit elektrisch betriebener Küche und elektrischer Beheizung.

Die "Josefinenhütte" wurde 1935 erbaut. Seit dem Herbst 1941 wurde sie von einer Wehrmachtsdienststelle benützt und war daher für das Publikum gesperrt.

Die derzeitige Ernährungslage macht es dem Pächter Robert Schlick leider unmöglich, den Gästen jene Speisen und Getränke zu verabreichen, die sie früher zu bekommen gewohnt waren.

14.5.1946: Gästezimmer bereitstellen

Das Wohnungsamt der Stadt Wien hat Inhabern von Wohnungen die Verpflichtung auferlegt, einen Teil ihrer Wohnungen als Gästezimmer anlässlich von Tagungen, Kongressen, Messen usw. auf die Dauer dieser Veranstaltungen, jedoch längstens für zwei Wochen bei mindestens 24stündiger vorheriger Anmeldung gegen das ortsübliche Entgelt zur Verfügung zu stellen. In diese Räume werden vom Wiener Verkehrsverein, mit grundsätzlicher Zustimmung des Wohnungsamtes, fallweise kurzfristige Mieter (Gäste) eingewiesen. Es werden in diesen Wohnungen Vertreter des Wiener Verkehrsvereines erscheinen und mit den Wohnungsinhabern Verhandlungen wegen Abschluss eines Mietvertrages führen.

Wien soll wieder Fremdenstadt werden und dazu ist es notwendig, dass alle Bewohner unserer Stadt auch darüber hinaus soviel Zimmer als möglich dem Wiener Verkehrsverein für die Aufnahme von Fremden zur Verfügung stellen.

16.5.1946: Rückbenennung von Straßen

Die Rückbenennung folgender Verkehrsflächen wurde beschlossen:

  1. Die Meistersingerstraße im 1. Bezirk wird in Mahlerstraße rückbenannt. Der Text der Erläuterungstafel lautet:
    " Gustav Mahler, 1860-1911, Symphoniker und Direktor der Staatsoper (1897 - 1907)."
  2. Die Georg Ritter v. Schönerer Gasse im 13. Bezirk wird in Kardinal Piffl Gasse rückbenannt. Der Text der Erläuterungstafel lautet:
    " Kardinal Friedrich Gustav Piffl, 1864 - 1932, Erzbischof von Wien."
  3. Die Plankgasse im 16. Bezirk wird in Kuffnergasse rückbenannt. Der Text der Erläuterungstafel lautet:
    "Ignaz Edler von Kuffner, Besitzer des Ottakringer Brauhauses, Bürgermeister von Ottakring, 1822 - 1882."
  4. Die Kolpingstraße im 20. Bezirk wird in Winarskystraße rückbenannt. Der Text der Erläuterungstafel lautet:
    " Leopold Winarsky, Gemeinderat, 1873 - 1915".
  5. Der Pater Abel Platz im 20. Bezirk wird in Friedrich Engels Platz rückbenannt. Der Text der Erläuterungstafel lautet:
    " Friedrich Engels, Politiker, 1820 - 1895".

16.5.1946: Aus dem Gemeinderat:

Amtsführender Stadtrat Dr. Freund referierte über die Organisation der öffentlichen Fürsorge. In allen Wiener Bezirken sollen Fürsorgeinstitutsvorstände eingesetzt werden, die der jeweils stärksten Partei des Bezirkes zu entnehmen sind. Von der zweitstärksten Partei sollen die Vertreter gestellt werden. Dem Bezirksfürsorgeamtsvorstand werden Fürsorgeräte zur Seite stehen. Die Gemeinde Wien hat derzeit rund 35.000 Personen zu befürsorgen.

Der Antrag wurde von allen Parteien angenommen.

In der Sitzung wurden u.a. noch folgende Anträge eingebracht:

Die gesamte Leichenbestattung ist der Gemeinde Wien zu übertragen. Alle privaten Leichenbestattungen sind von der Stadtverwaltung zu übernehmen und in einem Gemeindebetrieb zu vereinigen.

Die Wiederherstellung der Mütter- und Kinderfürsorge, wie sie bis 1934 bestanden hat.

Die Direktion der Wiener Verkehrsbetriebe hat alle zweckdienlichen Maßnahmen zu ergreifen, um

  • eine Verdichtung des Straßenbahnverkehrs
  • die Erschließung der vom Verkehr noch unberührten Stadtteile
  • die Wiederherstellung des Oberleitungsnetzes
  • den Betrieb von Autobuslinien

herbeizuführen.

Rasche Wiederaufnahme des Betriebes der Linie 2 sowie der Linie 13.

Beseitigung der Bombentrichter, Schlaglöcher und sonstigen größeren schadhaften Stellen in den Straßendecken der wichtigsten Wiener Verkehrsstraßen, sowie Herstellung eines ordentlichen Straßenbelages.

17.5.1946: Exhumierungen von außerhalb Friedhöfen beerdigten Leichen im 2. Bezirk

In den nächsten Tagen wird mit der Exhumierung der Leichen der in den Kampftagen des Vorjahres im Spital der Barmherzigen Brüder in der Oberen Donaustraße längs der Augartenmauer und in der Oberen Donaustraße längs des Donaukanals vom Rosengarten beim Gaußplatz bis zur Salztorbrücke beerdigten Leichen begonnen. Die Exhumierung der übrigen Leichen im 2. Bezirk sowie im Augarten finden zu einem späteren Zeitpunkt statt.

17.5.1946: Städtische Versicherung im Alten Heim

Die Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt, die durch viele Jahre in der Tuchlauben ihren Sitz hatte, im Jahre 1939 in das alte Hotel Bristol auf den Kärntner Ring übersiedelt ist, dieses Bürohaus aber durch einen Brand in den Kampftagen des Vorjahres eingebüßt hat, ist nun in ihr altes Heim 1, Tuchlauben 8, wieder zurückgekehrt.

18.5.1946: Jugend im Landdienst

Der zweite Transport der Wiener Jugend zur Mithilfe bei den Land- und Erntearbeiten wird morgen Wien verlassen. Die Jugendlichen finden bei Bauern in der Ybbser Gegend Unterkunft. Weitere Transporte werden nun in rascher Folge durch die Aktion "Jugend am Werk" zusammengestellt und in die an Arbeitskräften mangelnden Gebiete, auch über der Demarkationslinie, gebracht.

19.5.1946: Die Eröffnung der "Malinowsky-Brücke"

Festgäste stehen auf Brücke

Anlässlich der Eröffnung versammelten sich hohe Offiziere der Roten Armee sowie Vertreter und Ehrengäste der österreichischen Regierung.

Während der Kampfhandlungen im April 1945 wurde auch die für den Verkehr so wichtige "Floridsdorfer Brücke" in ihren wesentlichen Teilen zerstört. An dem Bauwerk, welches in den Jahren 1872 bis 1874 errichtet wurde und damals den Namen "Kaiser Franz Josefs-Brücke" erhielt, musste in den Jahren 1913 bis 1920 ein Umbau vorgenommen werden, bei dem sich ihr Gewicht von 3.940 Tonnen auf 11.631 Tonnen erhöhte. Als der Kampf um Wien beendet war, lag von den vier Bogen der Strombrücke einer gänzlich zerstört im Flussbett, während ein anderer von seinen Auflagern abgerutscht war und ein dritter Bogen an einer empfindlichen Stelle einen schweren Treffer erhalten hatte.

Mit Hilfe der Roten Armee wurde ein ganz erheblicher Teil des gesamten Stahlbedarfes von 2.600 Tonnen zum Teil durch Lieferungen aus der Tschechoslowakei, zum Teil von der Alpine Montangesellschaft sichergestellt und angeliefert. Desgleichen konnte nur mit russischer Hilfe die kolossale Menge von 600 m3 Holz für die Hilfskonstruktionen in kürzester Zeit beschafft werden. Nach Errichtung eines provisorischen Gehsteiges, der auch für die Überführung der lebenswichtigen Gas-, Wasser- und Stromleitungen diente, wurden die in der Zwischenzeit in Brückenbauanstalten angefertigten Konstruktionen an die Baustelle herangebracht und zusammengesetzt. Ein die ganze Brücke umspannender Portalkran nahm die einzelnen Teile von den Fahrzeugen und setzte sie an die verbliebenen Stellen ab, nachdem schon vorher ein Kabelkran zur Herstellung der Hilfsgerüste gedient hatte. Der von seinen Auflagern gerutschte Bogen musste mittels hydraulischer Pressen gehoben und provisorisch auf einen Trägerstapel gelagert werden.

Musikkapelle marschiert über Brücke

Zum offiziellen Festakt spielte die Musikkapelle auf.

Ein Treffer hatte auch die Fahrbahn durchschlagen und das Zugband des Bogens zerrissen. Die Folge davon war, dass sich der Bogen, der nun nicht mehr zusammengespannt war, unter der Last des eigenen Gewichtes gesenkt hatte und an den Bogenenden um 30 cm auseinandergerutscht war, was eine gefährliche Formänderung der Bogenkonstruktion ergab. Um eine Katastrophe auszuschließen und die Brücke für den erforderlichen Transport der Montagelasten benützen zu können, wurde das gerissene Zugband zunächst provisorisch zusammengehängt. Eine gut durchdachte Spannvorrichtung musste sodann in das Zugband eingesetzt werden, um mittels hydraulischer Pressen die auseinandergerutschten Bogenenden wieder zusammensetzen zu können. Die vier hydraulischen Pressen, die dabei zur Verwendung kamen, übten eine Kraft von 1.400 Tonnen aus. Die beschädigten Teile des Zugbandes wurden ausgebaut, durch neue Konstruktionsteile ersetzt und danach das ganze Zugband wieder gespannt. Erst im Anschluss an diese Arbeit konnte die Fahrbahn wieder hergestellt werden.

Um ein derartiges Bauwerk instandzusetzen war eine umfassende Organisation nötig, in der neben den Ämtern und Büros nicht weniger als 10 bekannte Wiener Firmen des Brückenbau-, Bau-, Spengler - und Pflastergewerbes mit einer großen Zahl von Arbeitern zusammenwirkten. Die gesamten Wiederherstellungsarbeiten verliefen vom April 1945 bis Mai 1946 unter den schwierigsten Verhältnissen. Die Magistratsabteilung 29 (Brücken- und Wasserbau, Leiter Oberbaurat Dr. Ing. Schuhmann) wurde dabei durch die Rote Armee durch Beistellung und Beschaffung von Baustoffen und der erforderlichen Transportmittel, wie auch durch die Lieferung von Zusatzverpflegung an die Zivilarbeiter der Baufirmen ausschlaggebend unterstützt.

Politische Vertreter versammeln sich um einen Tisch, der auf der Brücke aufgebaut ist.

Unterzeichnung des Übergabedekretes durch Generaloberst Kurasow, Bundeskanzler Ing. Figl, Gardegeneralleutnant Lebedenko und Bürgermeister Körner.

Durch die Mitarbeit einer großen Anzahl von Pionieren der Roten Armee und unter der fachkundigen und verständnisvollen Leitung ihrer Offiziere wurde es aber erst ermöglicht, das gewaltige Ausmaß der Arbeiten an der großen Donaubrücke, die aufgrund eines Beschlusses des Wiener Gemeinderatsausschusses für Kultur und Volksbildung den Namen "Malinowsky-Brücke" erhielt, in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum zu bewältigen.

Anlässlich der Eröffnung versammelten sich hohe Offiziere der Roten Armee und die Vertreter und Ehrengäste der österreichischen Regierung. Generaloberst Kurasow war in Vertretung Marschall Konjews mit Generaloberst Scholtow, Gardegeneralleutnant Lebedenko und dem diplomatischen Vertreter der Sowjet-Union in Österreich, Kisselow, erschienen. Neben Bundeskanzler Ing. Figl, waren die Minister Dr. Altmann, Dr. Gruber und Übeleis, Bürgermeister General Dr. h.c. Körner mit den Amtsführenden Stadträten anwesend.

Nach dem Zerschneiden der Brückenbänder und dem ersten offiziellen Überschreiten der wiederhergestellten großen Donaubrücke fand die Unterzeichnung des Übergabedekretes durch Generaloberst Kurasow und Bundeskanzler Ing. Figl, bzw. Gardegeneralleutnant Lebedenko und Bürgermeister Körner statt.

In seiner Eröffnungsrede verwies Generaloberst Kurasow auf die besonders kurze Bauzeit der wiederhergestellten "Malinowsky-Brücke". 250.000 Arbeitstage der Roten Armee und 24.000 Arbeitstage österreichischer Arbeiter hätten es möglich gemacht, die über 1.000 Meter lange Brücke in acht Monaten erstehen zu lassen. Nach den Eröffnungsreden fuhren die ersten Straßenbahnwagen über die Brücke.


21.5.1946: Fischen im Wienfluss und Mauerbach verboten

Die Wienflussanlagen in Hadersdorf-Weidlingau dienen im Interesse der Allgemeinheit derzeit auch der Aufzucht von Jungfischen, mit denen dann andere Fischwässer besetzt werden.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Angelfischerei in sämtlichen Staubecken des Wienflusses und Mauerbaches in Hadersdorf-Weidlingau sowie im Wienflussbett, insbesondere zwischen Heinrich Bach-Brücke in Hadersdorf-Weidlingau und Nikolaubrücke in Hütteldorf, verboten ist und streng bestraft wird.

22.5.1946: Freier Verkehr mit Lebensmitteln ist verboten!

Im ersten Vierteljahr 1946 trat in den unberechtigten Zufuhren an Lebensmitteln, sei es als Schleichhandelsware oder als zusätzliche Versorgung einzelner, erwartungsgemäß ein wesentlicher Rückgang ein. Trotzdem wurden in diesem Zeitraum vom Marktamt der Stadt Wien unter anderem folgende Waren eingezogen und nach Überprüfung auf Genusstauglichkeit und Preisbestimmung ordnungsgemäß dem Großhandel zugeführt.

28.694 kg Kartoffeln, 5.226 l Wein, 8.298 kg Mehl, 1.042 kg Brot, 4.476 kg Fleisch, 3.115 kg Pferdefleisch, 216 kg Wurst, 623 kg Nährmittel, 6.334 kg Salz, u.a.

24.5.1946: Kundmachung

betreffend die Anmeldung und Registrierung von Vermögenswerten der Vereinten Nationen, die von den Deutschen beschlagnahmt und aus den von ihnen besetzten Gebieten verschleppt worden sind.

Über Auftrag der Alliierten Kommission für Österreich wird folgender Erlass verlautbart:

24.5.1946: Alliierte Kommission für Österreich

Erlass betreffend "Die Anmeldung und Registrierung von Vermögenswerten der Vereinten Nationen, die von den Deutschen beschlagnahmt und aus den von ihnen besetzten Gebieten verschleppt worden sind".

  1. Vom Tage der Kundmachung dieses Erlasses und spätestens innerhalb von 30 Tagen, haben alle in Punkt 2 angeführten Einrichtungen und Personen alle Vermögenswerte in der Höhe von über 500 Schilling, nach dem Schätzwerte am Tage der Kundmachung dieses Erlasses, anzumelden, die von den Deutschen beschlagnahmt und aus den Ländern, mit denen Deutschland im Kriege stand, oder aus Gebieten - mit Ausnahme Österreichs - die von der deutschen Armee nach dem 1. September 1939 besetzt waren, verschleppt und nach Österreich gebracht worden sind.
  2. Die Anmeldung hat durch österreichische Behörden jedweder Art, öffentliche Organisationen, lokale Körperschaften und deren Vertreter, Firmen, Vermögensinhaber und Privatpersonen zu erfolgen, die entweder rechtlich, tatsächlich oder auf wie immer geartete andere Weise Vermögenswerte, wie sie im Punkt 1 und 3 erwähnt sind, auf einer wie immer gearteten Grundlage besaßen oder besitzen, beaufsichtigten, verwalteten, in Obhut hatten, kontrollierten, als deren Käufer oder Vermittler auftraten, sie transportierten oder einfach von deren Vorhandensein Kenntnis haben. Diese Personen sind vom Tage der Kundmachung dieses Erlasses an verpflichtet, die erwähnten Vermögenswerte anzumelden.
  3. Als Vermögenswerte gelten: Alle beweglichen Vermögenswerte und Aktiva, alle Vermögensrechte des Eigentümers, die ihm rechtmäßig zukommen, seine Interessen, Ausrüstung, Maschinen, Fertigprodukte, Halbfabrikate, Waren, Materialien, Rohmaterialien, Vieh und sonstige Tiere, Gelder, Wertpapiere, Patente, Eigentumsurkunden, sowie alle Kunstschätze und Kulturwerte und alle anderen Arten von Wertgegenständen (Diese Liste von Vermögenswerten ist nicht vollständig, da die oben erwähnten Arten von Vermögenswerten den Begriff Vermögen nicht erschöpfen.)
  4. Mangel an Beweisen oder bestehende Zweifel betreffs der Herkunft der Vermögenswerte oder deren Wert entheben niemanden von der Verpflichtung, Vermögenswerte gemäß Punkt 1 und 3 anzumelden. Ohne Rücksicht auf den Erwerbsgrund seitens des derzeitigen Inhabers muss aus der Erklärung hervorgehen, ob die Vermögenswerte aufgrund eines anscheinend gesetzmäßigen Rechtsgeschäftes oder durch Konfiskation, Diebstahl, Beschlagnahme, Zwangskauf oder als Geschenk, durch Auffindung oder Übernahme zwecks Aufbewahrung in die Hand des derzeitigen Besitzers kamen und welche Veränderungen weiterhin mit den Vermögenswerten vorgenommen wurden, d.h. ob sie zerstört, umgearbeitet, verbraucht, beschädigt oder an einen anderen Ort gebracht wurden.
  5. Alle in Punkt 2 aufgezählten Personen haben diese Anmeldung unter Benützung des in diesem Erlasse vorgesehenen Formulares Nr. 1, bei dem Bürgermeister ihres Ortes zu erstatten. Der Bürgermeister hat die Anmeldungen zu sammeln und sie durch den Militärkommandanten der Wiedergutmachungs- und Rückstellung-Abteilung der alliierten Kommission der Zone vorzulegen, in deren Bereich er wohnt.
  6. Abkommen jedweder Art wie auch tatsächliche Eigentumsübertragungen gemäß Punkt 1 (sofern ohne Bewilligung der Militärbehörden der Besatzungsarmeen), vor oder nach der Ankunft der Alliierten Besatzungstruppen in Österreich und ebenso vor oder nach Kundmachung dieses Erlasses abgeschlossen, sind rechtsungültig, wenn es den Anschein hat, dass diese Abkommen den Zweck verfolgten oder zur Folge hatten, die Rechte der Vereinten Nationen oder der Eigentümer zu schädigen, die ihres Eigentumsrechts beraubt worden waren.
  7. Ohne Erlaubnis oder bezügliche Anordnung seitens des Militärkommandos ist niemand berechtigt, willkürlich über die in Punkt 1 und 3 angeführten Vermögenswerte zu verfügen, gleichgültig, wer darüber tatsächlich verfügt. Keine Person, die Vermögenswerte, erwähnt in Punkt 1 und 3 beaufsichtigt, verwaltet ober benützt, ist berechtigt, sie ohne besondere Erlaubnis hiezu seitens des Militärkommandanten oder seines Stellvertreters zu übertragen. Solche Personen sind unter schwerer Strafe verpflichtet, die Vermögenswerte zu beaufsichtigen und zu erhalten und keine Handlung zuzulassen, die zu deren Vernichtung, Schädigung, Verminderung des Sach- oder Gebrauchswertes derselben führen könnte.
  8. Alle Personen, die es unter welchen Vorwand auch immer, unterlassen, das Vorhandensein von Vermögenswerten bekanntzugeben, oder eine Erklärung betreffs der in Punkt 1 und 3 aufgezählten Vermögenswerte zu unterbreiten, oder solche Vermögenswerte verbergen, vernichten, beschädigen, betrügerische Handlungen zulassen, die Erfüllung dieses Erlasses verhindern oder beeinträchtigen, werden, ebenso wie ihre Mithelfer und Mittäter, den Gerichten der militärischen Besatzungsbehörden überantwortet und schwer bestraft.
  9. Dieser Erlass tritt am Tage seiner Kundmachung in Kraft.

Im Auftrage der Militärregierung Österreich
T.E. LEWIS
Brig. Gen. USA
Chef-Kommandant, VIAC

Zur Beachtung: Die im Punkt 5 vorgeschriebene Anmeldung ist beim Magistratischen Bezirksamt, in dessen Amtsbereich der Anmeldepflichtige seinen ordentlichen Wohnsitz hat, zu erstatten. Die Anmeldung hat auf einem Formular zu erfolgen, das bei den Magistratischen Bezirksämtern unentgeltlich erhältlich ist.

Der Bürgermeister Körner

25.5.1946: Wieder Kinderheim Schloss Wilhelminenberg

Herrschaftliches Gebäude mit Park

Nach den Kriegswirren beherbt das Schloss wieder das Kinderheim der Stadt Wien.

Das Habsburger Schloss Wilhelminenberg, das im Jahre 1926 von der Gemeinde Wien erworben und von 1927 bis 1934 als Kinderheim betrieben wurde, ist nun vom städtischen Wohlfahrtsamt wieder in ein Kinderheim umgewandelt worden.

Die Geschichte des Schlosses Wilhelminenberg ist ein Spiegelbild der letzten Geschichte unserer Stadt. Mit der Demokratie wurde im Jahre 1934 auch die soziale Bestimmung des Schlosses Wilhelminenberg beseitigt und dieses zum Heim der Wiener Sängerknaben gemacht, die es bis zum Jahre 1938 beherbergte. Das Nazi-Regime fand wieder eine andere Verwendung für das wunderbar gelegene Haus. Es ging auf den SA-Sturm Donauland über, der eine politische Schule und ein Erholungsheim für SA-Führer daraus machte. Von 1941 bis 1945 wurde das Schloss Reserve-Lazarett der Deutschen Wehrmacht, dann setzte sich eine SS-Kampfgruppe darin fest, die von den Russen im Kampf vertrieben werden musste. Schließlich wurde es wieder Erholungszwecken gewidmet.

Karg ausgestatteter, sauberer Schlafsaal

Das Heim bietet 236 Kindern Unterkunft.

Der Zustand des Hauses hat unter den Ereignissen der letzten Jahre äußerst schwer gelitten. Zum Schluss war es nahezu aller seiner Einrichtungsgegenstände beraubt, Installationseinrichtungen und Fenster waren zerbrochen, Schmutz und Unrat lagen überall herum. Es bedurfte einer anstrengenden Arbeit von zwei Monaten, zu der vor allem die Aktion "Jugend am Werk", aber auch die Wiener Berufsfeuerwehr tatkräftig beigetragen hat, um das Haus wieder eröffnen zu können.

Das Kinderheim Wilhelminenberg wurde als Erholungsheim für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren eröffnet und bietet 236 Kindern Unterkunft. Die Kinder bleiben sechs Wochen im Heim. Ihre ausreichende und zusätzliche Ernährung ist durch das Ernährungsamt und durch eine Lebensmittelspende des Schweizer Hilfswerkes sichergestellt. Für die Aufnahme in das Heim kommen nur unterernährte Kinder in Frage.


27.5.1946: Die Wiener Schülerausspeisung

Für 21.000 Schulkinder wird in den Anlagen einer ehemaligen Schokolade- und Marzipanfabrik in der Tolbuchinstraße Essen durch die WÖK zubereitet. Es ist dies die Hauptküche der Schülerausspeisung, aber in noch 17 anderen Betrieben wird zum gleichen Zweck gekocht, denn 85.000 Kinder werden allein im Bereich des Wiener Stadtschulrates verköstigt. In der Zeit vom 17.9.1945 bis 1.5.1946 wurden von der WÖK unter der Leitung ihres Direktors Dallmann nicht weniger als 20,419.227 Essensportionen für die Schülerausspeisung erzeugt und in 244 Schulausspeisestellen ausgegeben. Dazu kommen noch 101 Speisestellen, die aus der Küche der Schwedenhilfe, die sich im Hauses des Kriegsministeriums befindet und ebenfalls von der WÖK geleitet wird, beliefert werden.

Arbeitsbeginn für das Personal ist zwischen 1 und 3 Uhr früh. Um 6 Uhr ist das Essen meistens schon fertig und am 7.15 Uhr sind 24 Lieferwagen unterwegs, um in Thermosgefäßen zuerst die entlegeneren Schulen zu beteilen. Gegenwärtig besitzt ein Essen der Schulausspeisung 180 bis 200 Kalorien. Während die Lebensmittel früher von den Alliierten geliefert wurden, sind es jetzt die verschiedensten ausländischen Hilfsaktionen, wie Schweizer Hilfe, Internationales Rotes Kreuz und eine ganze Anzahl karitativer Verbände.

29.5.1946: Der Wettbewerb des Stadtbauamtes für holzsparende Dachkonstruktionen

Die Stadt Wien hat es sich im Zuge der Wiederaufbauarbeiten zur Aufgabe gesetzt, nicht nur künstlerische und städtebauliche Wettbewerbe auszuschreiben sondern auch alle diejenigen technischen Fragen in Konkurrenzen zu untersuchen, die für den Wiederaufbau von entscheidender Bedeutung sein können. Die Knappheit an Baustoffen, insbesondere an Holz, zwingt dazu, gerade bei den Dachstuhlkonstruktionen neue Wege zu gehen. Schätzungsweise müssen für die Wiedererrichtung der Wiener Dächer rund 200.000 m3 Holz aufgewendet werden. Die Stadtbaudirektion hat deshalb einen allgemeinen Wettbewerb unter den Ingenieuren und Konstrukteuren zur Erlangung baureifer Entwürfe für holzsparende Dächer, besonders unter Verwendung von Stahlbetonfertigteilen, ausgeschrieben.

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