Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft besorgt über Lockerungen der Quarantänevorschrift

Die Wiener Pflege- und Patientenanwaltschaft nimmt die angekündigten weitgehenden Lockerungen der Quarantänevorschriften mit Sorge zur Kenntnis. Der dazu häufig zitierte Satz „wir müssen mit dem Virus leben lernen“ suggeriert eine Normalität und Freiheiten, die geeignet sind, die Gesundheit vulnerabler Gruppen zu gefährden, umso mehr als erwiesen ist, dass auch asymptomatisch Infizierte ansteckend sein können. „Ich appelliere daher an die Leiter*innen von Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen, insbesondere aber an alle Ärzt*innen und das mit erkrankten oder pflegebedürftigen Menschen in Kontakt tretende Personal, ihre Verantwortung – die weit mehr als „Eigenverantwortung“ ist – für diese schutzbedürftigen Menschen unter den neuen Rahmenbedingungen besonders ernst zu nehmen“, betont der Leiter der Wiener Pflege- und Patientenanwaltschaft Gerhard Jelinek.

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