Josefstadt: Kaiserlicher Fächer und Klavier von Suppè

Bezirksmuseum 8 wieder geöffnet, Info: bm1080@bezirksmuseum.at

Die Dauer-Ausstellung über die bewegte Geschichte des 8. Bezirkes in den Räumlichkeiten des Josefstädter Bezirksmuseums (8., Schmidgasse 18) enthält viele sehenswerte Exponate, darunter ein Fächer, den einst Kaiserin Elisabeth der Hotelbesitzerin Anna Sacher überreichte. Anlass für die Schenkung war ein Ballabend im Etablissement „Zum grünen Tor“ im 8. Bezirk. Von Fotoaufnahmen und Malereien bis zu Druckwerken und Objekten, darunter ein Flügel aus dem Besitz des Tondichters Franz von Suppé, erwartet das Publikum ein detaillierter Rückblick auf die Vergangenheit der Josefstadt. Eine Besichtigung ist Mittwoch (17.00 bis 19.00 Uhr) und Sonntag (10.00 bis 12.00 Uhr) möglich. Immer ist der Eintritt kostenlos, Spenden sind willkommen. Es gelten die geläufigen Corona-Regeln (FFP2-Schutzmasken, Abstände, begrenzte Gästezahl, Desinfektion). Auskünfte dazu: Telefon 403 64 15.

Noch bis Jänner 2022: Dokumentation „Theater und Kinos“

In der liebevoll arrangierten Dauer-Ausstellung wird über mehrere Schwerpunkte (Architektur, Theater, Literatur, Handwerk, berühmte Persönlichkeiten, etc.) berichtet. Zusätzlich zu dieser Schau ist eine temporäre Dokumentation über das Thema „Theater und Kinos in der Josefstadt“ zu besichtigen (Zeitraum: bis Sonntag, 30. Jänner 2022). Zum Beispiel werden die Besucherinnen und Besucher über das Albert-Kino, das Arkaden-Kino und das Palast-Kino informiert, von der Gründung bis zur Einstellung. Gezeigt werden Pläne, Programme, Kinokarten, Fotoaufnahmen und manch andere Schaustücke. Technische Gerätschaften runden die Präsentation ab. Genauso interessant sind die Angaben zur Geschichte großer und kleiner Bühnen im 8. Bezirk, etwa das Theater in der Josefstadt, das Vienna English Theatre und das Kabarett Niedermair. Auch der Eintritt zur Sonder-Ausstellung ist gratis (Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr).

Die ehrenamtliche Bezirkshistorikerin Maria Ettl arbeitet seit 26 Jahren im Josefstädter Bezirksmuseum und hat 2009 die Leitung übernommen. Derzeit laufen umfangreiche Vorbereitungen für eine Sonder-Ausstellung mit dem Titel „Vor Schand und Noth gerettet“. Ein Findelhaus und eine Gebäranstalt sowie Matriken der Alser Vorstadt stehen im Fokus. Vorgesehen ist die Eröffnung für Anfang Mai. Außerdem widmet sich die freiwillig tätige Museumsmannschaft gerade dem Kapitel „Corona-Krise in der Josefstadt“ und bittet um einschlägige Objekte (Aushänge, Einkaufslisten, Tagebücher, Fotos, u.v.a.). Nähere Informationen dazu holen Interessierte via E-Mail ein: bm1080@bezirksmuseum.at.

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