KAV-Finanzierungsbedarf 2020-2024 gesichert

Vorhandene Cashbestände decken Finanzierungserfordernisse aus der Mehrjahresplanung 2020-2024

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hat diese Woche seine Mehrjahresplanung für den Zeitraum 2020 bis 2024 in den Videndenlauf gebracht, um in der Folge im Wiener Gemeinderat zur Verhandlung vorgelegt zu werden. Die Planung entspricht den strategischen Zielen gemäß Paragraf 8 Absatz 2 des Statuts und gibt die Planungsentscheidungen für das kommende Budgetjahr sowie die vier Folgejahre vor. Fazit: Der veranschlagte Finanzierungsbedarf kann durch die vorhandenen Cashbestände im Wiener Krankenanstaltenverbund gedeckt werden.

KAV-internes Papier irrtümlich übermittelt

Bei der Übermittlung der Unterlagen zur Mehrjahresplanung wurde irrtümlich ein KAV-internes Papier übermittelt. „Es handelte sich dabei um eine interne Diskussionsgrundlage, die vom KAV-Controlling als Analyseergebnis der vermeintlichen Kostenentwicklung für den KAV-Vorstandsbereich Finanz erstellt wurde“, erklärt KAV-CFO Herwig Wetzlinger. „Darin ist eine Risikobewertung enthalten, die bei der Erstellung der mehrjährigen Finanzmittelplanung Eingang finden soll. Die Risikoanalyse ist eine Verpflichtung für Unternehmen gemäß UGB. Selbstverständlich ist dies in großen Unternehmen der Privatwirtschaft Standard in der Unternehmensplanung. Der Wirtschaftsprüfer prüft die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten im KAV jährlich.

Das Diskussionsergebnis zeigte aber, dass aus bilanztechnischer Sicht die vorhandenen Cashbestände im KAV eingesetzt werden können, um die dargestellten Finanzierungserfordernisse zu decken.“Daher sei klar gewesen, dass der Vorstand ein Budget nach dem Haushaltsregeln der Stadt Wein und nicht dem UGB vorlegt, hieß es abschließend.

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