Sima/Hacker: 1. bis 8. Oktober – Don’t Smoke Volksbegehren unterschreiben!

Sima/Hacker: 1. bis 8. Oktober – Don’t Smoke Volksbegehren unterschreiben!

Copyright: PID/Jobst

Download (0.71 MB)

Hingehen, unterschreiben und jährlich 13.000 Rauchertote verhindern

Anlässlich der aktuellen Stunde im heute tagenden Wiener Landtag bekräftigten Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ihre volle Unterstützung für das Don’t Smoke Volksbegehren von Ärztekammer Wien und Österreichischer Krebshilfe: „Es war absolut unverantwortlich von der Bundesregierung, das längst beschlossene Rauchverbot in der Gastro wider besseren Wissens zu kippen – rauchen tötet und das jedes Jahr 13.000-mal in Österreich. Die Zahlen sprechen für sich, ein effektiver NichtraucherInnenschutz für Gäste und vor allem auch Personal in der Gastronomie ist unumgänglich. Diesen schafft man aber nur mit einem gänzlichen Rauchverbot wie es in fast ganz Europa schon gang und gäbe ist“, so Sima. Dem schloss sich Peter Hacker an: „Schwarz-Blau opfert die Gesundheit hunderttausender ÖsterreicherInnen, Österreich bleibt Schlusslicht beim Rauchverbot – das ist beschämend“,

Ziel: 900.000 Unterschriften

Bereits in der Einleitungsphase im Frühjahr konnten 591.146 Unterschriften in beindruckend kurzer Zeit gesammelt werden – das erklärte Ziel, das es zu erreichen gilt sind (mindestens) 900.000 Unterschriften: „Darum rufen wir alle Wienerinnen und Wiener auf, das Volksbegehren zum Schutz der NichtraucherInnen mit ihrer Unterschrift zu unterstützen“ appellierten Sima und Hacker. Übrigens: Wer schon während der Einleitungsphase unterschrieben hat, dessen Unterschrift gilt auch automatisch für das nächste Woche stattfinde Volksbegehren und braucht also nicht nochmals hinzugehen.

Bezirksämter: Öffnungszeiten in der Eintragungswoche 1.-8. Oktober

Das Volksbegehren kann vom 1. bis 8. Oktober 2018 an allen Wiener Bezirksämtern (Mo–Mi u. Fr 8:00–18:00, Do 8:00–20:00, Sa u. So 8:00–13:00 und Mo 8. Oktober, 8:00–20:00 Uhr; www.wien.gv.at) oder per Handy-Signatur unterzeichnet werden. Alle Informationen: www.dontsmoke.at bzw. www.wien.gv.at

Kontrollen zeigen: Dicke Luft im NichtraucherInnenbereich

In den letzten Monaten hat die Stadt Wien verstärkt Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Tabak- und NichtraucherInnenschutzgesetzes durchgeführt. Im Rahmen der Schwerpunktaktionen kam es zu zahlreichen Anzeigen wegen Verstößen gegen den NichtraucherInnenschutz: „Aus den zahlreichen Kontrollen wissen wir, dass der Schutz der NichtraucherInnen oftmals nicht eingehalten wird, die Belastung in sogenannten NichtraucherInnen-Bereichen ist mitunter enorm“, so Sima. Laut Gesetz darf kein Tabakrauch in den Nicht-RaucherInnen-Bereich gelangen. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, verhindern Zwischentüren genau dies aber nicht. Das Gesetz wird also in den meisten Fällen einfach nicht eingehalten, Strafen werden in Kauf genommen. Die Leidtragenden sind die NichtraucherInnen unter den Gästen und das Personal.

Alarmierende Feinstaubwerte

Feinstaubmessungen der MedUni Wien und der ‚Initiative gesunder Wettbewerb in der Gastronomie‘ in Nicht-Raucherbereichen von Lokalen, förderten Erschreckendes zu Tage: Die Feinstaubbelastung im Nicht-RaucherInnen-Bereich war viermal höher, als im Freien vor den Lokalen. Dabei waren die Nicht-RaucherInnen-Bereiche mit einer Zwischentüre vom Raucherbereich getrennt: „Eine räumliche Trennung zwischen RaucherInnen- und NichtraucherInnen-Bereich ist offensichtlich nicht zielführend, stehen doch meist Türen offen oder sind so undicht, dass der Zigaretten-Rauch ungehindert in die NichtraucherInnen-Räume strömt“, so Sima. „Einen effektiven Nicht-RaucherInnen-Schutz schafft man nur mit einem gänzlichen Rauchverbot und nicht mit Larifari-Lösungen wie der derzeitigen Regelung der Bundesregierung“, so Hacker.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

Rückfragehinweis für Medien