Patientenanwältin Pilz: KAV-Neuorganisation zum Vorteil für Patienten und Personal

Neue Strukturen sollen eine bedarfsgerechtere Versorgung der Wiener Bevölkerung ermöglichen

Wie Stadträtin Frauenberger heute bekannt gegeben hat, soll der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) ab dem 1. Jänner 2019 als eine Anstalt des öffentlichen Rechts geführt werden. Pilz erhofft sich von der neuen Rechtsform Vorteile für die Patienten und für das Personal. „Die neue Rechtsform soll es ermöglichen Entscheidungen über Finanzen und Personal direkt in den Häusern zu treffen. Das Management vor Ort wird dadurch wesentlich gestärkt und mit wichtigem Gestaltungsspielraum und Verantwortung ausgestattet“, begrüßt Pilz die Gründung der „Wien Kliniken“.

Pilz ist überzeugt, dass Patienten und Personal von klaren, schnellen, direkten und definierten Entscheidungsabläufen nur profitieren können. „Es ist zu hoffen, dass mit der Neuausrichtung des KAV die notorischen Probleme in der Versorgung gelöst werden können“ so Pilz. Als Beispiele nennt Pilz unakzeptabel lange Wartezeiten in den Spitalsambulanzen und auf ausgewählte Operationen oder die Versorgungsengpässe in Mangelfächern wie z.B. in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Es ist zu begrüßen, dass der größte Spitalsträger Europas in seiner Neuausrichtung gute Arbeitsbedingungen für das Personal und eine hochwertige Versorgung für die Patienten in den Mittelpunkt der Reform stellt.“ so Pilz abschließend.

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