Innere Stadt: Bezirk will BewohnerInnen zum Thema Parken befragen

Sämtliche in der Bezirksvertretung der Inneren Stadt vertretene Parteien haben sich heute, Donnerstag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz für den Erhalt des Bewohnerparkens im Bezirk ausgesprochen. Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) kündigte außerdem für Jänner eine BürgerInnenbefragung zum Thema an. Die Bezirksvertretung reagierte damit auf die Ankündigung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, BewohnerInnen-Parkplätze tagsüber von 8 bis 16 Uhr wieder für Autobesitzer mit Wohnsitz außerhalb der Inneren Stadt zu öffnen. Aktuell sind 20 Prozent aller Parkplätze im Bezirk ganztägig für Autos mit Parkkleber für den 1. Bezirk reserviert. Für Figl sei die Öffnung der falsche Weg: Das aktuelle System habe sich bislang bewährt. Eine Evaluierung der für Parkraumbewirtschaftung zuständigen Magistratsabteilung 67 habe gezeigt, dass die Parkplätze tagsüber genauso stark ausgelastet seien wie abends und früh morgens. Eine temporäre Öffnung der BewohnerInnen-Stellplätze würde laut Figl zu einer Verschlechterung der Verkehrssituation und einer Erhöhung des Parkplatzdrucks im Bezirk führen.

Der Bezirk werde nun die BewohnerInnen des ersten Bezirks zum Thema AnrainerInnenparken befragen, so Figl. Dafür hätten sich alle Bezirksparteien einstimmig ausgesprochen. Die Befragung soll bereits am 9. Jänner 2018 starten, eine Teilnahme ist 14 Tage lang möglich. Entscheiden können sich BewohnerInnen bei der Befragung zwischen der Beibehaltung des bestehenden Systems oder einer Öffnung der Stellplätze tagsüber.

Weitere Informationen erteilt das Büro der Bezirksvorstehung für den ersten Bezirk, Tel.: 01/4000-01114 bzw. E-Mail: post@bv01.wien.gv.at

(Schluss) sep

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