Wiener NEOS wollen städtische Märkte „retten“

Standlerinnen und Standler auf Wiens Märkten seien in „ihrem Überleben bedroht“, die Wiener NEOS wollen die Nahversorge vor dem „Aussterben retten“. In einem Pressegespräch haben NEOS-Wien-Klubvorsitzende Beate Meinl-Reisinger und Gemeinderat Markus Ornig heute, Dienstag, ihre Vorschläge für ein Fortbestehen der Wiener Märkte präsentiert. In Gemeinderat und Landtag würden sie eintreten für eine „zeitgemäße Marktordnung“, flexiblere Öffnungszeiten inklusive einer Sonntagsöffnung der Märkte, die Einführung einer einmal jährlich stattfindenden „Langen Nacht der Märkte“ sowie die Abschaffung der „Kann“-Bestimmung – auch neu bewilligten Marktständen sollen laut Ornig ausreichend Gastronomie-Verabreichungsplätze zugestanden werden, um künftige Leerstände zu vermeiden. Zudem solle das Marktamt vermehrt als Serviceeinrichtung für temporäre Märkte fungieren.

Meinl-Reisinger richtete ihre Kritik insbesondere an die für Märkte zuständige Umweltstadträtin Ulli Sima: Diese habe, trotz Protesten der Markt-StandlerInnen bereits im Sommer, seither „nichts getan“. Weil „zu einer vielfältigen Stadt auch belebte Märkte gehören“, rufen die NEOS online zu einer Unterschriften-Aktion zur „Rettung“ der Märkte auf.

Weitere Informationen: NEOS-Wien Rathausklub, Tel. 01/4000-81411. (Schluss) exm

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