FPÖ Wien: Städtischer „Ordnungsdienst“ soll Polizei verstärken

Geht es nach der Wiener FPÖ, soll Wien künftig einen neuen „Ordnungsdienst“ bekommen. Bei einer Pressekonferenz heute, Donnerstag, haben Vizebürgermeister Johann Gudenus und FPÖ-Klubobmann Dominik Nepp ihre Forderung nach einem zusätzlichen städtischen Sicherheitstruppe „nach Linzer Vorbild“ bekräftigt. Der „Ordnungsdienst“ solle das „Sicherheitsgefühl der Wiener“ erhöhen und die Polizei entlasten. Nach den Vorstellungen der Freiheitlichen solle das Ordnungsdienst-Personal uniformiert und mit Pfeffersprays ausgestattet sein. Außerdem müssten die Mitglieder der Truppe Grundkenntnisse der Ersten Hilfe haben. Der "Ordnungsdienst" wird Thema in einer Landtagssitzung auf Verlangen der FPÖ sein, die noch vor der Nationalratswahl stattfinden soll.

Organisatorisch solle der „Ordnungsdienst“ einer Sicherheitsstadträtin oder Sicherheitsstadtrat unterstellt sein. Das Ressort solle künftig auch für die rund 4.000 in Wien beschäftigen Kontrollorgane zuständig sein. Damit wolle die FPÖ einem „Kompetenzwirrwarr“ entgegenwirken.

Weitere Informationen: FPÖ Wien, Tel.: 01/4000-81746
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