Wien ist smarteste Stadt der Welt

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Wien belegt auch 2019 den 1. Platz im "Smart City Strategy Index". Die Studie vergleicht 153 Städte weltweit. Dabei wird erhoben, welche Kommune die smartesten Lösungen für Herausforderungen wie steigende Bevölkerungszahlen, Verkehr und Klimaschutz hat sowie digitale Lösungen einsetzt, die Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen bringen.

Bereits im Ranking 2017 war Wien Spitze. Hinter Wien landet diesmal London und St. Albert in Kanada.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Dass Wien im Ranking ganz vorne landet und es sich in Wien so gut leben lässt, ist keine Selbstverständlichkeit und alles andere als eine 'gmahde Wiesn'. Es gilt, die Stadt der Zukunft zu entwickeln und weitere Schritte wissensbasiert einzuleiten."

74 von 100 Punkten

Insgesamt werden für den Index 12 Kriterien und 31 Unterkriterien bewertet. Diese reichen vom Thema Wohnen über Infrastruktur, Wirtschaftsfreundlichkeit, Bildung bis zum Gesundheitssystem. Wien holt hier 74 von insgesamt 100 möglichen Punkten.

Wien punktet mit einer ausgereiften Smart City-Strategie, die auch in konkreten Projekten umgesetzt wird.

"Smart City Strategy Index":

Die österreichische Hauptstadt überzeugt mit ihrer ganzheitlichen Rahmenstrategie und innovativen Lösungen für Mobilität, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Verwaltung sowie einer Fortschrittskontrolle der einzelnen Projekte. Wien punktet zum Beispiel mit einem fortschrittlichen E-Health-System und bietet als erste deutschsprachige Stadt offene Verwaltungsdaten.

Smart City Strategy Index: Wien und London weltweit fortschrittlichste Städte

Digitalisierung als künftige Herausforderung

Fortschritt ist oft mit Digitalisierung verknüpft. Die Digitalisierung soll in Wien aber auch weiterhin im Sinne der Stadtbewohnerinnen und -bewohner genutzt werden.

In der Verwaltung setzt die Stadt Wien auf digitale Services wie die Sag’s Wien-App oder Angebote, mit dem Amtswege wie die Bestellung eines Parkpickerls oder das Anmelden eines Kindergartenplatzes online erledigt werden können.

Zudem sollen sowohl die Jüngsten - zum Beispiel durch WLAN in allen städtischen Schulen - als auch ältere Menschen - zum Beispiel mit dem Heim-Assistenz-System WAALTeR - mit den Möglichkeiten der Digitalisierung vertraut gemacht werden.

Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, baut Wien außerdem die digitale Infrastruktur aus, zum Beispiel mit dem neuen Funkstandard 5G für mobiles Internet.

Wien wird Digitalisierungshauptstadt

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