Kurzfilm "Vienna table trip"

Ein Film - und doch viel mehr als das: eine rasante Filmreise zu den wunderbarsten Seiten Wiens.

Video "Vienna table trip"

"Vienna table trip" ist das Werk des international anerkannten österreichischen Filmemachers Virgil Widrich, der 2002 für seinen Kurzfilm "Copy Shop" eine Oscar-Nominierung erhielt. Widrich führt das Publikum in rasantem Tempo von einer Attraktion zur nächsten. Das Ergebnis ist eine berauschende Reise, auf der die österreichische Hauptstadt von ihren besten Seiten zu sehen ist: als Smart City, die regelmäßig für die höchste Lebensqualität aller internationalen Metropolen ausgezeichnet wird; als Kulturjuwel ebenso wie als innovativer Wirtschafts- und Technologiestandort.


Kaffeehaustisch als Mikrokosmos Wiens

All das gelingt Widrich in nur einer Minute und 22 Sekunden. Als Startpunkt dient dabei etwas, das die meisten Besucherinnen und Besucher sofort mit Wien verbinden: ein Kaffeehaustisch. Allerdings werden darauf nicht nur traditionelle Wiener Köstlichkeiten angeboten, sondern auch die anderen Vorzüge der Stadt vorgestellt. "Der Kaffeehaustisch ist ein Mikrokosmos Wiens", erklärt Widrich. Aus dieser Idee entstand das Konzept eines Wien-Trips im Miniformat direkt am Kaffeehaustisch, mit Tassen und Untertassen, Tellern und Besteck, Wiener Spezialitäten und Produkten, verwoben mit den unterschiedlichen Dimensionen des modernen Wiener Stadtlebens.

55.000 Fotos und 2,7 Terabyte Daten

Mehrere Tische mit Länderfähnchen und Teller mit österreichischen Speisen

Einzelbild von "Vienna table trip"

Für den Stop-Motion-Animationsfilm fertigte Widrichs Team in über fünf Tagen 55.000 Fotoaufnahmen an. Insgesamt waren es 2,7 Terabyte an Datenmaterial; laut Widrich "genug für 38 Minuten Film mit 24 Bildern pro Sekunde." Es dauerte Wochen, die Kernbotschaft des Films auf die endgültige Länge beziehungsweise Kürze zu reduzieren. Dabei hatte der Filmkünstler ganz offensichtlich Spaß an dem Projekt: "Unser Wiener Kaffeehaustisch macht einiges mit. Er wird Stück für Stück zur Bühne - und verwandelt sich schließlich in die gesamte Stadt."

Making of "Vienna table trip" - Youtube

Die Essenz Wiens

Der Film ist ein weiteres Beispiel für die höchst unkonventionelle Denkweise der Stadt Wien in punkto Branding. So naheliegend es auch gewesen wäre, einen klassischen Werbefilm zu produzieren: In der österreichischen Hauptstadt entschied man sich für einen anderen Weg.

Gemeinsam mit dem Regisseur wurden über 100 Werbefilme aus dem Bereich des internationalen Städte-, Länder- und Produktmarketings gesichtet, bevor schließlich die Entscheidung fiel, vom althergebrachten Image abzugehen und auf ein Filmprojekt zu setzen, das auf kreative Weise die einzigartige Essenz der Donaumetropole wiedergibt.

Für ein internationales Zielpublikum

Ein Mann in einem Filmstudio filmt mit einer Kamera einen Kaffeehaustisch vor einer grünen Leinwand

Kurzfilm-Regisseur Virgil Widrich bei der Arbeit

Andreas Launer ist Leiter der Stabsstelle Internationale Strategie und Koordination der Stadt Wien, die den Kurzfilm in Auftrag gegeben hat. Für Launer zeigt der Film Wien in all seinen Facetten: "Jedes Jahr besuchen 3.000 bis 5.000 Delegierte aus der ganzen Welt die Wiener Stadtverwaltung. All jene unserer internationalen Partnerinnen und Partner, die zum ersten Mal hierherkommen, sind von der pulsierenden Vielfältigkeit der Stadt überrascht und begeistert. Sie haben uns inspiriert, uns noch stärker zu bemühen, das heutige Wien einem internationalen Publikum in all seiner Dynamik und Buntheit zu präsentieren - und genau das erreicht dieser Film. In sehr geraffter Form zeigt er ein stimmiges Bild des zeitgenössischen Wien, das wir in all seiner Farbkraft in die Welt senden können."

Danksagung

Wir danken Bösendorfer, Freywille, KunstHausWien, Lena Hoschek, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst/Katrin Wißkirchen/Georg Mayer, Marina Hoermanseder, Mode Atelier Knize, Wiener Stadt- und Landesarchiv, Mühlbauer, Svenskt Tenn, Thonet, Theater an der Wien, Wirtschaftsagentur Wien, Vienna Film Commission, Wiener Tourismusverband, W24/WH Medien, Wendy & Jim/Augarten Porzellan, WienWein/Herbert Lehmann und Wien Energie/MirAlf Media für die Zurverfügungstellung von Foto- und Videomaterial für die Produktion dieses Kurzfilms.

Biografie Virgil Widrich

Virgil Widrich, geboren 1967 in Salzburg, arbeitet an zahlreichen Film- und Multimediaproduktionen. Sein Kurzfilm "Copy Shop" gewann 35 internationale Preise und wurde für den Oscar nominiert. "Fast Film" wurde 2003 in Cannes uraufgeführt und gewann bisher 36 Filmpreise. Sein neuester Spielfilm ist "Die Nacht der 1000 Stunden", der Ende des Jahres 2016 in die Kinos kommt. Virgil Widrich lebt in Wien.

Virgil Widrich

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