Wiener Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit

Die Stadt Wien erachtet seit vielen Jahren die globale Armutsminderung als gesamt-gesellschaftliche und gesamt-staatliche Aufgabe, für die es Engagement und Ressourcen bereitzustellen gilt. Wiener NGOs werden bei der Durchführung von Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien und Osteuropa unterstützt.

Auch 2017 erging eine Einladung zur Einreichung von Projektförderanträgen an entwicklungspolitische Organisationen. Thematisch konzentriert sich die Wiener EZA auf die Sektoren Bildung, Gesundheit und Geschlechtergleichstellung. Dementsprechend wurde der Jahrestitel "Vulnerabilität verringern - Resilienz stärken: Förderung von Projekten im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele" gewählt.

Unterstützung für Schwerpunktländer

Sachleistungen, vorwiegend medizinisches und technisches Gerät, gehen in die Schwerpunktländer Ukraine, Republik Moldau und Rumänien. Die Kriegshandlungen und Zerstörungen der letzten Jahre im Osten der Ukraine machen die ärztliche Versorgung der Bevölkerung sehr schwierig. Im Rahmen der Humanitären Hilfe stellt Wien nicht mehr benötigte Spitalsmöbeln und medizintechnische Geräte für viele Spitäler und Notlazarette zur Verfügung.

UN-Entwicklungsziele

Sustainable Development Goals

Im Jahr 2015 haben sich alle 193 UN-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, Maßnahmen zu setzen, um auf lokaler und globaler Ebene entschieden gegen Armut, Ungleichheit, die Zerstörung der Ökosysteme sowie den Klimawandel vorzugehen und vermehrt soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu fördern.

Die "Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung" enthält 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs). Die Stadt Wien unterstützt diese Initiative der UNO und verpflichtet sich einen Beitrag zur Zielerreichung zu leisten.

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