1 Jahr Vizebürgermeisterin Hebein

Am 26. Juni 2019 wurde Birgit Hebein zur Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung von Wien gewählt. In diesen 365 Tagen hat die Vizebürgermeisterin bereits viel erreicht und Zukunftsprojekte begonnen.

Wien soll Klimahauptstadt werden. Dazu wurden umfassende Klimaschutzmaßnahmen ergriffen. Neue und moderne Stadtteile werden entwickelt und ein zeitgemäßes Verkehrskonzept vorgestellt. Wien wird dadurch nachhaltig verändert.

Maßnahmen im Überblick

Klimaschutz/Energieplanung

  • Klimarat: 8 unabhängige Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft bilden den Kern des Klimarats. Er berät die Stadt Wien beim Klimaschutz.
  • Klimaschutzgebiete/Energieraumpläne: Wien schafft bis Mitte 2021 Klimaschutz-Gebiete. Neubauten müssen dort mit erneuerbarer Energie oder Fernwärme ausgestattet werden.
  • Förderung von energieeffizienter Mobilität: Die Stadt Wien fördert die Anschaffung von elektrischen Lastenfahrrädern (E-Cargobikes) und E-Sharing-Angeboten in Wohnhausanlagen.
  • Energieförderungen: Das Land Wien sorgt mit zahlreichen Förderungen dafür, dass in der Stadt weniger Energie verbraucht wird und mehr erneuerbare Energieträger zum Einsatz kommen.
  • Klimabudget: Die Stadt erstellt erstmals ein Klimabudget und setzt konkrete Maßnahmen in punkto Klimaschutz.
  • Coole Straßen und Coole Straßen Plus sorgen im Sommer für Abkühlung und schaffen Freiraum für die Wienerinnen und Wiener.
  • Für das Bezirksbegrünungsprogramm und Baumpflanzungen hat die Stadt einen Fördertopf in der Höhe von 2,3 Millionen Euro für 2019 und 2020 eingerichtet. Weitere Baumpflanzungen sind auch an Hauptstraßen vorgesehen.
  • Die Hitzekarte der Stadt Wien zeigt, wo Abkühlung notwendig ist.
  • Außenliegender Sonnenschutz: Die Stadt Wien fördert die nachträgliche Montage von außenliegenden Rollläden, Jalousien und Markisen zum Sonnenschutz.
  • Die Broschüre "Wiener Schatten" richtet sich an alle, die im öffentlichen Raum für Schatten sorgen wollen.
  • "Schwammstadt": Hitze und Trockenheit durch die Klimaerwärmung setzen den Bäumen in der Stadt zu. Das Prinzip der "Schwammstadt" gibt den Wurzeln auch unter Straßen, Parkplätzen und Gehwegen mehr Raum.
  • Fassadenbegrünung: Begrünte Hauswände haben viele Vorteile. Sie werden mit bis zu 5.200 Euro gefördert.

BürgerInnen-Beteiligung/Öffentlicher Raum

  • Südraum Favoriten: Nach der Erschließung durch die U1 wird gemeinsam mit der Bevölkerung ein Stadtteil-Entwicklungskonzept ausgearbeitet.
  • Wien wird WOW ist eine interaktive Ausstellung über die Stadtplanung, die seit 2018 als größter mobiler Workshop durch ganz Wien tourt.
  • Else-Feldmann-Park/Trunnerpark: Für den Park wird Straßenraum zur Parkanlage umgestaltet. Am Planungsprozess haben sich seit Herbst 2018 zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer beteiligt.
  • Neugestaltungen: Neulerchenfelder Straße, Reumannplatz, Rotenturmstraße, Zieglergasse, Neubaugasse - Die vielfältige Nutzung des öffentlichen Raums wird bei der Neugestaltung von Straßen und Plätzen berücksichtigt.

Stadtentwicklung

  • Aktualisierung der Smart City Wien Rahmenstrategie 2020-2050
  • Das neue Leitbild Grünräume stellt sicher, dass auch in Zukunft Wälder, Wiesen und Parks sowie Wasserflächen erhalten, weiterentwickelt und neu geschaffen werden.
  • Fachkonzept Zentren: In Wien soll innerhalb von einer Viertelstunde mit den Öffis, mit dem Rad oder zu Fuß ein belebtes Zentrum mit einem vielfältigen Angebot von Nahversorgung über Freizeit und Gesundheit bis Kultur erreichbar sein (Viertelstunden-Stadt).
  • 10.000 Wohnungen gewidmet
  • Neuer Stadtteil Neues Landgut: In der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs entsteht bis 2026/27 ein neues Stadtviertel. Auf einem 9 Hektar großen Gebiet werden 1.500 Wohnungen gebaut.
  • Neuer Stadtteil Kempelenpark: Auf dem Areal werden rund 1.100 Wohnungen errichtet, 2 Drittel davon geförderter Wohnbau.
  • Otto-Wagner-Areal: Das historisch einzigartige Otto-Wagner-Areal soll langfristig zu einem Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsstandort entwickelt werden.
  • Widmungen für Leistbares Wohnen: Überall, wo Flächen in Wohngebiet umgewandelt werden, sind nun zwei Drittel für den sozialen Wohnbau vorgesehen. Alleine 2020 wurden bereits Flächen für 10.000 Wohnungen mit der Widmung "Geförderter Wohnbau" beschlossen.
  • Fernbusterminal: Wien bekommt einen zentralen internationalen Fernbus-Terminal, denn Reisen mit dem Fernbus werden immer beliebter und sind eine klimaschonende Alternative zu Autofahrten.
  • Sophienspital: Für die Liegenschaft des ehemaligen Sophienspitals ist eine Neukonzeption mit einer überwiegenden Wohnnutzung und ergänzender Infrastruktur geplant.

Verkehr

  • Ausbau Radinfrastruktur: Ziel der Stadt Wien ist es, immer mehr Menschen für den Umstieg auf das Rad zu begeistern. Radfahren soll dabei noch attraktiver und sicherer werden.
  • Abbiegeassistent: Nur noch Lkw über 7,5 Tonnen, die mit Abbiegeassistent ausgestattet sind, ins Stadtgebiet zu lassen, kann wesentlich zur Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr beitragen.
  • Förderung von energieeffizienter Mobilität: Die Stadt Wien fördert die Anschaffung von elektrischen Lastenfahrrädern (E-Cargobikes) und E-Sharing-Angeboten in Wohnhausanlagen.
  • Umgestaltung Reumannplatz: Mit der Verlängerung der U1 wurde die Straßenbahn Linie 67 ab dem Reumannplatz eingestellt. Dies bietet die Chance, Platzbereiche neu zu gestalten und anders zu nutzen.
  • Es gibt laufend Wettbewerbe und Planungen zu Architektur und Stadtgestaltung, derzeit beispielsweise für die Thaliastraße und den Praterstern.
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