Filmische Zeitreise "100 Jahre Stadtrechnungshof"

Der Wiener Stadtrechnungshof feiert heuer sein 100-Jahr-Jubiläum. Auf größere Festveranstaltungen muss in Zeiten von Corona verzichtet werden. Daher produzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtrechnungshofes in ihrer Freizeit eine filmische Zeitreise.

Von der Idee, Gestaltung und Animation bis hin zur textlichen wie musikalischen Untermalung wurde der Film ausschließlich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - unentgeltlich und in ihrer Freizeit - erstellt.

1920 - 2020: Geschichte im Zeitraffer

Video:100 Jahre Stadtrechnungshof

Gegründet wurde das "Kontrollamt der Stadt Wien" am 29. April 1920. Bis dahin gab es keine Kontrolleinrichtung, die von der städtischen Buchhaltung organisatorisch getrennt und unabhängig war.

Nach dem Einsturz der Wiener Reichsbrücke im Jahre 1976 wurde im Folgejahr die Gruppe "Sicherheitskontrolle" ins Leben gerufen, deren Aufgabe darin besteht, zu prüfen, ob bei den von der Gemeinde und ihren Unternehmungen verwalteten Bauwerken und technischen Anlagen ausreichende, angemessene und ordnungsgemäße Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden.

1978 wurde ein eigener Kontrollausschuss, der heutige Stadtrechnungshofausschuss, in der Stadtverfassung verankert; dieser erörtert die Berichte des Kontrollamts, die seit 2001 auch im Internet in Volltextversion veröffentlicht werden.

Die letzte einschneidende Änderung in der Organisationsform war die 2013 vom Wiener Landtag beschlossene Stadtrechnungshofnovelle. Das bisherige Kontrollamt wurde in Stadtrechnungshof umbenannt. Mit der Namensänderung gingen auch eine Stärkung der Institution und eine Ausweitung der Unabhängigkeit und Prüfbefugnisse einher.

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