Schnelle Einsatzgruppe für Anliegen und Probleme geschaffen

Video: Mediengespräch - "Stadtservice und Sofortmaßnahmen" Neu

Zu Jahresbeginn 2017 erfolgte die Zusammenlegung von Stadtservice Wien (ehemals Bürgerdienst) und der Gruppe Sofortmaßnahmen. Damit wurde eine neue "schnelle Einsatzgruppe" geschaffen. Die neue Einheit kümmert sich um rasche Erledigung von Anliegen. Sie kann bei Problemfällen künftig schneller vor Ort sein.


Stadträtin Ulli Sima und Bürgermeister Michael Häupl

Stadträtin Ulli Sima und Bürgermeister Michael Häupl

Stadträtin Ulli Sima: "Mir ist es wichtig, die Anliegen der Menschen umgehend und effektiv zu lösen, sie nicht im Kreis zu schicken, sondern ihre konkreten Bedürfnisse rasch zu beantworten."

Mobile Teams in den Bezirken

Die Gruppe Sofortmaßnahmen hat schon bisher sehr effektiv Kontrollen auf Märkten oder in Wettbüros getätigt. Auch ist sie im Falle von illegalen Massenquartieren oder Drogenverkauf immer wieder im Einsatz. Sie kooperiert in vielen Bereichen eng mit der Wiener Polizei, aber auch mit anderen Dienststellen der Stadt. Aber auch alltägliche Anliegen wie unzureichend gesicherte Baustellengitter, Schlaglöcher, Müllablagerungen, fehlende Beleuchtungen oder sonstige Problemfälle werden umgehend behandelt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind größtenteils mobil in den Bezirken unterwegs. Es wird daher künftig nur noch eine zentrale Anlaufstelle in der Ebendorferstraße 2 neben dem Rathaus geben.

Alle Anliegen, die keiner Abteilung der Stadt konkret zuordenbar sind, sind in der neuen Dienststelle bestens aufgehoben. Mit der Zusammenlegung mit dem bisherigen Bürgerdienst wird die Gruppe personell aufgestockt. Das neue Team von knapp über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist somit noch schlagkräftiger.

Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen

Ausgangspunkt für die Neustrukturierung war die Analyse der bisherigen Strukturen in Sachen Bürgerkontakte. Im Schnitt kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des bisherigen Bürgerdiensts um rund 100.000 Anfragen jährlich. Doch aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen werden immer weniger von diesen persönlich vorgebracht. Der Großteil der Anfragen wird via E-Mail oder Telefon an den Bürgerdienst herangetragen.

Schwerpunktaktionen und Grätzlarbeit

Schwerpunktaktionen und Grätzlarbeit werden verstärkt. Dabei werden definierte Gebiete, etwa Märkte, Gemeindebauten oder U-Bahn-Stationen, gemeinsam mit unterschiedlichen Dienststellen und der Polizei aufgesucht. Es werden im Rahmen dieser Aktionen Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Bisher wurden bei einem Pilotprojekt sehr positive Erfahrungen gesammelt. Die Grätzlaktionen werden künftig ausgeweitet.

Bislang könnten bei zwölf Aktionen 17.000 Wohnungen in Kooperation mit Wiener Wohnen besucht sowie 620 Bürgeranliegen zeitnah vor Ort behandelt und erledigt werden. 320 Gewerbebetriebe wurden in Kooperation mit der Wiener Polizei und der Gebietskrankenkasse kontrolliert. Insgesamt wurden bei den Aktionen bislang 470 Anzeigen gelegt und 95 Organmandate verhängt.

Stadtinfo bleibt erhalten

Die beliebte Stadtinformation im Wiener Rathaus gibt es auch weiterhin. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle für Wienerinnen und Wiener sowie Touristinnen und Touristen. Hier werden besonders kulturelle Veranstaltungen und Rathausführungen nachgefragt.

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