Wien koordiniert künftig EU-Strategie für den Donauraum

  • Koordination der EU-Strategie für den Donauraum künftig von Wien aus
  • Wiener Koordinationsbüro soll neuen Aktionsplan erarbeiten
  • Ziel: Abstimmung der neuen EU-Förderprogramme
Skyline von Wien

Die Koordination der EU-Strategie für den Donauraum wird künftig von Wien aus erfolgen. Das Wiener Koordinationsbüro - auch "Danube Strategy Point" genannt - soll unter anderem einen neuen Aktionsplan erarbeiten. Dieser wird für die Abstimmung der neuen EU-Förderprogramme herangezogen werden.

Bürgermeister Michael Ludwig

Bürgermeister Michael Ludwig

Österreich und Rumänien haben dem Europäischen Rat vorgeschlagen, für den Donauraum eine eigene Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Diese Strategie soll den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg dieser Großregion fördern.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Ich freue mich, dass Wien als Sitz des Danube Strategy Points ausgewählt wurde. Die Entscheidung ist nicht zuletzt dem intensiven Engagement Wiens der vergangenen Jahre für die EU-Donauraumstrategie zu verdanken. Mit Rudolf Schicker als Leiter werden von Wien aus neue starke Akzente für die Donauraumstrategie gesetzt werden."

Donauraum

Der Donauraum ist eine Großregion von strategischer Bedeutung für Europa. Immerhin ist die Donau der längste Fluss der EU. Im Einzugsgebiet der Donau leben rund 115 Millionen Menschen, 12 Sprachen werden gesprochen und die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und historischen Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Insgesamt sind 14 Staaten Teil des Donauraums.

Die EU-Strategie für den Donauraum umfasst unter anderem folgende Aufgaben:

  • Sicherung der Schifffahrtsräume
  • Navigationssystem an der Donau
  • Beschleunigung des grenzüberschreitenden Verkehrs
  • Ausbau von Wasserversorgung, Kanal und Kleinanlagen
  • Schutz der charakteristischen Landschaften, zum Beispiel die Wiederansiedlung des Störs
  • Kooperation der Universitäten
  • Ausbau der dualen Ausbildung
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Donauraum
  • Förderung touristischer Möglichkeiten
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