Wien rüstet sich für 5G-Technologie

Die Zukunft des mobilen Internets ist am Rathausplatz schon Realität. Dort startete am 20. November 2018 der Test-Betrieb der neuen Mobilfunk-Technologie 5G. Damit kommen Nutzerinnen und Nutzer mit einem aktuellen Smartphone um ein Vielfaches schneller ins Netz als mit dem aktuellen Standard LTE, auch bei großer Netzauslastung. Auch deshalb wurde der stark frequentierte Rathausplatz mit seinen Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt für den ersten Testbetrieb der neuen Technologie ausgewählt.

T-Mobile Austria-CEO Andreas Bierwirth, Hutchison Drei Austria Senior Head of Wholesale & Regulatory Simone Keglovics, Bürgermeister Michael Ludwig und A1-CEO Marcus Grausam

T-Mobile Austria-CEO Andreas Bierwirth, Hutchison Drei Austria Senior Head of Wholesale & Regulatory Simone Keglovics, Bürgermeister Michael Ludwig und A1-CEO Marcus Grausam (v.l.n.r.)

Die Stadt Wien setzt den Test-Betrieb gemeinsam mit den Mobilfunk-Betreibern A1 Telekom Austria, T-Mobile Austria und Hutchison Drei um. Der Rathausplatz eignet sich als Testgebiet, da sich hier viele Menschen aufhalten, die eine große Menge an Daten in Anspruch nehmen.

Der Testbetrieb wird bis Herbst 2019 dauern.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Wien soll Digitalisierungshauptstadt Europas werden. Mir ist dabei wichtig, dass es hier zu keiner Vertiefung von sozialen Gegensätzen kommt, sondern dass wir versuchen, alle Menschen auf den Weg der Digitalisierung mitzunehmen. Grundvoraussetzung dafür ist die passende technische Infrastruktur und eine gut funktionierende Zusammenarbeit der Stadt mit den Technologieanbietern. Am Rathausplatz können wir die Technologie von morgen testen, die den Menschen nutzen soll."

Straßenlaternen werden zu Funkmasten

Mittels Pilotversuch soll herausgefunden werden, wie die Versorgung auf höchstem Niveau in diesem funktechnisch sehr schwierigen Umfeld gewährleistet werden kann und welche Erfordernisse an die Infrastruktur gestellt werden. Unter anderem werden Straßenlaternen mit pre5G-Technik ausgestattet. Sie können auch mit Sensortechnik ausgestattet werden und haben ein enormes Potential für zukünftige 5G-Anwendungen.

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