Petitionsplattform

Angaben zur Petition
Titel :    Petition für temporäre autofreie Zonen vor Schulen
Kurzbeschreibung :    Viele Eltern bringen ihre Schulkinder morgens mit dem Auto zur Schule - aus Angst um ihre Sicherheit im Morgenverkehr. Damit gefährden sie sie jedoch mehr, weil sie zu Stau und Verkehrschaos beitragen. Durch Vermeidung von Elterntaxis direkt vor Schulen wird der Schulweg sicherer und die Selbstständigkeit der Schüler gefördert. Wir fordern den Gemeinderat auf, mit Hilfe von Stadtschulrat und Bezirksvorstehungen, temporäre autofreie Zonen vor Schulen bis 2020 in jedem Bezirk umzusetzen.
Petitionstext :    Sie kennen das Bild des morgendlichen Verkehrschaos vor Schulen in Wien? Gehupe, Türen öffnen, Wenden, Abfahren - dazwischen jede Menge Mädchen und Buben mit ihren großen Schultaschen. Mit dem Argument höherer Sicherheit bringen zahlreiche Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Sie erhöhen auf diese Art jedoch nicht die Sicherheit ihrer Kinder, sondern steigern im Gegenteil die Unfallgefahr für diese. Es geht auch anders: Bozen, Hannover und Salzburg zeigen, wie der Verkehr vor Schulen beruhigt werden kann. Dazu wird die Straße eine viertel bis halbe Stunde vor Schulbeginn und Schulschluss für den Autoverkehr gesperrt- und Elterntaxihaltebereiche einige hundert Meter vor der Schule eingerichtet. Dadurch wird das Verkehrsaufkommen deutlich verringert und Kinder können sicher und stressfrei in die Schule kommen. In Bozen ist der Anteil jener Schulkinder, die selbstständig zur Schule kommen, inzwischen auf fast 80 Prozent angestiegen; etwa die Hälfte kommt zu Fuß. So bewegen sie sich regelmäßig und üben von klein auf sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Wir fordern: Wir fordern den Gemeinderat auf, auch mit Hilfe von Stadtschulrat und Bezirksvorstehungen, temporäre autofreie Zonen vor Schulen bis 2020 in jedem Bezirk umzusetzen. ------- Die Notwendigkeit für die Einrichtung von Schulstraßen ergibt sich u.a. auch aus folgender Rechtsgrundlage: StVO §43 (1) "Die Behörde hat für bestimmte Straßen oder Straßenstrecken oder für Straßen innerhalb eines bestimmten Gebietes durch Verordnung, b) [...] oder wenn und insoweit es die Sicherheit eines Gebäudes oder Gebietes und/oder der Personen, die sich dort aufhalten, erfordert, 2. den Straßenbenützern ein bestimmtes Verhalten vorzuschreiben, insbesondere bestimmte Gruppen von der Benützung einer Straße oder eines Straßenteiles auszuschließen oder sie auf besonders bezeichnete Straßenteile zu verweisen;" Angehängt sind Beispiele aus anderen Städten zum Vergleich, sowie ein Beispielkonzept für den 2. Wiener Gemeindebezirk.
Freigabe :    24.10.2017
Anzahl bisheriger Unterstützungen :    > 500
Status :    Beendet
Anmerkungen :    500 Unterstützungen erreicht.
Eingebracht von :    Hanna Katharina Schwarz
Beilage(n) :   
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Stellungnahme(n)/Beantwortung(en) :   
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Martin Hofmann (Magistratsabteilung 65)
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