Petitionsplattform

Angaben zur Petition
Titel

EUROGATE Wien: zukunftssicher, gesund, urban und leistbar leben

Kurzbeschreibung

Unser Bürgerinitiative fordert die ökologisch, sozial und (mikro)klimataugliche Entwicklung des Stadterweiterungsgebiets Planung von Village im Dritten / Eurogate II nach objektiven, transparenten und wissenschaftlich fundierten Kriterien. Insbesondere gehen wir auf den "Green deal", die Einbeziehung des prognostizierten Stadtklimas bis 2050, den Zusammenhang von Biodiversität zu klimatischer und sozialer Resilienz und minimale Versiegelung als obligatorische Erfolgskriterien für den Bau ein.

Petitionstext

Zeitweiser Stopp der Ausschreibung und des Wettbewerbs für die Bebauung Village im Dritten / Eurogate II sowie Ausbau des westlichen Teils der Otto-Preminger-Straße zur Anpassung der Ausschreibungskriterien Zwingende Miteinbeziehung der Hausbegrünung und autarken Energiegewinnung sowie ein wissenschaftlich fundiertes und zukunftsweisendes klimatisches Gesamtkonzept als Voraussetzung für Erfolg in der Ausschreibung. Die erwartete und argumentierbare subjektive Abkühlung wird als objektives Kriterium des Erfolges herangezogen. Reduzierung der Gebäudehöhen auf max. 8 – 9 Stockwerke: man beachte auch hier die Beeinflussung der Gebäudehöhe auf das Stadtklima und negative Auswirkung auf die Beheizbarkeit der bereits bestehenden Passivhäuser; die nötige Wintersonne ist durch die geplante Gebäudehöhe der neuen Bauten nicht mehr voll verfügbar, somit entfällt die Heizlast aus dieser mit einberechneten Energiequelle. Reduzierung der derzeit geplanten Bebauungsdichte/Bebauungsfläche/ bebauten Grundfläche Weitestmöglicher Erhalt des Naturhabitats statt teurer Re-Naturierung als Grundlage des Planungserfolges: (Neu-) Planung von Village im Dritten / Eurogate II im Sinne einer Lebensraumentwicklung inklusive Erhaltung des derzeitigen Altbaumbestands (mind. 80%, insbesonders höherer/ größerer Baumbestand) sowie möglichst viele unberührte Grünflächen, die sich auf der derzeitigen Fläche noch befinden. Erhalt der „wilden“ Grünstreifen zwischen TU-Gelände und Otto-Preminger-Straße – Verzicht auf geplante Parkplätze und Gehwege auf dieser Seite der Otto-Preminger-Straße! Ersatz von Parkplatzflächen durch ein integriertes, zukunftsweisendes Konzept für car-sharing und umwandelbar zu Einstiegsflächen für autonome Fahrzeuge (Zeithorizont 15 Jahre). Otto-Preminger-Straße: Keine Durchfahrtsstraße – keine Busführung durch die Otto-Preminger-Straße Superblock ("Super-Grätzl") Eurogate: nur Anrainerverkehr für Aspangstraße, Otto-Preminger-Straße. Das ermöglicht die Errichtung von Spielstraßen, Öffis sind weiterhin gut erreichbar, Kinder können sich frei im Eurogate bewegen ohne vom Verkehr gefährdet zu werden. Aggressive Minimierung der Bodenversiegelung: Pflasterungen wo nötig, ansonsten Grünflächen, da jede Art von Versiegelung (micro-) klimaschädlich ist! Allgemeinflächen sind naturnah auszuführen. Fokus sowohl auf übliche Nutzpflanzen, als auch die Einbeziehung des Nutzens der Pflanze, etwa Auswahl der Arten nach Kühleffekt etc. Keine Bepflanzung als reine Behübschung. Diese Petition wurde über openpetition.eu durchgeführt und die Sammlung der Stimmen am 18.04.2021 beendet. Ergebnis sind 569 Unterstützer, davon 539 aus Wien.

Freigabe

03.05.2021

Anzahl bisheriger Unterstützungen

26

Status

Freigegeben

Anmerkungen

Eingebracht von

Johannes Söllner

Beilage(n)
185,29kbpdf

Stellungnahme(n)/Beantwortung(en)

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