Petitionsplattform

Angaben zur Petition
Titel

Zugangserleichterungen für die kulturelle Nutzung öffentlicher Orte

Kurzbeschreibung

Die Petition dient dazu, dass die Stadt Wien Freiflächen zur unbürokratischen kulturellen Nutzung für nicht gewinnorientierte, anzeigepflichtige Veranstaltungen bereitstellt und ein entsprechendes Pilotprojekt initiiert. Ziel ist das Angebot kleinteiliger, jugendkultureller und musikbezogener Nutzungen im öffentlichen Raum zu fördern.

Petitionstext

Ausgangslage: Seit über einem Jahr steht der kulturelle Veranstaltungsbetrieb still. Vor allem die Club-, Jugend- und Festivalkultur hat kaum Möglichkeiten zu agieren. Zudem hat die Pandemie verdeutlicht, dass Begegnungen im öffentlichen Raum mit kulturellem Angebot einen wertvollen Bestandteil des städtischen Lebens ausmachen. Derzeit umfassen anmeldepflichtige bzw. anzeigepflichtige Veranstaltungen bürokratische sowie logistische Herausforderungen für junge Veranstalter*innen. Forderung: • Vereinfachte Bereitstellung von Freiflächen • Initiierung eines Pilotprojekts • Beauftragung der Konzeptausarbeitung Um die kulturelle Vielfalt in Wien zu stärken und das Angebot kleinteiliger, jugendkultureller und musikbezogener Nutzungen im öffentlichen Raum zu fördern, benötigt es festgelegte Orte, an denen entsprechende Konzepte umgesetzt werden. Um die besten Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, sollte die Stadt Wien die (club-)kulturelle Szene und ihre zugehörigen Institutionen (Deck, IG Club Kultur, IG Kultur Wien, Vienna Club Commission) mit einem wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekt beauftragen. Gemeinsam mit den zuständigen Magistraten soll dafür ein konkretes Konzept ausgearbeitet werden. 

*Nutzen und Mehrwert sowie internationale Best Practice Beispiele finden sich im angehängten PDF-Dokument. Nutzen und Mehrwert für die Stadt Wien:  Mit der Umsetzung des Pilotprojekts Zugangserleichterungen für die kulturelle Nutzung öffentlicher Orte kann die Stadt Wien eine Vorreiterrolle im Bundesländervergleich einnehmen, wenn es darum geht kulturelle Vorhaben an öffentlichen Orten mit größtmöglicher Niederschwelligkeit für Veranstalter*innen, Künstler*innen und Besucher*innen zu fördern.  Darüber hinaus:
 • Kultureller Mehrwert
 • (Club-)Kultur wird durch strukturelle Erleichterungen politisch anerkannt
 • Organisationsprozesse für Veranstalter*innen werden vereinfacht
 • Rahmenbedingungen für Künstler*innen und Veranstalter*innen werden nachhaltig verbessert
 • Junge Kultur-Akteur*innen werden aktiviert
 • Kultureller Austausch wird gefördert
 • Der Verdrängung von Veranstaltungen in die Illegalität wird vorgebeugt
 • Sozialer Mehrwert
 • Sichere Orte der Begegnung werden geschaffen 
 • Psychisches Wohlbefinden der Bevölkerung wird gesteigert
 • Anrainer*innenbeschwerden werden eingedämmt
 • Polizeieinsätze werden verringert • Sonstiger Mehrwert
 • Covid-19 Sicherheitsmaßnahmen werden verstärkt eingehalten
 • Verschmutzung öffentlicher Freiflächen wird reduziert
 • Der Genehmigungsprozess auf Verwaltungsebene wird beschleunigt
 Internationale Best Practice Beispiele: • In Halle an der Saale sind sogenannte Spontanpartys seit 2013 auf legalem und unbürokratischen Weg möglich. 
 LINK: https://bit.ly/3gMEDkO • In Bremen ermöglicht das Freiluftpartygesetz seit 2016 die vereinfachte kulturelle Nutzung bestimmter öffentlicher Flächen.  LINK: https://bit.ly/3dWMKJB • In Berlin wurde 2018 das Projekt “Model Space” umgesetzt, auf Grundlage des kulturpolitischen Ziels des Berliner Senats “Entwicklung von Orten im öffentlichen Raum (…), die unbürokratisch für nicht kommerzielle Musik- und Partyveranstaltungen unter freiem Himmel genutzt werden können.” LINK: https://bit.ly/3aI5GK3

Freigabe

28.05.2021

Anzahl bisheriger Unterstützungen

69

Status

Freigegeben

Anmerkungen

Eingebracht von

Annika Stein

Beilage(n)
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78,77kbpdf

Stellungnahme(n)/Beantwortung(en)

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