Petitionsplattform

Angaben zur Petition
Titel :    Feinstaub im Wiener Blut- Wir fordern saubere Luft für unsere Kinder!!!
Kurzbeschreibung :    Aufforderung des überparteilichen und parteiunabhängigen Vereins Aktion 21-Pro Bürgerbeteiligung und des BürgerInnen-Netzwerk-Verkehrsregion W / NÖ zu aktiven Schutzmaßnahmen für besonders betroffene Bevölkerungsgruppen in Wien. Die Stadtverwaltung möge im Bereich von Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen, Wohn- und Erholungsgebieten effektive Schutzmaßnahmen für alle messbaren Schadstoffe/ toxische Partikel ergreifen und ihrer Informationspflicht bei Grenzwertüberschreitungen nachkommen!
Petitionstext :    1. Die Stadtverwaltung soll im Bereich von Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen, Wohn- und Erholungsgebieten effektive Schutzmaßnahmen ergreifen. 2. Bei Überschreitung von Messwerten, die unabhängig von Grenzwerten zu gesundheitlichen Schäden führen können, müssen die betroffene Bewohner und o.g. Einrichtungen verpflichtend informiert und Präventivmaßnahmen gesetzt werden, um Kinder, Kranke und ältere Menschen zu schützen! 3. Präventivmaßnahmen wie flächendeckende Geschwindigkeitsbeschränkungen, kostenlose ÖV-Freifahrtentage sowie Aufklärungskampagnen für Autofahrer, Betreiber von Allesbrenner-Heizöfen sollen zu mehr Problembewusstsein in der Bevölkerung führen. 4. Das bestehende Luftschadstoff-Messnetz entspricht nicht dem neuesten Stand! Zuwenige Messstellen, keine Messung der Ultra-Feinstaub-Partikelanzahl und die fehlende aktive Information lässt die Wiener Bevölkerung im Unklaren über mögliche persönliche Schutzmaßnahmen! Wie aus Publikationen aus dem Wiener Magistrat und dem Messnetz-Daten ersichtlich, wurde die Trendwende bei mehreren Luftschadstoffen nicht geschafft. Bei mehrere Wochen anhaltenden Phasen von massiven Grenzwertüberschreitungen ist lediglich das Land Oberösterreich der Informationspflicht nachgekommen! Zahlreiche Studien, wissenschaftlich Erkenntnisse einschließlich die wiederkehrenden, eindringlichen Warnungen durch anerkannte Fachärzte vor den Auswirkungen von z.B. Ultra-Feinstaub/ Nanopartikel wurden ignoriert! Publikationen des VCÖ mit Messergebnissen aus Wien sowie die Studie Ultra-Feinstaub in Wien, publiziert von der MedUni Wien werden nicht verfolgt. Weltweit ergreifen belastete Großstädte Schutzmaßnahmen- in Wien werden lediglich Ampeln zur Aufzeichnung von wenigen Parameter nach IG-L genutzt und dabei die maßgeblichen Parameter ignoriert! Das Schweizer Messnetz NABEL wertet seit 10 Jahren Ultra-Feinstaub z.B. PM 1,0 und kleiner aus! Die gemessene Partikelanzahl in der Atemluft des Menschen und NICHT das Summengewicht aus verschiedenen Partikelgrößen ist für die schweren Erkrankungen von Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern sowie bei Alten und Kranken verantwortlich, das wurde zweifelsfrei nachgewiesen! Insbesondere in den Ballungsräumen Wien, Graz, Linz und Salzburg kommt es deshalb pro Jahr (laut offiziellen Publikationen der europäischen Kommission und den Gesundheitsbehörden) zu mehreren 1000 vorzeitigen Todesfällen. Aus der Sicht der österreichischen Umweltgesetz-Gesetzgebung gibt es die Vorschrift des Vorsorgeprinzips, diese müsse auch für Politik und Verwaltung richtungsweisend sein! Sehr geehrte Frau Umweltstadträtin bitte nehmen Sie dieses Thema ernst und behaupten Sie nicht "Luftverschmutzung ist in Wien nur ein Mythos!"
Freigabe :    19.03.2018
Anzahl bisheriger Unterstützungen :    82
Status :    Freigegeben
Anmerkungen :   
Eingebracht von :    Heinz Andreas Mutzek
Beilage(n) :   
151,93kbpdf

   
Stellungnahme(n)/Beantwortung(en) :   

   
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Martin Hofmann (Magistratsabteilung 65)
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