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Angaben zur Petition
Titel

Zukunft Hernals - Wir retten den Postsportplatz

Kurzbeschreibung

Die Österreichische Post AG plant im Postsportareal ein rießiges Wohnbauprojekt, für das eine Änderung der Flächenwidmung Voraussetzung ist. Daraus entschehen Problematiken: - Erhöhung der Bebaungsdichte, - Verkleinerung von Sport- und Spielplätzen, - Reduktion von Frei- und Grünflächen, - Dezimierung des Altbaumbestandes, - Überlastung der bestehenden städtischen Infrastruktur. Die Unterzeichnenden stellen sich mit ihrer Unterschrift hinter die Forderungen der Büerginitiative "Zukunft Hernals".

Petitionstext

Dem Wiener Postsportareal, das auf eine 100jährige Geschichte als Sport- und Erholungsfläche im Herzen des 17. Wiener Gemeindebezirks zurückblickt, droht die Verbauung. Auf dem Gelände, das derzeit mit 121.400m² dem Sport gewidmet ist, plant die Österreichische Post AG ein riesiges Wohnbauprojekt. Das führt zu einer Reduktion der Sportflächen, Grün- und Freiflächen, und somit einer drastischen Minderung der allgemeinen Lebensqualität in und um Hernals. Die Bürgerinitiatve "ZUKUNFT Hernals - Wir retten den Postsportplatz" fordert:
Hauptforderung: Keine Verbauung und Beibehaltung des derzeit gültigem Flächenwidmungsplanes im gesamten Bereich des Postsportareals.
Das inkludiert:
- Beibehaltung sämtlicher Sportflächen in ihrer derzeitigen Anzahl und Größe
- Erhalt des Altbaumbestandes
- Erhaltung aller Grün- und Freiräume im Sinne des Stadtentwicklungsplanes 2025
- Beibehaltung der Bauklasse und der Bebauungsbestimmungen des aktuell mit Flächenwidmung W III g bebauten Areals (Postakademie)
- Erstellung eines Gutachtens zur Belastbarkeit der umgebenden städtischen Infrastruktur (Öffentliches und Individual-Verkehrsnetz, Bildungseinrichtungen und medizinische Versorgung), unter Berücksichtigung von weiteren Bauvorhaben rund um das Postsportarela (z.B. eh. Orthopädisches KH Gersthof)
- Offenlegung sämtlicher Untersuchungen, Studien und Planungen zur Bebauung des gegenständlichen Bereiches durch die Post AG
Argumente:
- Verlust von Spiel- und Sportplätzen, die von Schulen, Vereinen und Sportbegeisterten genutzt werden (ca. 10 Tennisplätze und 2 Fußballfelder)
- Gefährdung des Spielbetriebes der lokalen Sportvereine, Massive Beeinträchtigung des Sportbetriebes durch umliegende Verbauung
- Verlust von ökologisch wichtigen Frei- und Grünflächen, dadurch Beeinträchtigung der grünen Infrastruktur
- Klimatische Konsequenzen, wie eine zusätzliche Erhöhung des UHVI-Index (Urban Heat Vulnerabilitiy Index), sind zu befürchten
- Reduktion des Grünzuges, der momentan vom Wienerwald über die Weinberge und Friedhöfe, über die Alszeile bis zum Postsportplatz führt
- Reduktion des Altbaumbestandes, klimarelevanter Grünflächen und Vernichtung von Rückzugsorten zahlreicher (geschützer) Tierarten
- Überlastung des ohnehin ausgelasteten öffentlichten Verkehrsnetzes, insbesondere der Straßenbahnlinien 42 und 43
- Massive Erhöhung des motorisierten Individualverkehrs, dadurch Erhöhung der Lärm-, Feinstaub- und Abgasbelastung (in direkter Schul- und Kindergartennähe)
Im Sinne einer WIRKLICH partizipativen Stadtentwicklung sollen alle dieses Gebiet betreffenden Vorhaben seitens der Post AG rückhaltlos offengelegt werden zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit.

Freigabe

04.12.2019

Anzahl bisheriger Unterstützungen

> 500

Status

Beendet

Anmerkungen

500 Unterstützungen erreicht.

Eingebracht von

Angelika Ursula Schima

Beilage(n)
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Stellungnahme(n)/Beantwortung(en)
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