Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum für drei Standorte

FußgängerInnen-Zone in der Kärntner Straße

Wien zählt zu den sichersten Städten der Welt. Aufgrund der Terrorvorfälle in Europa wurden generell in Städten die Sicherheitsmaßnahmen erhöht, Sicherheitskonzepte überarbeitet und angepasst. Auch in Wien beschäftigen sich seit Anfang 2017 Vertreterinnen und Vertreter der Landespolizeidirektion und der Stadt mit der Frage baulicher Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum. Konkret geht es um Maßnahmen zur Reduktion des Risikos so genannter Rammangriffe, beispielsweise durch Lkw.

Die Landespolizeidirektion Wien schätzte dabei die "Sicherheitslage" für bestimmte Plätze und Straßenabschnitte ein. Die Stadt Wien setzt diese anschließend um. Konkrete Maßnahmen sind im Laufe des Frühjahrs 2018 an drei Standorten vorgesehen.

  • Der Rathausplatz ist einer der am stärksten frequentierten Plätze der Stadt, auf dem jedes Jahr der Christkindlmarkt, diverse Volksfeste und im Sommer das Filmfestival stattfinden.
  • Die Kärntner Straße ist eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt und wird täglich von zehntausenden Menschen besucht.
  • Die Mariahilfer Straße wird an Einkaufssamstagen von bis zu 100.000 Menschen besucht und ist eine der zentralen Einkaufsstraßen Wiens.
Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Wien zu schützen bedeutet, die sicherheitsbehördlichen Vorgaben für die Standorte Rathausplatz, Kärntner Straße und Mariahilfer Straße selbstverständlich so rasch wie möglich umzusetzen. Es geht dabei um Sofortmaßnahmen, die von der Polizei für Rammangriffe als besonders dringlich eingestuft werden. Für Neuplanungen und Neugestaltungen öffentlicher Plätze und Straßen erarbeiten wir ab sofort neue Lösungen, wie Schutzmaßnahmen gegen solche Angriffe von Anfang an in die Planungen einfließen können."

Umsetzung als dreigliedriger Prozess

Bei sicherheitsbehördlichen Projekten wird zunächst die mögliche Gefahrenlage durch die Polizei abgeschätzt. Anschließend wird gemeinsam mit der Stadt Wien das erforderliche Schutzniveau festgelegt, etwa durch Definition der erforderlichen temporären Maßnahmen. Abschließend werden Maßnahmen zur Erreichung des Schutzniveaus, beispielsweise durch technische Prüfungen und Nachrüstungen, umgesetzt. Die Maßnahmen sollen dabei effektiv und alltagstauglich sein, sich ins Stadtbild einpassen und keine Ängste erzeugen.

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