Alkoholverbot am Praterstern

Stadtplanausschnitt mit roter Linie, die das Gebiet kennzeichnet, in dem das Alkholverbot gilt (gesamter Praterstern inklusive Venediger-Au-Park)

Verbotszone

Seit 27. April 2018 gilt am gesamten Praterstern ein Alkoholverbot. Diese Verordnung wird von der Polizei kontrolliert und vollzogen.

Mit dem Alkoholverbot soll der Praterstern, den täglich 150.000 Menschen frequentieren, wieder attraktiver und sicherer werden.

Bei einem Verstoß winken 70 Euro Strafe. Ab dem zweiten Verstoß können bis zu 700 Euro Strafe eingehoben werden.

Zwei Damen, die ein Plakat mit der Aufschrift "Ab 27. April 2018 Alkoholverbot am Praterstern" halten, daneben zwei Männer in Anzügen

v.l.n.r.: Günter Steinbauer (Wiener Linien), Silvia Angelo (ÖBB Infrastruktur AG), Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Polizeipräsident Gerhard Pürstl

Außerdem wird die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien auch in den umliegenden Gebieten des Pratersterns aktiv sein. So sollen Problemgruppen daran gehindert werden, in die nähere Umgebung auszuweichen.

Stadträtin Ulli Sima: "Die Stadt Wien hat sich schon seit langem intensiv mit der Situation am Praterstern befasst, im Zentrum stand schon bisher die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, aber natürlich auch intensive Sozialarbeit mit einem breiten Angebot."


Übersicht der Maßnahmen

  • Alkoholverbot für den gesamten Praterstern
  • Die Verordnung trat am Freitag, dem 27. April 2018, in Kraft und wird von der Polizei kontrolliert und vollzogen.
  • Strafausmaß bei erstmaligem Verstoß 70 Euro, im Wiederholungsfall maximal 700 Euro
  • Evaluierung der Maßnahme nach einem Jahr
  • Intensive Kooperation von Polizei, ÖBB, Stadt Wien
  • Verstärkte Präsenz der Security-Teams der Wiener Linien, die in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsteams der ÖBB (Mungos) agieren
  • Verstärkter Einsatz des Serviceteams der Wiener Linien - sie sind für den Bereich der U-Bahn zuständig
  • Wiener Linien und ÖBB werden ihre Hausordnungen noch strenger kontrollieren.
  • Intensive Sozialarbeit vor Ort
  • Unterstützung von der Caritas und dem Roten Kreuz
  • Zeitliche Einschränkung des öffentlichen WLAN
  • Sauberkeit: Die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) ist schon jetzt rund um die Uhr im Einsatz.
  • Räumliche Maßnahmen wie Verstärkung der Beleuchtung am Platz und bei Durchgängen
  • Erstellung eines Konzepts für kulturelle Platznutzung
  • Mittel- und längerfristig soll eine Monitoring-Gruppe die Situation am Praterstern weiter verbessern.
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