Förderaktion für altersgerechten Wohnungsumbau

Wienerinnen und Wiener ab 65 Jahren, die keine Pflegestufe haben, erhalten eine finanzielle Unterstützung für Umbaumaßnahmen, die einer verbesserten Barrierefreiheit dienen. Für altersgerechte bauliche Maßnahmen, zum Beispiel den Umbau von Sanitärräumlichkeiten, ist dann ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 4.200 Euro möglich.

Bis zu 4.200 Euro Förderung

Altersgerecht umbebautes Badezimmer

Die Aktion der Stadt Wien soll vorerst bis 31. Dezember 2019 laufen. Die Förderung umfasst 35 Prozent der Kosten und maximal 4.200 Euro. Sie kann von Mieterinnen und Mietern sowie von Eigenheim- und Kleingarten-Besitzerinnen und -besitzern in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass es sich um den Hauptwohnsitz handelt.

Förderbar sind Investitionskosten von 3.000 bis 12.000 Euro für altersgerechte Umbaumaßnahmen. Dazu zählen etwa Maßnahmen für einen barrierefreien Zugang (Rampe, Plattformlift, Hebebühne, motorische Türöffnungshilfe) sowie Ein- und Umbauten für ein seniorInnen-gerechtes Bad (tragfähige Wände zur Montage von Stütz- und Haltegriffen, bodenebene Dusche, unterfahrbarer Waschtisch, Duschsitze, Thermostatarmatur im Sanitärbereich).

Um soziale Fairness zu gewährleisten, ist die Förderung an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden. Diese haben sich bereits im sozialen Wohnbau bewährt.

Altersgerechter und barrierefreier Umbau - Förderungsantrag

Service

Im Rahmen eines Beratungsgespräches in der Abteilung Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25) erhalten Seniorinnen und Senioren detaillierte Informationen zur Förderung und barrierefreiem Umbau sowie wichtige Tipps rund um die beabsichtigten Umbaumaßnahmen. Die Expertinnen und Experten helfen, die beste, individuell abgestimmte Lösung zu finden.

Nähere Informationen zur Förderung für altersgerechte Umbaumaßnahmen sind bei der Stadt Wien erhältlich.

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