Die RCN-Ausstellung "Meine Regenbogen-Stadt"

Die WASt freut sich, die internationale Ausstellung "My Rainbow City 2016" zu präsentieren.

Wolfgang Wilhelm, Wiener Kurator der Ausstellung:

"Das Rainbow Cities Netzwerk (RCN), heute ein Zusammenschluss von über 20 Städten, gründete sich 2013 anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) in Den Haag. Es hat das Ziel, kommunale Ansätze in der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit für LGBTIQ-Personen zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Als erstes gemeinsames Projekt realisieren die Rainbow Cities zum IDAHOT am 17. Mai 2016 eine Fotoausstellung zum Thema "Meine Regenbogen-Stadt": Elf Städte beteiligten sich daran und stellten je ein Foto für diese internationale Ausstellung zur Verfügung: Sie zeigen die kraftvoll geschwungene Regenbogenfahne als Auftakt zur CSD-Parade, die Vielfalt der Menschen einer modernen Stadt, Rathausbeflaggungen zu queeren schrillen Großevents ebenso wie die oft totgeschwiegene Geschichte der LGBTIQ-Bewegung; Sie zeigen gut sichtbare Aktivitäten auf Pride-Villages, selten wahrgenommene queere Familienkonstellationen und regenbogenfarbene Bekenntnisse von Stadtverwaltungen; Sie zeigen queere Superhelden und worum es geht, nämlich um Liebe, ebenso wie Sensibilisierungskampagnen für Jugendliche und Burgen, die in Regenbogenfarben erstrahlen. Sie zeigen die vielfältigen Ebenen, auf denen die Rainbow Cities Gleichstellungsarbeit betreiben.

Die Regenbogenfahne, Symbol von und für das Selbstbewusstsein von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Intersex*-Personen, war vor vielen Jahren noch eine Art Geheimzeichen, mit dem LGBTIQ-Personen auf ihre Existenz hinwiesen und Ausschau hielten nach anderen Menschen, die ebenso außerhalb der strikten Heteronormativität leben. Heute ist die Regenbogenfahne längst ein etabliertes Symbol dafür, dass LGBTIQ-Personen in immer mehr Ländern und Städten immer gleichberechtigter an allen Bereichen unserer Gesellschaft teilhaben, dass ihre Forderung nach umfassender Gleichstellung von modernen Menschenrechtsdiskursen nicht mehr zu trennen ist. Sie ist Ausdruck des Stolzes auf das, was unzählige Aktivistinnen und Aktivisten erkämpft haben und Ausdruck dafür, dass wir alle gemeinsam noch so einige Anstrengungen unternehmen müssen, um die vollkommene Gleichstellung zu erreichen, die es für alle LGBTIQs auf der ganzen Welt geben muss. Und die es gibt - somewhere over the rainbow..."

Ausstellung im Rathaus

Die Fotoausstellung wird zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) zeitgleich in vielen Städten, die Mitglied im Rainbow Cities Netzwerk sind, gezeigt. In Wien wird sie am Dienstag, dem 17. Mai 2016, um 14.30 Uhr im Arkadenhof des Wiener Rathauses von der WASt eröffnet. Die Ausstellung ist bis 10. Juni werktags von 7.30 bis 18 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

Eine Frau schwingt eine große Regenbogenfahne.

Rotterdam: "Warming-up, Pride Walk, Rotterdam Pride 2015" von Bas Czerwinski

In Regenbogenfarben gehaltenes gemaltes Bild

Köln: "Rainbow-City Cologne" by Georg Siep


ESC-Veranstaltung vor dem Wiener Rathaus

Wien: "ESC in Vienna 2015" von Suzana Klee

Eine Frau zeigt auf Informationstafeln.

Zürich: "Info-panels regarding Zurich's LGBT history" von Renate Wernli


Streetart auf einer Ziegelmauer

Mannheim: "Queer Heroes Mannheim" von S. Lux

Fotocollage mit verschiedenen LGBT-bezogenen Themen

Turin: "Stesso cuore - same heart" von Cosimo Cardea


Familienporträt in dunklen Farben gehalten

Brighton & Hove: "The Corder family 'alternative' family portrait" von Pat Pope

Regenbogenfahne Westertoren-Kirche in Amsterdam

Amsterdam: "Gay flag on the Westertoren Amsterdam" von Edwin van Eis


Transparent mit den Wort "LOVE" an einer Mauer

Genf: "2011 Pride in Geneva" von J. Gregorio, Ville de Genève

Poster mit Pictogrammen von queeren Pärchen

München: "Just like you are. We are here for you. A campaign for the youth." von the city of München


Wahrzeichen in Regenbogenfarben gehalten

Ljubljana: "Rainbow Ljubljana" von Nik Rovan


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Mag. Wolfgang Wilhelm (Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen)
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