Manche Kinder können nicht bei ihren Eltern bleiben

Kind mit Seifenblasen

Wenn Kinder durch ihre Erziehungsberechtigten gefährdet werden, das heißt vernachlässigt, von seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, ist es Aufgabe der Jugendwohlfahrt, diese Kinder zu schützen. Manche Kinder können dann nicht bei ihren Eltern bleiben. Sie brauchen Pflegeeltern, die für unbestimmte Zeit die Aufgaben von leiblichen Eltern übernehmen. Pflegekinder sind Kinder wie andere auch. Sie stellen aber besondere Anforderungen, denn sie haben meist belastende Erfahrungen hinter sich. Aufgrund ihrer jeweiligen Geschichte haben sie oft große Defizite, bei deren Aufarbeitung die Pflegefamilie mit sehr viel Verständnis, Zuneigung und Geduld mithelfen muss.

Aktuell leben fast 1.450 Wiener Kinder in 900 Pflegefamilien. Jedes Jahr werden für rund 100 Kinder Pflegemamas und Pflegepapas gesucht.

Pflegemamas und Pflegepapas dringend gesucht

Für Kinder jeder Altersstufe, ganz besonders aber für Kinder von drei bis sechs Jahren, werden Pflegeeltern dringend gesucht, ebenso für Geschwister, die natürlich zusammenbleiben sollen, für Kinder mit schwierigen Elternteilen, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen oder mit Verhaltensproblemen im sozialen Bereich.

Pflegeeltern für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Für eine kurzfristige Aufnahme eines Pflegekindes werden laufend sogenannte Krisenpflegeeltern gebraucht, die innerhalb von Stunden Babys und Kleinkinder im Alter bis zu drei Jahren bei sich aufnehmen.

Manche Kinder brauchen ganz schnell Krisenpflegeeltern

Bringen Sie das zusammen?

Testen Sie selbst, ob Sie als Pflegemama oder Pflegepapa gute Voraussetzungen mitbringen:

Das sollten Sie "zusammenbringen" (Checkliste)

Was Pflegekinder brauchen

  • Schutz und Geborgenheit
  • Stabile, belastbare Bezugspersonen
  • Ein liebevolles Zuhause
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MAG ELF - Servicestelle (Magistratsabteilung 11)
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