Veranstaltungen - Menschenrechtsstadt Wien

Nach Jahren

2017

Menschenhandel in Österreich

Am 19. Juni 2017 findet von 15.30 bis 18 Uhr eine öffentliche Veranstaltung zum Thema "Menschenhandel in unserem Alltag - in Österreich. Wie erkennen, wie handeln?" im Dachsaal der Urania Wien statt.

Die Urania

Menschenhandel ist eine schwerwiegende Straftat und Menschenrechtsverletzung. Von dieser Straftat können Frauen, Männer und Kinder betroffen sein. Menschenhandel umfasst Handlungen wie zum Beispiel anwerben, befördern, beherbergen und vermitteln Betroffener zum Zweck der Ausbeutung mittels Täuschung, Einschüchterung, gefährlicher Drohung, Gewalt oder Ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses. Bei Minderjährigen ist der Tatbestand des Menschenhandels auch erfüllt, wenn keine unlauteren Mittel wie etwa Gewalt oder Zwang angewandt wurden.

Obwohl es sich um eine schwere Straftat handelt, fehlt in der Gesellschaft das Bewusstsein für Menschenhandel. Die Thematik und betroffene Personen erscheinen weit entfernt und ohne Berührungspunkte zum eigenen Alltag. Doch Menschenhandel und Arbeitsausbeutung gibt es in Österreich in unterschiedlichsten Bereichen, zum Beispiel in der Hausarbeit, der Landwirtschaft (Erntearbeit), im Baugewerbe, in der Gastronomie, im Reinigungsgewerbe, in der Sexarbeit, der Bettelei, der organisierten Kriminalität oder als "Handel von Personen in die Ehe".

Programm

Mit welchen Formen des Menschenhandels können breite Teile der Bevölkerung bewusst oder unbewusst in Kontakt kommen? Welche Berührungspunkte, Verdachtsmomente, drohende Konsequenzen beziehungsweise auch Handlungsmöglichkeiten gibt es im Alltag?

Die Veranstaltung bietet Vorträge, in denen Alltagsbezüge und Handlungsoptionen zum Thema Menschenhandel herausgearbeitet werden, sowie die Möglichkeit, mit Vortragenden aus Verwaltung, NGOs und Polizei zu diskutieren.

Veranstaltungsdetails

Weiterführende Informationen

2016

EU Grundrechteforum

Heinz Fischer am Podium

Heinz Fischer, Schirmherr des Forums

Anlässlich des ersten Grundrechteforums (FRF) organisierte das Menschenrechtsbüro in Kooperation mit der Veranstalterin des Forums - der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte - zwei Workshops und einen Schulwettbewerb. Die Workshops behandelten die Themen "Kultur der Menschenrechte" und "Treffen der Europäischen Menschenrechtsstädte". Am Wiener Schulwettbewerb beteiligten sich 450 Kinder verschiedener Schulstufen. Die Eröffnung des Forums fand im Wiener Rathaus statt.


Internationale Vernetzung

Eine Menschengruppe

Seit der Eröffnung heißt das Menschenrechtsbüro Delegationen und BesucherInnen-Gruppen willkommen. Im Juni 2016 war zum Beispiel eine Delegation bestehend aus Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Stadträtinnen und Stadträten sowie Verwaltungsbediensteten aus 15 europäischen Städten zu Besuch. Im Rahmen ihres Fachbesuchs machten sich die Teilnehmenden ein Bild von Wiener Institutionen, welche beste Beispiele für die Anwendung des menschenrechtlichen Ansatzes darstellen.

Sprechstunde der Menschenrechte

Im April 2016 fanden - initiiert vom Gesellschaftsklimabündnis - zahlreiche Aktionen statt. In Kooperation mit dem ÖAMTC lud das Menschenrechtsbüro zur Sprechstunde der Menschenrechte in seinen Räumlichkeiten ein. Die Teilnehmenden konnten sich bei dieser Veranstaltung zu Menschenrechten und Vielfalt thematisch austauschen.

Internationaler Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Jährlich wird zu diesem Anlass der Internationale Tag der Menschenrechte auch von der Menschenrechtsstadt Wien feierlich begangen.

Rund um den Internationalen Tag der Menschenrechte 2016 gestaltete die Menschenrechtsstadt Wien mehrere Aktionen. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, die Stadträtinnen Sandra Frauenberger und Sonja Wehsely sowie der Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny verdeutlichten in einer gemeinsamen Aussendung das hohe Engagement Wiens als Menschenrechtsstadt. Die Menschenrechtsbeauftragte Shams Asadi sprach bei der Veranstaltung am Platz der Menschenrechte und präsentierte die Menschenrechtsstadt im Wien-Haus in Brüssel.

2015

Am 10. Dezember 2015 - dem Internationalen Tag der Menschenrechte - gestaltete das Menschenrechtsbüro seinen ersten Tag der offenen Tür. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich über die Arbeit der Menschenrechtsstadt Wien und die vor Ort vertretenen internationalen Organisationen (UNHCR, UNESCO, UNIS, EU-Grundrechteagentur, EU-Haus) informieren sowie die Ausstellung des Schulwettbewerbs des "this human world"-Festivals besichtigen.

2014

Wien veranstaltete als Stadt der Menschenrechte am 10. Dezember 2014 - dem Internationalen Tag der Menschenrechte - ein Fachsymposium, bei dem Expertinnen und Experten sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit fachlichen Inputs und Diskussionsbeiträgen die Aspekte und Potenziale des Menschenrechtsansatzes im urbanen Kontext beleuchteten.

Video: Dimension Menschenrechte

Am 11. Dezember widmete sich eine Wiener Vorlesung dem Thema und vertiefte die Inhalte. Nach Statements von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierte Christian Ehalt mit Manfred Nowak und Julya Rabinovich die gesellschaftliche Bedeutung des Menschenrechtsansatzes.


2013

Der Menschenrechtsexperte Manfred Nowak stellte am 10. Dezember 2013 - dem Internationalen Tag der Menschenrechte- die Ergebnisse der von ihm im Auftrag der Stadt Wien verfassten Studie vor. Im Rahmen dieser Analyse erhob er den Status Quo der Menschenrechte in Wien und empfahl der Stadt eine Vorgehensweise für den weiteren Prozess.

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Karin König (Magistratsabteilung 17)
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