Ehrenamtliche Konfliktarbeit

Konflikte in der Nachbarschaft sind oft reine Interessenskonflikte. Sie haben wenig damit zu tun, wer woher stammt. Zum Beispiel will eine Partei schlafen, während eine andere feiert. Oder die Nachbarn haben laute Kinder und man ist selbst älter und mag seine Ruhe haben. In solchen Fällen kann es schnell zum Streit kommen. Wenn die Hausbewohnerinnen und Hausbewohner nicht bereit sind oder sich nicht imstande fühlen, miteinander über Probleme zu reden, vertiefen sich die Konflikte.

Hier können ehrenamtliche Konfliktarbeiterinnen und Konfliktarbeiter der Abteilung Integration und Diversität (MA 17) Hilfe leisten. Das Ziel dieses Projektes ist die Förderung der Konfliktkultur im Bereich der Nachbarschaftskonflikte. Es wird bereits seit Jahren erfolgreich geführt. Die eigens geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die zerstrittene Nachbarschaft bei der Suche nach einer Konfliktlösung. Sie geben den Parteien die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge ausführlich darzustellen und tragfähige Kompromisse zu erzielen.

Das kostenlose Projekt ergänzt das Mediationsangebot der wohnpartner für die städtischen Wohnhausanlagen und richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner der privat verwalteten Wohnhäuser in Wien.

Team

Das Team der ehrenamtliche Konfliktarbeiterinnen und Konfliktarbeiter setzt sich zusammen aus:

  • Ehemalige Konfliktbeteiligte
  • Sozial kompetente Menschen, die sich für Konfliktarbeit interessieren

Sie vermitteln zwischen den Konfliktparteien im Tandem, das bedeutet zwei ehrenamtliche Konfliktarbeiterinnen und Konfliktarbeiter bearbeiten zusammen einen Fall.

Kontakt

Verantwortlich für diese Seite:
Goran Novakovic (Magistratsabteilung 17)
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