Wiener Lichtblicke - Lichtinstallationen zum Thema Menschenrechte

Bis 25. April 2021 lädt das Menschenrechtsbüro mit 10 Lichtinstallationen im öffentlichen Raum dazu ein, sich von Kunst und Menschenrechten inspirieren zu lassen.

  • Lichtinstallationen zum selbst Erkunden
  • Wo: Innenstadt und Menschenrechtsbezirke Neubau und Josefstadt
  • Wann: 10. Dezember 2020 bis 25. April 2021, täglich von circa 16.30 bis 7.30 Uhr (Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang)

Lichtinstallation am Platz der Menschenrechte

Der Startschuss für das Projekt "Wiener Lichtblicke" fiel am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Bis 25. April werden dabei nach dem Konzept von Victoria Coeln 10 Wiener Stadträume mit Lichtinterventionen umgestaltet. Die Lichtinstallationen in der Wiener Innenstadt sowie in den erklärten Menschenrechtsbezirken Neubau und Josefstadt können täglich von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang erwandert und erlebt werden. Der gesamte Rundgang dauert circa 1,5 Stunden und nimmt seinen Ausgangspunkt am Platz der Menschenrechte im 1. Bezirk.

Interviews mit ExpertInnen

Im Mittelpunkt der "Wiener Lichtblicke" stehen Menschen, die sich unermüdlich für Menschenrechte einsetzen. Als erklärte Stadt der Menschenrechte möchte Wien mit dem Projekt ein Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen, dass die Wahrung unserer Menschenrechte kontinuierliche Arbeit unzähliger Menschen und Organisationen erfordert.

Zusätzlich zu den Lichtinstallationen werden auf der Webseite des Nomadic Institute of Political Arts & Science Videos mit Interviews mit Expertinnen und Experten angeboten. Diese setzen sich täglich mit Fragen der Kinder- und Jugendrechte, mit Gewalt gegen Frauen, mit Toleranz oder mit dem gesellschaftlichen Zusammenleben auseinander. In den Interviews kommen unter anderem der Kinder- und Jugendpsychiater und Schriftsteller Paulus Hochgatterer sowie Irma Lechner vom Verein Wiener Frauenhäuser zu Wort.

Bewusstsein schaffen

Die Lichtinterventionen, in die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler Carsten Busse, Deborah Sengl und Gabriele Stötzer integriert sind, machen die ausgewählten Stadträume, Plätze und Parks zu Räumen für die Kunst, in der sich Besucherinnen und Besucher frei bewegen können. Zudem soll ein Bewusstsein für Menschenrechte geschaffen werden. Das Projekt wirft das Licht auf Würde, Gleichheit und Solidarität - Rechte, die uns in die Wiege gelegt sind.

Shams Asadi, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien: "Mit diesem Projekt leuchtet die Menschenrechtsstadt Wien in einem einzigartigen Licht und lädt die Bürger und Bürgerinnen ein, sich einen Monat lang im Stadtraum von Kunst und Menschenrechten inspirieren zu lassen."

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