"It takes a Grätzl to raise a child" - Kleinprojekte-Förderschwerpunkt 2018

2018 lädt die Abteilung Integration und Diversität (MA 17) Vereine und gemeinnützige Organisationen dazu ein, Projekte für Wien zum Thema "It takes a Grätzl to raise a child - Förderung von Projekten im Bildungsgrätzl" zu entwickeln und einzureichen. Die eingereichten Projekte werden mit maximal 5.000 Euro pro Kalenderjahr aus dem Kleinprojektetopf gefördert.

Das Konzept des Bildungsgrätzls

Schriftzug BIldungsgrätzl

In der unmittelbaren Nachbarschaft einer jeden Familie in Wien - dem Grätzl - befinden sich Kindergärten, Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen wie Musikschulen, Büchereien, Jugendzentren oder Volkshochschulen. Das Ziel des Bildungsgrätzls ist die stärkere Öffnung und Vernetzung dieser Einrichtungen. Die Bildungsgrätzl sollen als stadtteilorientierte Bildungslandschaft die Wirkung von Bildungsarbeit erhöhen. Sie sollen sich positiv auf das Zusammenleben im Grätzl auswirken.

Inhaltliche Aspekte und Themen

Im Mittelpunkt der zu fördernden Projekte steht der junge, lernende Mensch.

Lernen und Bildung werden breit und offen verstanden. Damit wird kein Aspekt der Entfaltung und Entwicklung von Potenzialen bei der Projekteinreichung ausgeschlossen. Als thematische Anregungen dienen die Schwerpunkte Grundkompetenzen, Mehrsprachigkeit, Geschlechterrollen (insbesondere auch Burschenarbeit), Empowerment und Partizipation.

Besonders erwünscht sind Projekte, die soziale Gerechtigkeit fördern. Die Vorhaben sind an den Bedarf angepasst und machen Offenheit und Vernetzung von Einrichtungen und Organisationen im Grätzl sichtbar. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung der Kooperation verschiedener Einrichtungen.

Einreichbedingungen

Die eingereichten Projekte müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • Sie müssen in Kooperation mit zumindest einem Kindergarten oder einer Schule entwickelt und umgesetzt werden.
  • Sie müssen einen klaren Grätzl-Bezug haben. Das bedeutet an der Umsetzung müssen zumindest zwei Organisationen innerhalb eines Grätzls beteiligt sein.
    Beispiele:
    • Ein Verein, der im Grätzl bereits regelmäßig Angebote setzt, entwickelt gemeinsam mit einer Schule oder einem Kindergarten ein Projekt.
    • Die Aktivitäten eines Vereins betreffen ganz Wien und sind nicht in einem bestimmten Grätzl verortet. In diesem Fall muss der Verein als Kooperationspartner mindestens zwei Einrichtungen aus dem Grätzl gewinnen. Es muss immer eine Schule oder ein Kindergarten dabei sein.
  • Sie müssen neu sein. Vorhaben, die nur eine quantitative Ausweitung des bestehenden Angebots darstellen, sind nicht gesucht.
  • Sie müssen nachhaltig sein. Das bedeutet, dass die Projekte das Potenzial haben müssen, sich, über den Förderzeitraum hinaus, positiv auf Gesellschaft, Grätzl und Bildung auszuwirken.

Fristen und Förderentscheidung

Die verfügbaren Fördermittel werden in drei Tranchen vergeben: Projektansuchen können drei Mal im Jahr (bis zum 15. Dezember 2017, 15. März 2018 und 15. Juli 2018) eingereicht werden.

Einreichungen werden von der MA 17 nach den Förderrichtlinien geprüft. Die Förderentscheidungen trifft ein Beirat im Rahmen der verfügbaren Budgetmittel.

Vereine und Organisationen, die um Förderungen von über 5.000 Euro ansuchen beziehungsweise bereits eine Förderzusage von der MA 17 erhalten haben, können keine Förderung mehr aus dem Kleinprojektetopf bekommen.

Mit einer Zu- beziehungsweise Absage ist bis sechs Wochen nach den oben genannten Einreichterminen zu rechnen.

Weiterführende Informationen

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Integration und Diversität (Magistratsabteilung 17)
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