"StartWien" - Angebote für geflüchtete Menschen

Menschen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind und in Wien Asyl beantragen, werden ab dem Tag ihrer Ankunft in die Grundversorgung eingebunden.

Junge Männer sitzen im Kreis.

Geflüchtete Menschen werden durch "StartWien" beim Einleben in Wien unterstützt. Die Unterstützung setzt sich aus verschiedenen Angeboten zusammen, zum Beispiel aus der Grundversorgung, Bildungsberatung und Orientierungsgesprächen.

Asylwerberinnen und Asylwerber erhalten im Rahmen der Grundversorgung Angebote, um ihre Grundbedürfnisse decken zu können.

Subsidiär schutzberechtige Personen haben bereits einen negativen Asylbescheid erhalten, dürfen allerdings in Österreich bleiben, da ihr Leben oder ihre Gesundheit im Herkunftsland bedroht wird.

Ein Erstgespräch in der Flüchtlingsunterkunft oder der Servicestelle der Grundversorgung Wien dient der allgemeinen Orientierung und Beratung. Dort können beispielsweise Fragen rund um Schul- und Kindergartenplätze, Bildungsleistungen und medizinische Leistungen sowie andere Bedürfnisse besprochen werden.

Bildungsdrehscheibe

Die Bildungsdrehscheibe bietet begleitende Bildungsberatung und die Erhebung von Kompetenzen sowie des Sprachstands Deutsch an. Asylwerberinnen, Asylwerber und subsidiär Schutzberechtigte werden in ihrer Muttersprache beraten und an passende Deutschkurse oder andere Bildungsangebote vermittelt. Die Bildungsdrehscheibe begleitet Geflüchtete, solange ihr Asylantrag noch nicht anerkannt ist.

Info-Module für geflüchtete Menschen

Info-Module im Rahmen von "StartWien" bieten allen Geflüchteten in verschiedenen Muttersprachen erste Informationen zur Orientierung in Wien.

Startbegleitung für Asylberechtigte

Das Angebot der Startbegleitung für Asylberechtigte schließt an die Grundversorgung an. Dabei werden asylberechtigte Personen und Familien sowie subsidiär Schutzberechtigte von Interface Wien beraten und bis zu 2 Jahre begleitet.

Workshops und Gesprächsrunden mit geflüchteten Menschen

Im Rahmen von "StartWien" finden Workshops und Gesprächsrunden für eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Kinder- und Jugendschutz, Gleichberechtigung von Frau und Mann, Antidiskriminierung oder Antisemitismus in verschiedenen Sprachen statt.

Basis für diese Veranstaltungen ist unter anderem die Wiener Charta, die im Rahmen eines BürgerInnen-Beteiligungsprojekts erarbeitet wurde. In diesem Beteiligungsprojekt ging es darum, wie alle Wienerinnen und Wiener gut zusammenleben können und welche Regeln dafür eine besondere Rolle spielen.

Serviceplattform Refugees.Wien

Einen Überblick über die aktuellen Angebote für Flüchtlinge und Freiwillige in der Integrationsarbeit in Wien bietet Refugees.Wien. Auf der Website werden außerdem häufig gestellte Fragen von Flüchtlingen zum Leben in Wien leicht und verständlich beantwortet. Sie ist in Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi verfügbar.

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