Mein lesbisches Wien - Publikation

Der 2015 erschienene Sammelband "Mein lesbisches Wien" wurde vom Frauenservice (MA 57) in Kooperation mit der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) herausgegeben.

Bücherstapel

"Lesben sind immer und überall!" - lautet ein Slogan der neuen Lesbenbewegung. Davon ausgehend werden in "Mein lesbisches Wien" unterschiedliche Lebensrealitäten und Lebensentwürfe sowie Rahmenbedingungen lesbischen und queeren Lebens in Wien nachgezeichnet und aufgezeigt. Die Vielfalt der Beiträge zeigt sich an ihrem breiten thematischen Spektrum und an den unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven der Autorinnen. In dem Buch finden sich sowohl wissenschaftliche Beiträge wie auch persönliche Erfahrungsberichte. Darüber hinaus präsentieren fünf lesbische Frauen "ihr" Wien - Orte in Wien, die ihnen wichtig sind und an denen sie sich wohlfühlen.

Bezugsquellen und Download

Das Buch "Mein lesbisches Wien" ist kostenlos bei der MA 57, in der Stadtinformation des Wiener Rathauses sowie in allen städtischen Büchereien erhältlich und steht als Download zur Verfügung.

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Kapitel und Inhalt

Intro

  • Amtliche Buntmachung Für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung in Wien. Angela Schwarz

Gestern - heute - morgen

  • Übersicht - Homosexualität im österreichischen Straf-Recht ab 1852. Angela Schwarz
  • Lesben! Wo? Wien als Stadt der Lesben. Meike Lauggas
  • Lesben leben und überleben die NS-Zeit in Wien. Ines Rieder
  • Jenseits der Öffentlichkeit: Zwischen "übertriebenen Liebesempfindungen" und "Triebbefreiung". Lesbisches Leben im Wien der 1950er-Jahre. Stefanie van Felten
  • Die Entwicklung der Lesbenbewegungen in Wien - von den 1970ern bis heute. Roswitha Hofmann
  • Lesbisch, lautstark, lebensfroh! Machen Sie es ebenso! Die Regenbogenparade und lesbisch-queere Interventionen. Marty Huber

Wir sind viele

  • Lesbisches ALTERnativprogramm, Ältere Lesben in Wien. Bärbel S. Traunsteiner
  • Wuzzeln und sich dabei jenseits gängiger Geschlechterbilder (neu) erfinden. (Frei-)Räume für junge Lesben, Queers und Trans*Personen in Wien. Christine M. Klapeer
  • Woher kommst du? Wie lange bleibst du? Cécile Balbous
  • Behindert und verrückt feiern - Lesben mit Behinderung in Wien. Dominika Krejs
  • Zwischen Minirock und Latzhose - Körpernormen und Identitätsentwürfe in der queer-feministischen Lesbenszene. Corinna Widhalm
  • Trans oder gar nicht. Sam Osborn

Trouble in Paradise

  • Rassismus gegen Lesben und innerhalb der "Lesbenszene". Christa Markom
  • Jetzt sind wir da. LGBTI-Asylwerber_innen in Wien. Mariam Vedadinejad
  • Home Sweet Home. Zu Gewalt in lesbischen und trans* Beziehungen und Szenen. Eva Häfele
  • Der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien, eine Anlaufstelle für lesbische Frauen? - Ja sicher! Martina K. Sommer

Aktiv gestalten

  • Queer-feministische Räume under construction. Zehn Jahre Festival-Aktivismus im Schnelldurchlauf. Silke Graf
  • Soundtrack einer Stadt. Szenen einer feministisch-lesbisch-queeren Musikszene in Wien. Ulli Mayer
  • Alternative Sprachrohre. Ein Streifzug durch die queer-feministische Medienlandschaft Wiens. Vina Yun
  • Feministisch und lesbisch lesen in Wien. Paula Bolyos
  • Eine Zitrone für den Heterosexismus! Bericht aus der säurefreien Zone des Archivs STICHWORT. Margit Hauser
  • "Die wollen doch nicht nur duschen, oder?" Lesben und Sport. Nikola Starit

Kind und Kegel

  • Regenbogenfamilien in Wien. Eine Bestandsaufnahme aus rechtlicher Sicht. Doris Einwallner
  • Der MAG ELF ist keine Familie zu bunt. Die Regenbogenfamilie als Pflegefamilie. Martina Reichl-Roßbacher
  • Das Abenteuer unseres Lebens. Wie meine Partnerin und ich zu Pflegemamas wurden. Julia Valsky

Arbeitsplatz und Ausbildung

  • Privatsache??? Lesben in der Arbeitswelt in Wien. Sabine Steinbacher
  • Noch weiß es niemand. Bericht einer lesbischen Lehrerin.
  • Lesben und Schwule kommen in die Schule. Warum soll "Homophobie" in der Schule thematisiert werden? Kathleen Schröder

Wien ist queer! Lesbische Frauen und "ihr" Wien

  • Einleitung. Vina Yun
  • "Leider sind viele tolle Orte in einer prekären Lage". Nicole Alecu de Flers
  • "Ich habe früh gelernt, die Wertmaßstäbe dieser Gesellschaft zu hinterfragen". Hilde Grammel
  • "Es ist mir wichtig zu zeigen, dass ich gebärde". Barbara Schuster
  • "Ich definiere mich weder als 'Mann' noch als 'Frau'". Dafina Sylejman
  • "Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben". Verena Turcsanyi

Gut aufgehoben

Das letzte Kapitel gibt einen Überblick über die Service- und Beratungseinrichtungen in Wien.

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