Kampagne gegen Zwangsprostitution "Freier haben freie Wahl"

Viele Prostituierte bieten ihren Dienst nicht aus freien Stücken an. Sie sind Opfer von Menschenhandel, einer modernen Form der Sklaverei. Leider ist das für Freier oft schwer zu erkennen. Achten Sie deshalb beim Umgang mit Prostituierten auf deren Verhalten.

3 gezeichnete Frauenköpfe in schwarz auf gelbem Hintergrund

Wann immer Sie ein ungutes Gefühl dabei haben, lassen Sie es lieber sein und treffen Sie eine andere Wahl. Leider gibt es grundsätzlich keine beweiskräftigen Anzeichen für von Menschenhandel betroffene Frauen oder Männer, die eindeutig zur Klärung beitragen und hilfreich sind. Schüchternheit oder Verschrecktheit, blaue Flecken, geringe Deutschkenntnisse oder die Bezahlung an Dritte können, müssen aber nicht darauf hinweisen. Achten Sie grundsätzlich darauf, wo sie hingehen. Wie sieht das Etablissement aus, wie wirkt es auf Sie? Vertrauen Sie Ihren eigenen Gefühlen, wenn Ihnen etwas komisch oder seltsam vorkommt.

Wenn Sie mit einem Opfer von Menschenhandel verkehren, unterstützen Sie die Verbrecher im Hintergrund und nicht die Interessen der Frau. Im Gegenteil, Sie treiben das Opfer noch mehr in die Abhängigkeit.

Freier haben freie Wahl. Prostituierte haben oft keine andere Wahl als die Unfreiheit. Bitte denken Sie daran.

Sprechen Sie die Frauen, bei denen Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, direkt an. Versuchen Sie, mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Geben Sie den Frauen die Telefonnummern von einer Beratungsstelle. Die Frauen können diese dann selbst kontaktieren.

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