Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O."

Unter dem Begriff K.O. Tropfen versteht man verschiedene Substanzen, die schnell betäubend wirken. Sie werden meist in ein Getränk geträufelt, sind farb- und geruchlos - der leicht bittere, salzige oder seifige Beigeschmack ist in Mixgetränken kaum wahrnehmbar. K.O. Tropfen können Ihnen von Fremden, eben gemachten Bekanntschaften, aber auch von vermeintlichen Freunden verabreicht werden.

Schützen Sie sich vor K.O. Tropfen!

Ein Tropfen mit Spruch: Mich kriegst du nicht K.O.

K.O. Tropfen machen manipulierbar und wehrlos. Mitunter werden K.O. Tropfen gezielt eingesetzt, um Frauen zu vergewaltigen.

Der Konsum von K.O. Tropfen wird Opfern meist erst im Nachhinein bewusst. Sie erwachen zu Hause oder an einem fremden Ort und wissen nicht, wie sie dorthin gekommen sind.

Sehr belastend für die Betroffenen ist, nicht zu wissen, was geschehen ist, ob, in welcher Form und von wem ihnen möglicherweise Gewalt angetan wurde. Oft gibt es nur ein vages Gefühl, dass es zu einem sexuellen Übergriff oder zu einer Vergewaltigung gekommen ist. Anzeichen für körperliche oder sexuelle Übergriffe sind zum Beispiel Blutergüsse, zerrissene oder fehlende Kleidung, Schmerzen im Unterleib oder Spermaspuren.

Video: Kampagne warnt vor K.O. Tropfen

Nachdem K.O. Tropfen nur sechs bis zwölf Stunden in Blut oder Harn nachweisbar sind, ist für eine mögliche strafrechtliche Verfolgung der Täter rasches Handeln erforderlich. Das Team vom 24-Stunden Frauennotruf bietet unter 01 71 71 9 rund um die Uhr Information, Beratung und Tipps zur Prävention. Auch Personen, die etwas Verdächtiges beobachten, können sich an das Frauennotruf-Team wenden.


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