Geschlechtssensible Unterrichtsmethoden in Lehre und Forschung

Wissensvermittlung und die Lehrinhalte spiegeln gesellschaftliche Verhältnisse wider.

Eine Frau im Kittel in einem Labor

Klischees und Stereotype von weiblichen und männlichen Geschlechterrollen sind immer noch in Unterrichts- und Didaktikmaterialien zu finden. Sie tragen zu einer Verfestigung von diskriminierenden Geschlechterrollen bei.

Wissensvermittlung und Lehre bieten allerdings auch Möglichkeiten, um unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen zu berücksichtigen und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Dafür braucht es geschlechtssensible Unterrichtsmethoden und Genderkompetenz.

Geschlechtssensible Darstellung hat unter anderem zum Ziel, Lernformen zu verwenden, die Frauen und Männern gleichermaßen entgegenkommen. Lernprozesse werden bewusst und aktiv so gestaltet, dass auf gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern Rücksicht genommen wird.

Publikation

Das Frauenservice (MA 57) hat einen Leitfaden für gendersensible Didaktik herausgegeben. Teil 1 befasst sich mit den Grundlagen der Gendersensibilität in der Lehre. Teil 2 zeigt anhand von inhaltlichen Einführungen und anwendungsorientierten Beispielen auf, wie im Lehr- und Lernprozess selbst, in der Interaktion von Lehrenden und Lernenden, Gendersensibilität erhöht werden kann. Teil 3 skizziert, wie sich Gendersensibilität in Organisationen, die Lehre anbieten, verankern lässt.

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