30 Millionen Euro für Kinder- und Jugendarbeit

Jugendlche die nebeneinander sitzen

Im Wiener Gemeinderat wurden am 16. Dezember 2016 Förderungen von Kinder- und Jugendprojekten in der Höhe von rund 30 Millionen Euro beschlossen. Besonderer Schwerpunkt ist die außerschulische Jugendarbeit. Neben dem Verein Wiener Jugendzentren, dem größten Träger außerschulischer Jugendarbeit in Wien, werden 12 weitere dezentrale Jugendeinrichtungen gefördert.

Jugendstadträtin Sandra Frauenberger: "Zuletzt bestätigte die Studie 'Jugendliche in der offenen Jugendarbeit', dass unser Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt. 90 Prozent sind sehr zufrieden bis zufrieden mit ihrer Jugendeinrichtung, 83 Prozent gaben an, dass die Jugendarbeit sie davor beschützt, auf die schiefe Bahn zu geraten. Das ist ein tolles Zeugnis und zeigt, dass wir am richtigen Weg sind."

Stadt bietet breites Angebot

Die Angebote für die Wiener Kinder und Jugendlichen sind vielfältig. Durch ein möglichst breitgefächertes Angebot soll die junge Generation erreicht werden:

  • Der Verein poika wird für kritische Bubenarbeit im Rahmen von Workshops und Beratungen für Buben, Eltern sowie Multiplikatorinnen und Muliplikatoren unterstützt.
  • Der Wiener Bildungsserver organisiert Medienaktivitäten und -pädagogik im schulischen und außerschulischen Bereich.
  • Der Verein für Skatekultur betreibt eine Skatehalle im 23. Bezirk.
  • Der Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen bietet Kommunikationszentren an Berufsschulstandorten mit Bildungs- und Freizeitangeboten an.

Außerdem werden zwei Einrichtungen gefördert, die aus keiner Wiener Kindheit wegzudenken sind: wienXtra und das ZOOM Kindermuseum.

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