Filmfonds Wien

Der Filmfonds Wien ist die Filmförderstelle der Stadt Wien.

Der Filmfonds Wien ist die älteste und nach dem Österreichischen Filminstitut die am höchsten dotierte Filmförderinstitution in Österreich. Über zehn Millionen Euro Fördergelder fließen jedes Jahr in österreichische Kino- und Fernsehproduktionen.

Filmstandort Wien

Michael Haneke bei der Oscar-Verleihung 2013.

Aus Wien kommen die entscheidenden Impulse für die Entwicklung des österreichischen Films. Wien mit Umgebung ist gefragter Produktionsstandort, bietet qualifizierte Fachkräfte, erfahrene und innovative Unternehmen sowie attraktive Originalschauplätze. Von öffentlicher Seite liefert der Filmfonds Wien die nötige Unterstützung für Produktions- und Verleihfirmen und filmkulturelle Infrastruktur. Der Filmfonds Wien vergibt Zuschüsse in allen wichtigen Stadien der Filmproduktion und -verwertung.

Eine gezielte und umsichtige Förderpolitik hat dazu beigetragen, den österreichischen Film in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich aufzubauen. Regelmäßige Einladungen in die wichtigsten Festivalwettbewerbe und internationale Auszeichnungen illustrieren diese Erfolgsgeschichte: zwei Oscars für Stefan Ruzowitzkys "Die Fälscher" (2008) und Michael Hanekes "Liebe" (2013), Goldene Palmen und Bären, erhöhte Aufmerksamkeit bei Filmkritikern und Publikum weltweit.


Video: Wiener Filmförderung

Förderkriterien

Gefördert werden Spielfilme für den Kinoeinsatz, Kinder-, Dokumentar- und Fernsehfilme. Die eingereichten Projekte werden nach ihrer kulturellen, künstlerischen und filmwirtschaftlichen Bedeutung für Wien beurteilt. Letztere wird am "Wiener Filmbrancheneffekt" gemessen: Mindestens 100 Prozent der gewährten Fördermittel müssen der Beschäftigung Wiener Filmschaffender, der Nutzung der Wiener Filminfrastruktur oder Wien als Drehort zugutekommen.

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