1996: Stadtplan - Geschichte von wien.at

1996 entstand mit dem virtuellen Stadtplan eines der beliebtesten und am häufigsten verwendeten Services in der Geschichte von wien.at. Der heute erreichte Stand der Technik profitiert davon, dass der Magistrat der Stadt Wien frühzeitig die Bedeutung der Grafischen Datenverarbeitung (GDV) für die ortsbezogene Informationsvermittlung erkannt und damals mit dem praktischen Einsatz begonnen hat.

Grafische Datenerfassung für Geodatenbanken

Alter Stadtplan von wien.at (1996)

Bereits 1974 hat in der Stadt Wien die grafische Datenerfassung für Geodatenbanken mit der Installation eines elektronischen Digitalisiergerätes begonnen. Die rasche Ausweitung der Grafischen Datenverarbeitung mit der Eigenentwicklung von GIS-Software und der Einsatz von Hochleistungszeichengeräten hat dazu geführt, dass Wien auf diesem Gebiet unter den Städten Europas eine Stellung an der Spitze einnimmt.

Stadtplan - Neues Design 2005

Das Besondere am Stadtplan ist, dass der gewünschte Kartenausschnitt in "Echtzeit" erstellt: Es gibt keine vorgefertigten Pläne, die Kartenausschnitte werden zur Zeit der Anfrage aus den aktuellen Geodaten generiert und sind somit stets aktuell.

Diese Kartenausschnitte werden zentral - auf Basis der durch die einzelnen zuständigen Fachabteilungen gewarteten Daten - erstellt.

Nach einer einjährigen Beta-Phase kam der Stadtplan am 4. Mai 2010 als offizielle Version zum Einsatz. Herausstechendste Merkmale sind die intuitive Benutzbarkeit, die Möglichkeit, das Kartenbild auf die gesamte Monitorgröße zu maximieren sowie eine laufend erweiterte Anzahl an Inhalten, die die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt über eine Kartendarstellung erschließen.

Seit April 2013 ist der Stadtplan auch mobil verfügbar.


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