sound:frame Plattform

DEPART, The Lacuna Shifts, Still, 2017

sound:frame versteht sich als Plattform für die Vernetzung internationaler KünstlerInnen unterschiedlicher Disziplinen und die Präsentation genreübergreifender Arbeiten mit einem Schwerpunkt auf audiovisuelle Zugänge. Es agiert als Labor für Neues und als Nährboden für die Entwicklung zukünftiger künstlerischer, theoretischer Ideen und interkreativer Konzepte. In Eigenproduktionen und Koproduktionen schafft sound:frame Orte und Bühnen für audiovisuelle und interdisziplinäre Projekte. Es macht Tendenzen der audiovisuellen Kunst und Kultur für eine breite Zielgruppe sichtbar und schafft Platz für individuelle künstlerische Schwerpunkte. Dabei liegt ein Fokus im musealen und theoretischen Bereich während gleichwertig bedeutende Performance-Programme im Club- und Theaterkontext stattfinden.

sound:frame Festival

Das sound:frame "festival for audiovisual expressions" beschäftigte sich von 2007 - 2016 mit den aktuellsten Strömungen audiovisueller Kunst und Kultur und lud insgesamt über 650 internationale und nationale VisualistInnen, MedienkünstlerInnen, MusikerInnen und TheoretikerInnen aus über 25 Ländern nach Wien ein. Das Festival diente als Ort für die Vernetzung nationaler wie internationaler ProtagonistInnen aus verschiedenen Sparten und forcierte einen interdisziplinären Diskurs. Die Zusammenführung von AkteurInnen aus den Bereichen Visualisierung, Musik, Medienkunst, Architektur und Design bildeten dabei das Fundament für die thematische Orientierung. Das Festival umfasste dabei stets verschiedene Formate wie Ausstellungen, Live-Events sowie ein umfangreiches Workshop-, Screening- und Conference-Programm, um sich jährlich wechselnden Themenschwerpunkten wie "LIVE", "Collective" oder "A matter of…" in unterschiedlichen Kontexten und Ausformungen annähern zu können. Es erreichte in den zehn Jahren seines Bestehens über 65.000 BesucherInnen.

Kooperation und Netzwerk

Seit Beginn an kooperiert sound:frame mit nationalen und internationalen Museen und Institutionen, zum Beispiel mit dem MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Künstlerhaus Wien, Kunsthalle project space, Quartier21, MUMOK, der Manege/media art lab Moskau und dem ACF New York oder mit internationalen Festivals und Veranstaltungen wie dem Mapping Festival Genf, CTM Berlin, Wilsonic Bratislava, Salotto Vienna Triest, paraflows Wien, coded cultures Wien oder der Eutopia DJ/VJ Stage am Donauinselfest.

Seit 2016 forciert sound:frame den Ausbau dieses großen Netzwerkes und setzt diese über Jahre hinweg aufgebaute Expertise als Kernressource ein. Als eine der wichtigsten und größten Plattformen für die audiovisuelle Kunst- und Kulturlandschaft Wiens und Österreichs realisiert das sound:frame Netzwerk dabei interdisziplinäre Auftragsarbeiten, ist beratend im Bereich audiovisueller Umsetzungen tätig und setzt gemeinsam mit nationalen und internationalen Institutionen und PartnerInnen genreübergreifende Projekte, Performances, Ausstellungen und Programme um.

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